Frankfurt durch junge Augen: Kunstwettbewerb „FFM fühl’ ich“ zeigt kreative Perspektiven auf die Stadt
ffm. Frankfurt ist mehr als Skyline, Römer und Mainufer. Wie junge
Menschen ihre Stadt sehen, zeigen die Werke des Jugendkunstwettbewerbs
„FFM fühl’ ich“ des Jugend- und Sozialamtes. Bei der
Preisverleihung versammelten sich im Konferenzzentrum des Jugend- und
Sozialamtes zahlreiche junge Künstlerinnen und Künstler, Familien,
Freunde und Gäste, schauten sich die Arbeiten an und kamen miteinander
ins Gespräch.
Rund 150 junge Künstlerinnen und Künstler zwischen 12 und 21 Jahren aus rund 30 Stadtteilen hatten ihre persönliche Sicht auf Frankfurt eingereicht. Entstanden sind Zeichnungen und Doodles, die zeigen, was junge Menschen mit ihrer Stadt verbinden: Lieblingsorte, Alltag, Wahrzeichen, persönliche Erinnerungen und ganz eigene Perspektiven auf Frankfurt.
„Junge Menschen erleben Frankfurt anders als Erwachsene. Ihr Blick auf unsere Stadt ist wichtig, denn wir wollen Frankfurt so gestalten, dass junge Menschen sich aktiv einbringen und gute Perspektiven für ihre Zukunft sehen. Das ist mir wichtig und genau dafür schafft dieser Wettbewerb Raum“, sagte Elke Voitl, Dezernentin für Soziales und Gesundheit.
Bei der Preisverleihung wurden die besten Arbeiten in den Alterskategorien 12 bis 15 Jahre und 16 bis 21 Jahre ausgezeichnet. In der Kategorie 12 bis 15 Jahre ging der erste Platz an Janat Afridi für ihr Werk „Frankfurter Monopoly“.
Die Jury hatte es angesichts der vielen starken Beiträge nicht leicht. Den Ausschlag für Afridis Werk gab schließlich vor allem die Botschaft, die dahintersteht. In ihrem „Frankfurter Monopoly“ setzt sie sich auf persönliche und zugleich kritische Weise mit ihrer Stadt auseinander. Eigene Erfahrungen, Erinnerungen und Gefühle verbindet sie mit unterschiedlichen Orten und Facetten Frankfurts. Gerade dieses emotionale Moment war für die Jury entscheidend: Das Werk erzählt etwas über Frankfurt, nimmt aber gleichzeitig die Betrachterinnen und Betrachter mit in Afridis persönliche Sicht auf die Stadt. Mit ihrem ersten Platz hatte Afridi selbst nicht gerechnet. Umso größer war die Freude, als ihr Name aufgerufen wurde.
Die Überraschung bei der Preisträgerin in der Kategorie 16 bis 21 Jahre war ebenfalls groß: Der erste Platz ging an Sofiia Sorokina für ihr Werk „Ein Schluck Frankfurt“. Die Jury überzeugte vor allem die ungewöhnliche Idee und der eigenwillige Blick auf die Stadt. Eine Katze, der am Morgen scheinbar die Stadt auf den Kopf fällt, dazu kräftige Farben und eine ganz eigene Bildsprache: Das Werk nimmt sich die Freiheit, Frankfurt einmal ganz anders zu erzählen.
Nanine Delmas, Leiterin des Jugend- und Sozialamtes, betonte in ihrem Grußwort die Bedeutung dieses Angebots: „Kulturelle Bildung eröffnet jungen Menschen Räume, in denen sie sich ausprobieren, eigene Ideen entwickeln und ihre Sicht auf die Welt ausdrücken können. Gerade für das Aufwachsen junger Menschen ist dieser Zugang zu Kunst und Kultur wichtig. Bei ‚FFM fühl’ ich‘ wird sichtbar, wie vielfältig und kreativ junge Menschen ihre Stadt wahrnehmen.“
„FFM fühl’ ich“ zeigt damit nicht nur Kunstwerke, sondern gibt Einblicke in die Lebenswelt junger Menschen und ihre ganz persönlichen Geschichten über Frankfurt.
Alle eingereichten Arbeiten sind noch bis Freitag, 27. November, im Jugend- und Sozialamt, Eschersheimer Landstraße 241-249, zu sehen.
Der Jugendkunstwettbewerb „FFM fühl’ ich“ ist ein Angebot des Kommunalen Jugendbildungswerks des Jugend- und Sozialamtes in Kooperation mit dem Medienzentrum Frankfurt.
