Fortschreibung des Entwicklungsprogramms Frankfurter Handwerk 2026 auf den Weg gebracht
Stadt Frankfurt und Handwerkskammer setzen gemeinsame Strategie zur
Sicherung des Handwerksstandorts fort
ffm. Ein zentraler Faktor für eine kontinuierliche Wertschöpfung, zukunftsorientierte Ausbildung und hohe Lebensqualität in der Stadt: Das Handwerk ist eine tragende Säule der Frankfurter Wirtschaft und so soll es bleiben. Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main hat den Prozess zur Fortschreibung des Entwicklungsprogramms Frankfurter Handwerk auf den Weg gebracht. Damit bekennt sich die Stadt klar zur langfristigen Stärkung des Handwerksstandorts und zur engen Partnerschaft mit der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main und den Betrieben vor Ort.
In Frankfurt sind rund 7400 Handwerksbetriebe mit etwa 40.000 Beschäftigten ansässig, darunter rund 2000 Auszubildende. Sie sichern die Versorgung der Stadt, schaffen Ausbildungs- und Arbeitsplätze, halten Quartiere funktionsfähig und leisten einen wichtigen Beitrag zu zentralen Themen wie technologischem Fortschritt, Klimaschutz, Elektrifizierung, Wohnungsbau und Infrastruktur.
Oberbürgermeister Mike Josef sagt: „Mit dem Entwicklungsprogramm Handwerk setzen wir die erfolgreiche Zusammenarbeit der vergangenen Jahre konsequent fort. Es zeigt, wie wichtig uns das partnerschaftliche Miteinander von Stadt, Handwerkskammer und Betrieben ist. Neben dem anstehenden neuen Campus für berufliche Bildung ist das ein weiteres positives Zeichen für das Handwerk in Frankfurt. Kontinuität und Verlässlichkeit sind entscheidend, damit das Handwerk auch künftig eine tragende Säule unserer Stadtwirtschaft bleibt.“
Die Fortschreibung des Programms wird als verwaltungsinterner Handlungsprozess durch das Wirtschaftsdezernat umgesetzt. Ein strukturiertes Beteiligungsverfahren bindet alle relevanten Dezernate, Ämter und städtischen Gesellschaften ein. Thematische Arbeitsgruppen erarbeiten bis 2026 konkrete Maßnahmen, erste Ergebnisse sollen bereits bei der nächsten Obermeistertagung vorgestellt werden.
„Ein starkes Handwerk ist die Basis einer lebendigen, innovativen Stadt. Die Fortschreibung des Entwicklungsprogramms ist weit mehr als ein formaler Schritt – sie ist ein klares Bekenntnis zu den Betrieben. Wir setzen auf praxisnahe Lösungen, weniger Bürokratie, gute Standortbedingungen und gezielte Fachkräftesicherung. Unser Ziel ist klar: Frankfurt soll auch in Zukunft ein attraktiver und verlässlicher Standort für das Handwerk sein“, sagt Stephanie Wüst, Dezernentin für Wirtschaft, Recht und Stadtmarketing. „Besonders hervorzuheben ist, dass wir bereits heute wesentliche Punkte des Programms voranbringen. Beispielsweise konnten Betriebe, die eine erfolgreiche Nachfolge gefunden haben, erstmals am Gründerpreis 2025 teilnehmen. Unser diesjähriger Sieger in der Kategorie ‚Local‘ erzählt diese Erfolgsgeschichte.“
Acht zentrale Handlungsfelder für eine langfristige Perspektive
Inhaltlich knüpft das Entwicklungsprogramm an die seit 2012 bestehende Strategie an und reagiert zugleich auf neue Herausforderungen wie Flächenknappheit, Fachkräftemangel, Digitalisierung, Mobilitätswandel und Nachhaltigkeitsanforderungen. Zentrale Handlungsfelder sind unter anderem die Sicherung von Gewerbeflächen, Gründungs- und Nachfolgeförderung, Nachwuchsgewinnung, Innovation und Digitalisierung sowie eine handwerksfreundliche öffentliche Vergabepraxis.
„Handwerk macht Frankfurt lebens- und liebenswert! Die mehr als 7000 Handwerksbetriebe sind verlässliche Partner für die Menschen in der Stadt – seien es Kunden oder Auszubildende. Wir begrüßen die Fortschreibung des Entwicklungsprogramms Frankfurter Handwerk aus dem Jahr 2012 in die Zukunft und freuen uns auf Perspektiven und Projekte, die das Handwerk in Frankfurt als relevanten Wirtschaftsakteur wieder stärker in den Fokus nehmen. Gerade mit Blick auf die Abwanderung von Handwerksbetrieben aus der Stadt in den vergangenen Jahren sowie auf die Herausforderungen, die zum Beispiel bei der Klimawende vor uns liegen und die nicht ohne Fachkräfte gemeistert werden können, ist dies von besonderer Bedeutung“, sagt Kammerpräsidentin Susanne Haus.
Begleitende Austauschformate wie die Obermeistertagung und regelmäßige Handwerksgespräche sichern den kontinuierlichen Dialog zwischen Stadt und Handwerk. Der Magistrat setzt damit bewusst auf partnerschaftliche, praxisnahe Lösungen – gemeinsam mit den Betrieben, nicht über ihre Köpfe hinweg.
