„FAIRkickt 2026“: Rund 1700 Jugendliche erleben Nachhaltigkeit mit Sport, Bewegung und Kreativität

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

ffm. Das Bildungscamp „FAIRkickt“ ist im Sportquartier im Stadtwald in seine zweite Runde gestartet. Bei einem Presserundgang informierten sich Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt, Stadtsauberkeit, Frauen, Diversität und Migration und Schirmfrau des Projekts, zusammen mit Magdalena Moyat, Leiterin ESG (Environmental, Social, Governance) bei der Eintracht Frankfurt Fußball AG, gemeinsam mit den Projektleiterinnen Daniela Cappelluti von der Stabsstelle Frankfurt handelt fair und Marlene Haas von der gemeinnützigen Organisation „Lust auf besser leben“ über das Bildungsangebot.

Seit Montag, 7., bis Freitag, 25. September, verbindet „FAIRkickt“ Sport, Nachhaltigkeit und kreatives Lernen. Rund 1700 Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren aus Frankfurt und Umgebung werden erwartet. Allein für das Schulprogramm haben sich 25 Schulen mit 62 Klassen und 1495 Schülerinnen und Schüler angemeldet. Täglich finden sieben bis acht Workshops parallel statt – von Graffiti, Upcycling und Trickfilm über Bewegung und Fotografie bis zu nachhaltiger Ernährung und Globalem Lernen.

Beim Rundgang erlebten die Gäste, wie unterschiedlich die Zukunftsthemen vermittelt werden: Im Kochworkshop stehen pflanzliche, gesunde und faire Ernährung im Mittelpunkt, beim Schmuck-Upcycling entstehen aus aussortierten Materialien neue Lieblingsstücke. Ein Stop-Motion-Workshop übersetzt die Frage „Was ist unfair?“ in kleine Animationsfilme, während Jugendliche in einem Bewegungsworkshop spielerisch globale Lieferketten von Sportbekleidung kennenlernen. Weitere Angebote greifen Kinderrechte und Zukunftsutopien, nachhaltige Städte, Vorbilder oder gesellschaftliche Fragen kreativ auf.

„Wer junge Menschen für Nachhaltigkeit begeistern will, muss ihnen Vertrauen schenken und Raum zum Ausprobieren geben. Genau das tut ‚FAIRkickt‘: Hier wird gekocht, gebaut, gefilmt, gesprüht und gespielt – und dabei ganz selbstverständlich über Klimaschutz, globale Gerechtigkeit und faire Arbeitsbedingungen diskutiert. So bleibt Nachhaltigkeit für Jugendliche kein abstraktes Thema, sondern wird lebendiger Teil des Alltags. So wird aus Wissen ganz konkrete Handlungskompetenz“, erklärt Zapf-Rodríguez.

Eintracht Frankfurt ist 2026 erstmals offizieller Kooperationspartner von „FAIRkickt“. Die Eintracht stellt das frisch renovierte Sportquartier im Stadtwald als Veranstaltungsort zur Verfügung und bringt sich mit eigenen Workshops und weiteren Angeboten ein. Die Lage direkt am Wald ermöglicht es, Sport, Naturerleben und Nachhaltigkeitsbildung unmittelbar miteinander zu verbinden.

„Sport erreicht junge Menschen auf eine ganz besondere Weise: Er bringt sie zusammen, weckt Neugier und macht auch komplexe Themen zugänglich. Im Rahmen des Bildungscamps nutzen wir gemeinsam genau diese Kraft, um Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung erlebbar zu machen. Als Kooperationspartner stellt Eintracht Frankfurt mit dem Sportquartier im Stadtwald nicht nur den Veranstaltungsort bereit, sondern bringt mit eigenen Workshops auch fachliche Impulse und Erfahrungen aus der Welt des Sports ein“, ergänzt Moyat, die das Projekt seit Monaten begleitet.

Zwei offene Samstage für Jugendliche

Neben dem ausgebuchten Schulprogramm öffnet „FAIRkickt“ am Samstag, 12., und Samstag, 19. September, auch für Einzelanmeldungen. Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren können sich alleine, mit Freundinnen und Freunden oder Geschwistern kostenfrei anmelden. An beiden Samstagen gibt es jeweils rund 100 Plätze; einzelne Workshops sind exklusiv für MINTA* (Mädchen, inter, nicht-binäre und agender Jugendliche) buchbar. Mittagessen und Getränke sind inklusive.

Frankfurts erste Sportartikel-Tauschparty

Am Samstag, 12. September, findet zudem Frankfurts erste Sportartikel-Tauschparty statt. Sowohl Erwachsene als auch Jugendliche können ab 16 Uhr im Sportquartier vorbeikommen und Sportkleidung und -artikel mitbringen und tauschen – auch wer einen leeren Kleiderschrank hat, darf kommen und Kleidung gegen eine Geldspende mitnehmen. Für jedes gespendete Teil gibt der EFC Business Eagles zusätzlich zwei Euro an zwei Projekte im Globalen Süden – dazu gibt es gute Musik, Essen und um 17 Uhr einen Talk zum Thema Nachhaltigkeit im Sport.

„Was passiert eigentlich mit einem Fußballtrikot, einem Paar Sportschuhen oder einer Sporttasche, wenn sie nicht mehr gebraucht werden? Viel zu oft landen Dinge im Müll, obwohl sie noch gut sind und von anderen genutzt werden könnten. Besonders begeistert haben mich deshalb die 1530 gebrauchten Sportartikel, die von Schüler:innen aus 23 Frankfurter Schulklassen gesammelt wurden. Ich freue mich, bei der Tauschparty die Schulen auszuzeichnen, die am meisten Artikel zusammengetragen haben“, sagt Zapf-Rodríguez.

Über FAIRkickt Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich unter fairkickt.de 

Foto Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt, Stadtsauberkeit, Frauen, Diversität und Migration, sagt: „Bei FAIRkickt bleibt Nachhaltigkeit kein abstraktes Thema“, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Andreas Varnhorn 

Von Graffiti, Upcycling und Trickfilm über Bewegung und Fotografie bis zu nachhaltiger Ernährung und Globalem Lernen: Die Kinder und Jugendlichen erwartet ein abwechslungsreiches Programm, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Andreas Varnhorn 

Einer von vielen Workshops: Künstlerin Moni Port erklärt Stadträtin Zapf-Rodríguez, wie aus Milchtüten Vorlagen für Radierungen werden, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Andreas Varnhorn 

Kontakt für die Medien Marlene Haas, Lust auf besser leben, E-Mail marlene@lustaufbesserleben.de