Erste stadtweite Taubenzählung in Frankfurt erfolgreich
75 Freiwillige dabei: Stadttaubenmanagement bedankt sich bei allen
Helferinnen und Helfern
ffm. Das Stadttaubenmanagement bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich an der ersten stadtweiten Taubenzählung beteiligt haben. Ihr Engagement ermöglicht eine systematische Erfassung der Stadttaubenpopulation im gesamten Frankfurter Stadtgebiet und schafft damit eine Grundlage für die weitere Entwicklung des Stadttaubenmanagements.
Wie viele Stadttauben leben in Frankfurt und wo halten sie sich besonders häufig auf? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der ersten stadtweiten Taubenzählung, die am 12. September durchgeführt wurde.
Etwa 75 ehrenamtliche Zählerinnen und Zähler waren an insgesamt 70 festgelegten Orten im gesamten Stadtgebiet unterwegs. „Wir hatten deutlich mehr Anmeldungen. Leider konnten nicht alle berücksichtigt werden. Dies zeigt, wie vielen Frankfurter:innen an einer artgerechten Betreuung der Stadttauben gelegen ist“, sagte Stadttaubenmanager Dominik Legrum. Die Zählgebiete reichten von der Innenstadt über Sachsenhausen, Gallus und Preungesheim bis nach Griesheim und Höchst. „Die Taubenzählung liefert der Stadt wichtige Erkenntnisse über die Verteilung der Tiere und hilft dabei, geeignete Standorte für weitere Taubenhäuser gezielt zu planen“, sagte Legrum. Die abschließende Auswertung der erhobenen Daten soll im Oktober vorliegen.
Die Stadt Frankfurt verfolgt mit dem Stadttaubenmanagement einen Ansatz, der den Tierschutz ebenso berücksichtigt wie die Interessen der Bevölkerung und die Sauberkeit im öffentlichen Raum. Das Stadttaubenmanagement orientiert sich dabei am sogenannten Augsburger Modell. Dabei wird die gezielte Versorgung der Tauben an festen Standorten mit der Kontrolle der Brut verbunden. Die Tiere werden an den Standorten mit geeignetem Futter versorgt, während ihre Gelege regelmäßig kontrolliert und die Eier durch Attrappen ersetzt werden. So lässt sich die Population langfristig und tierschutzgerecht regulieren. Zu den vorgesehenen Maßnahmen gehört neben betreuten Taubenhäusern beziehungsweise Taubenschlägen auch der Austausch von Eiern an wilden Brutplätzen, sofern dort die Zugänglichkeit gegeben ist.
Auch das Taubenhaus auf dem Alten Friedhof in Bockenheim folgt diesem Ansatz. Der Stadttaubenmanager beobachtet jedoch, dass trotz des stadtweit geltenden Fütterungsverbotes in der Nähe und auf dem Dach des Taubenhauses immer wieder zusätzlich Futter ausgestreut wird. Zuletzt waren es mehrfach einige hundert Kilo. Genug, um damit eine große Menge an Tauben zu versorgen und mehr, als dem gut tue. Das sei nicht nur problematisch, weil größere Futtermengen auch Ratten anziehen können. Es erschwere und konterkariere auch eine gezielte Versorgung und Betreuung der Tiere im Taubenhaus, sagte Legrum: „Unser Ziel ist ein verlässliches und tierschutzgerechtes Taubenmanagement. So können die Tiere bedarfsgerecht versorgt, die Brut kontrolliert und die Population langfristig reguliert werden. Wer darüber hinaus große Futtermengen ausbringt, unterläuft dieses System und erschwert eine geordnete Versorgung der Tiere.“
Kontakt für die Medien Claudia Gabriel, Stabsstelle Sauberes Frankfurt, Telefon 069/212-40013, E-Mail
claudia.gabriel@stadt-frankfurt.de
Dominik Legrum, Stadttaubenmanager, Stabsstelle Sauberes Frankfurt, Telefon 069/212-47920, E-Mail
dominik.legrum@stadt-frankfurt.de
ffm. Das Stadttaubenmanagement bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich an der ersten stadtweiten Taubenzählung beteiligt haben. Ihr Engagement ermöglicht eine systematische Erfassung der Stadttaubenpopulation im gesamten Frankfurter Stadtgebiet und schafft damit eine Grundlage für die weitere Entwicklung des Stadttaubenmanagements.
Wie viele Stadttauben leben in Frankfurt und wo halten sie sich besonders häufig auf? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der ersten stadtweiten Taubenzählung, die am 12. September durchgeführt wurde.
Etwa 75 ehrenamtliche Zählerinnen und Zähler waren an insgesamt 70 festgelegten Orten im gesamten Stadtgebiet unterwegs. „Wir hatten deutlich mehr Anmeldungen. Leider konnten nicht alle berücksichtigt werden. Dies zeigt, wie vielen Frankfurter:innen an einer artgerechten Betreuung der Stadttauben gelegen ist“, sagte Stadttaubenmanager Dominik Legrum. Die Zählgebiete reichten von der Innenstadt über Sachsenhausen, Gallus und Preungesheim bis nach Griesheim und Höchst. „Die Taubenzählung liefert der Stadt wichtige Erkenntnisse über die Verteilung der Tiere und hilft dabei, geeignete Standorte für weitere Taubenhäuser gezielt zu planen“, sagte Legrum. Die abschließende Auswertung der erhobenen Daten soll im Oktober vorliegen.
Die Stadt Frankfurt verfolgt mit dem Stadttaubenmanagement einen Ansatz, der den Tierschutz ebenso berücksichtigt wie die Interessen der Bevölkerung und die Sauberkeit im öffentlichen Raum. Das Stadttaubenmanagement orientiert sich dabei am sogenannten Augsburger Modell. Dabei wird die gezielte Versorgung der Tauben an festen Standorten mit der Kontrolle der Brut verbunden. Die Tiere werden an den Standorten mit geeignetem Futter versorgt, während ihre Gelege regelmäßig kontrolliert und die Eier durch Attrappen ersetzt werden. So lässt sich die Population langfristig und tierschutzgerecht regulieren. Zu den vorgesehenen Maßnahmen gehört neben betreuten Taubenhäusern beziehungsweise Taubenschlägen auch der Austausch von Eiern an wilden Brutplätzen, sofern dort die Zugänglichkeit gegeben ist.
Auch das Taubenhaus auf dem Alten Friedhof in Bockenheim folgt diesem Ansatz. Der Stadttaubenmanager beobachtet jedoch, dass trotz des stadtweit geltenden Fütterungsverbotes in der Nähe und auf dem Dach des Taubenhauses immer wieder zusätzlich Futter ausgestreut wird. Zuletzt waren es mehrfach einige hundert Kilo. Genug, um damit eine große Menge an Tauben zu versorgen und mehr, als dem gut tue. Das sei nicht nur problematisch, weil größere Futtermengen auch Ratten anziehen können. Es erschwere und konterkariere auch eine gezielte Versorgung und Betreuung der Tiere im Taubenhaus, sagte Legrum: „Unser Ziel ist ein verlässliches und tierschutzgerechtes Taubenmanagement. So können die Tiere bedarfsgerecht versorgt, die Brut kontrolliert und die Population langfristig reguliert werden. Wer darüber hinaus große Futtermengen ausbringt, unterläuft dieses System und erschwert eine geordnete Versorgung der Tiere.“
Kontakt für die Medien Claudia Gabriel, Stabsstelle Sauberes Frankfurt, Telefon 069/212-40013
Dominik Legrum, Stadttaubenmanager, Stabsstelle Sauberes Frankfurt, Telefon 069/212-47920