Kontakt für die Medien
Regina Seibel, Projektmanagerin Unternehmenskommunikation, Wirtschaftsförderung Frankfurt, Telefon 069/212-36226,
E-Mail sei@frankfurt-business.net
ffm. Ein zentraler Faktor für eine kontinuierliche Wertschöpfung, zukunftsorientierte Ausbildung und hohe Lebensqualität in der Stadt: Das Handwerk ist eine tragende Säule der Frankfurter Wirtschaft und so soll es bleiben. Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main hat den Prozess zur Fortschreibung des Entwicklungsprogramms Frankfurter Handwerk auf den Weg gebracht. Damit bekennt sich die Stadt klar zur langfristigen Stärkung des Handwerksstandorts und zur engen Partnerschaft mit der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main und den Betrieben vor Ort.
In Frankfurt sind rund 7400 Handwerksbetriebe mit etwa 40.000 Beschäftigten ansässig, darunter rund 2000 Auszubildende. Sie sichern die Versorgung der Stadt, schaffen Ausbildungs- und Arbeitsplätze, halten Quartiere funktionsfähig und leisten einen wichtigen Beitrag zu zentralen Themen wie technologischem Fortschritt, Klimaschutz, Elektrifizierung, Wohnungsbau und Infrastruktur.
Oberbürgermeister Mike Josef sagt: „Mit dem Entwicklungsprogramm Handwerk setzen wir die erfolgreiche Zusammenarbeit der vergangenen Jahre konsequent fort. Es zeigt, wie wichtig uns das partnerschaftliche Miteinander von Stadt, Handwerkskammer und Betrieben ist. Neben dem anstehenden neuen Campus für berufliche Bildung ist das ein weiteres positives Zeichen für das Handwerk in Frankfurt. Kontinuität und Verlässlichkeit sind entscheidend, damit das Handwerk auch künftig eine tragende Säule unserer Stadtwirtschaft bleibt.“
Die Fortschreibung des Programms wird als verwaltungsinterner Handlungsprozess durch das Wirtschaftsdezernat umgesetzt. Ein strukturiertes Beteiligungsverfahren bindet alle relevanten Dezernate, Ämter und städtischen Gesellschaften ein. Thematische Arbeitsgruppen erarbeiten bis 2026 konkrete Maßnahmen, erste Ergebnisse sollen bereits bei der nächsten Obermeistertagung vorgestellt werden.
„Ein starkes Handwerk ist die Basis einer lebendigen, innovativen Stadt. Die Fortschreibung des Entwicklungsprogramms ist weit mehr als ein formaler Schritt – sie ist ein klares Bekenntnis zu den Betrieben. Wir setzen auf praxisnahe Lösungen, weniger Bürokratie, gute Standortbedingungen und gezielte Fachkräftesicherung. Unser Ziel ist klar: Frankfurt soll auch in Zukunft ein attraktiver und verlässlicher Standort für das Handwerk sein“, sagt Stephanie Wüst, Dezernentin für Wirtschaft, Recht und Stadtmarketing. „Besonders hervorzuheben ist, dass wir bereits heute wesentliche Punkte des Programms voranbringen. Beispielsweise konnten Betriebe, die eine erfolgreiche Nachfolge gefunden haben, erstmals am Gründerpreis 2025 teilnehmen. Unser diesjähriger Sieger in der Kategorie ‚Local‘ erzählt diese Erfolgsgeschichte.“
Acht zentrale Handlungsfelder für eine langfristige Perspektive
Inhaltlich knüpft das Entwicklungsprogramm an die seit 2012 bestehende Strategie an und reagiert zugleich auf neue Herausforderungen wie Flächenknappheit, Fachkräftemangel, Digitalisierung, Mobilitätswandel und Nachhaltigkeitsanforderungen. Zentrale Handlungsfelder sind unter anderem die Sicherung von Gewerbeflächen, Gründungs- und Nachfolgeförderung, Nachwuchsgewinnung, Innovation und Digitalisierung sowie eine handwerksfreundliche öffentliche Vergabepraxis.
„Handwerk macht Frankfurt lebens- und liebenswert! Die mehr als 7000 Handwerksbetriebe sind verlässliche Partner für die Menschen in der Stadt – seien es Kunden oder Auszubildende. Wir begrüßen die Fortschreibung des Entwicklungsprogramms Frankfurter Handwerk aus dem Jahr 2012 in die Zukunft und freuen uns auf Perspektiven und Projekte, die das Handwerk in Frankfurt als relevanten Wirtschaftsakteur wieder stärker in den Fokus nehmen. Gerade mit Blick auf die Abwanderung von Handwerksbetrieben aus der Stadt in den vergangenen Jahren sowie auf die Herausforderungen, die zum Beispiel bei der Klimawende vor uns liegen und die nicht ohne Fachkräfte gemeistert werden können, ist dies von besonderer Bedeutung“, sagt Kammerpräsidentin Susanne Haus.
Begleitende Austauschformate wie die Obermeistertagung und regelmäßige Handwerksgespräche sichern den kontinuierlichen Dialog zwischen Stadt und Handwerk. Der Magistrat setzt damit bewusst auf partnerschaftliche, praxisnahe Lösungen – gemeinsam mit den Betrieben, nicht über ihre Köpfe hinweg.
Kontakt für die Medien
Regina Seibel, Projektmanagerin Unternehmenskommunikation, Wirtschaftsförderung Frankfurt, Telefon 069/212-36226