Förderung von Maßnahmen zur barrierefreien Live-Kommunikation
ffm. „Kultur für alle“ – diesem Motto trägt die neue Förderung
Rechnung, die das Kulturamt der Stadt Frankfurt für 2026 erstmalig
auslobt. Das Amt vergibt insgesamt 125.000 Euro an die freie Szene,
davon regelmäßig maximal 5000 Euro pro Projekt für Maßnahmen zur
barrierefreien Live-Kommunikation. Damit können Projekte und
Kultureinrichtungen Maßnahmen finanzieren, die Menschen mit
Behinderungen darin unterstützen, an Kulturangeboten teilzunehmen. Das
reicht von Gebärdendolmetscherinnen und -dolmetschern bei
Veranstaltungen über Audiodeskription bis hin zu Leichter Sprache.
Gezielte Förderung von Inklusion und Barrierefreiheit
Die Förderung basiert auf einem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom September 2025, Inklusion und Barrierefreiheit weiter auszubauen. Die Mittel werden von der Stabsstelle Inklusion aus dem Dezernat von Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg vergeben. Neben der Kultur bekommen auch weitere Bereiche in der Stadtverwaltung finanzielle Unterstützung für ihre Live-Kommunikation. Im Haushaltsentwurf 2026 ist dafür insgesamt knapp eine Million Euro eingestellt, 125.000 Euro davon gehen an die Kultur.
„Es geht darum, Menschen mit Behinderungen die Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen zu ermöglichen – das geschieht durch begleitende Live-Kommunikation, die von den Veranstaltenden von vornherein in die Planung und Budgetierung mit einbezogen wird“, sagt Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft.
„Menschen mit Behinderungen möchten ihr Leben in der Stadt genauso selbständig führen wie Menschen ohne Behinderungen. Deshalb schaffen wir aktiv die Voraussetzungen dafür, dass sie teilhaben können. Wir werden dabei immer besser, aber es ist auch noch einiges zu tun,“ sagt Eskandari-Grünberg.
Zur Live-Kommunikation zählen zum Beispiel: Gebärdendolmetschen für gehörlose Menschen, Schrift-Dolmetschen für gehörlose und schwerhörige Menschen, Audiodeskription für blinde Menschen und Leichte Sprache-Dolmetschen für Menschen mit Lernschwierigkeiten. Mit der Förderung sollen unterschiedliche künstlerische Sparten und verschiedene Formate abgedeckt werden.
Miteinander Zukunft gestalten: Beitrag zum Kulturentwicklungsplan (KEP)
„Wir leisten mit dieser Förderung einen weiteren Beitrag zu Inklusion und Barrierefreiheit im vielfältigen kulturellen Leben unserer Stadt und damit zu einem Kernthema des Kulturentwicklungsplans“, sagt Hartwig, die den KEP im Januar 2026 der Öffentlichkeit präsentiert hat. Zu den dort definierten Handlungsfeldern und Maßnahmen zählt auch der systematische Ausbau der Inklusion im Frankfurter Kultursektor.
Wie funktioniert die Förderung?
Anträge auf die Förderung von Maßnahmen zur barrierefreien Live-Kommunikation können ab sofort bis zum 30. April an das Kulturamt gestellt werden. Die Entscheidung über die Anträge wird im zweiten Quartal 2026 getroffen. Die Maßnahmen müssen im Laufe des Jahres beginnen. Informationen zur Ausschreibung und zum Bewerbungsprozess gibt es auf dem Kulturportal der Stadt Frankfurt unter KulturPortal Frankfurt: Förderung von Maßnahmen zur barrierefreien Live Kommunikation.
Kontakt für die Medien Hanna Immich, Pressesprecherin, Dezernat für Kultur und Wissenschaft, Telefon 069/212-49232, Mobil
0171/1769719 , E-Mail
hanna.immich@stadt-frankfurt.de
Gezielte Förderung von Inklusion und Barrierefreiheit
Die Förderung basiert auf einem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom September 2025, Inklusion und Barrierefreiheit weiter auszubauen. Die Mittel werden von der Stabsstelle Inklusion aus dem Dezernat von Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg vergeben. Neben der Kultur bekommen auch weitere Bereiche in der Stadtverwaltung finanzielle Unterstützung für ihre Live-Kommunikation. Im Haushaltsentwurf 2026 ist dafür insgesamt knapp eine Million Euro eingestellt, 125.000 Euro davon gehen an die Kultur.
„Es geht darum, Menschen mit Behinderungen die Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen zu ermöglichen – das geschieht durch begleitende Live-Kommunikation, die von den Veranstaltenden von vornherein in die Planung und Budgetierung mit einbezogen wird“, sagt Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft.
„Menschen mit Behinderungen möchten ihr Leben in der Stadt genauso selbständig führen wie Menschen ohne Behinderungen. Deshalb schaffen wir aktiv die Voraussetzungen dafür, dass sie teilhaben können. Wir werden dabei immer besser, aber es ist auch noch einiges zu tun,“ sagt Eskandari-Grünberg.
Zur Live-Kommunikation zählen zum Beispiel: Gebärdendolmetschen für gehörlose Menschen, Schrift-Dolmetschen für gehörlose und schwerhörige Menschen, Audiodeskription für blinde Menschen und Leichte Sprache-Dolmetschen für Menschen mit Lernschwierigkeiten. Mit der Förderung sollen unterschiedliche künstlerische Sparten und verschiedene Formate abgedeckt werden.
Miteinander Zukunft gestalten: Beitrag zum Kulturentwicklungsplan (KEP)
„Wir leisten mit dieser Förderung einen weiteren Beitrag zu Inklusion und Barrierefreiheit im vielfältigen kulturellen Leben unserer Stadt und damit zu einem Kernthema des Kulturentwicklungsplans“, sagt Hartwig, die den KEP im Januar 2026 der Öffentlichkeit präsentiert hat. Zu den dort definierten Handlungsfeldern und Maßnahmen zählt auch der systematische Ausbau der Inklusion im Frankfurter Kultursektor.
Wie funktioniert die Förderung?
Anträge auf die Förderung von Maßnahmen zur barrierefreien Live-Kommunikation können ab sofort bis zum 30. April an das Kulturamt gestellt werden. Die Entscheidung über die Anträge wird im zweiten Quartal 2026 getroffen. Die Maßnahmen müssen im Laufe des Jahres beginnen. Informationen zur Ausschreibung und zum Bewerbungsprozess gibt es auf dem Kulturportal der Stadt Frankfurt unter KulturPortal Frankfurt: Förderung von Maßnahmen zur barrierefreien Live Kommunikation
Kontakt für die Medien Hanna Immich, Pressesprecherin, Dezernat für Kultur und Wissenschaft, Telefon 069/212-49232