Fotos Das Kunstwerk der Preisträgerin in der Kategorie 12 bis 15 Jahre: Janat Afridi „Janat´s Monopoly“, Copyright: Janat Afridi
Das Kunstwerk der Preisträgerin in der Kategorie 16 bis 21 Jahre: Sofiia Sorokina „Ein Schluck Frankfurt“, Copyright: Sofiia Sorokina
Rund 150 junge Künstlerinnen und Künstler zwischen 12 und 21 Jahren aus rund 30 Stadtteilen hatten ihre persönliche Sicht auf Frankfurt eingereicht. Entstanden sind Zeichnungen und Doodles, die zeigen, was junge Menschen mit ihrer Stadt verbinden: Lieblingsorte, Alltag, Wahrzeichen, persönliche Erinnerungen und ganz eigene Perspektiven auf Frankfurt.
„Junge Menschen erleben Frankfurt anders als Erwachsene. Ihr Blick auf unsere Stadt ist wichtig, denn wir wollen Frankfurt so gestalten, dass junge Menschen sich aktiv einbringen und gute Perspektiven für ihre Zukunft sehen. Das ist mir wichtig und genau dafür schafft dieser Wettbewerb Raum“, sagte Elke Voitl, Dezernentin für Soziales und Gesundheit.
Bei der Preisverleihung wurden die besten Arbeiten in den Alterskategorien 12 bis 15 Jahre und 16 bis 21 Jahre ausgezeichnet. In der Kategorie 12 bis 15 Jahre ging der erste Platz an Janat Afridi für ihr Werk „Frankfurter Monopoly“.
Die Jury hatte es angesichts der vielen starken Beiträge nicht leicht. Den Ausschlag für Afridis Werk gab schließlich vor allem die Botschaft, die dahintersteht. In ihrem „Frankfurter Monopoly“ setzt sie sich auf persönliche und zugleich kritische Weise mit ihrer Stadt auseinander. Eigene Erfahrungen, Erinnerungen und Gefühle verbindet sie mit unterschiedlichen Orten und Facetten Frankfurts. Gerade dieses emotionale Moment war für die Jury entscheidend: Das Werk erzählt etwas über Frankfurt, nimmt aber gleichzeitig die Betrachterinnen und Betrachter mit in Afridis persönliche Sicht auf die Stadt. Mit ihrem ersten Platz hatte Afridi selbst nicht gerechnet. Umso größer war die Freude, als ihr Name aufgerufen wurde.
Die Überraschung bei der Preisträgerin in der Kategorie 16 bis 21 Jahre war ebenfalls groß: Der erste Platz ging an Sofiia Sorokina für ihr Werk „Ein Schluck Frankfurt“. Die Jury überzeugte vor allem die ungewöhnliche Idee und der eigenwillige Blick auf die Stadt. Eine Katze, der am Morgen scheinbar die Stadt auf den Kopf fällt, dazu kräftige Farben und eine ganz eigene Bildsprache: Das Werk nimmt sich die Freiheit, Frankfurt einmal ganz anders zu erzählen.
Nanine Delmas, Leiterin des Jugend- und Sozialamtes, betonte in ihrem Grußwort die Bedeutung dieses Angebots: „Kulturelle Bildung eröffnet jungen Menschen Räume, in denen sie sich ausprobieren, eigene Ideen entwickeln und ihre Sicht auf die Welt ausdrücken können. Gerade für das Aufwachsen junger Menschen ist dieser Zugang zu Kunst und Kultur wichtig. Bei ‚FFM fühl’ ich‘ wird sichtbar, wie vielfältig und kreativ junge Menschen ihre Stadt wahrnehmen.“
„FFM fühl’ ich“ zeigt damit nicht nur Kunstwerke, sondern gibt Einblicke in die Lebenswelt junger Menschen und ihre ganz persönlichen Geschichten über Frankfurt.
Alle eingereichten Arbeiten sind noch bis Freitag, 27. November, im Jugend- und Sozialamt, Eschersheimer Landstraße 241-249, zu sehen.
Der Jugendkunstwettbewerb „FFM fühl’ ich“ ist ein Angebot des Kommunalen Jugendbildungswerks des Jugend- und Sozialamtes in Kooperation mit dem Medienzentrum Frankfurt.
Fotos Das Kunstwerk der Preisträgerin in der Kategorie 12 bis 15 Jahre: Janat Afridi „Janat´s Monopoly“, Copyright: Janat Afridi
Das Kunstwerk der Preisträgerin in der Kategorie 16 bis 21 Jahre: Sofiia Sorokina „Ein Schluck Frankfurt“, Copyright: Sofiia Sorokina