Frankfurt stärkt Jüdische Filmtage und ihre Bedeutung für die Stadt
ffm. Mit Besorgnis hat der Magistrat der Stadt Frankfurt erfahren, dass
die Astor-Film-Lounge sich in diesem Jahr nicht an den Jüdischen
Filmtagen beteiligen möchte: „Die jüdischen Filmtage finden im
Wechsel mit den jüdischen Kulturwochen statt und sind eine der
wichtigsten Kulturveranstaltungsreihen in Frankfurt. Die Stadt ist sich
ihrer historischen Verantwortung bewusst. Umso dankbarer sind wir
dafür, dass eine große und selbstbewusste Jüdische Gemeinde in unsere
Stadt lebt, die sich engagiert. Es sind Frankfurterinnen und
Frankfurter, die sich, wie schon Generationen vor ihnen, für das Wohl
unserer Stadt einsetzen.“ Die Stadt Frankfurt erwartet, dass sich
auch die Astor-Film-Lounge ihrer Verantwortung als zentraler Kulturort
stellt.
Die Jüdischen Filmtage werden von der Jüdischen Gemeinde in Kooperation mit der Stadt Frankfurt veranstaltet. „Wir setzen uns aktiv für die Sichtbarkeit jüdischen Lebens und jüdischer Kultur ein. Gerade jetzt ist es wichtig, dass wir Haltung zeigen und mit dieser wunderbaren Veranstaltungsreihe, die im Übrigen großartige, und durchaus auch humoristische und gar nicht nur ernste jüdische Filme zeigt, ein starkes Zeichen zu setzen; gegen Hass und Antisemitismus aber auch dafür, dass jüdische Kultur und jüdisches Leben in dieser Stadt selbstverständlicher Teil unserer Kulturlandschaft ist“, sagt Oberbürgermeister Mike Josef.
Die Stadt Frankfurt begrüßt es ausdrücklich, dass alle Beteiligten Gesprächsbereitschaft signalisiert haben und ist bereit, diesen Dialog zu unterstützen.
Kulturdezernentin Ina Hartwig ergänzt: „Die Jüdischen Filmtage machen regelmäßig künstlerische jüdische Positionen in unserer Stadt sichtbar und erlebbar. Gerade vor dem Hintergrund unserer Verantwortung für die Menschheitsverbrechen der Nationalsozialisten, und gerade in Zeiten eines erschreckend zunehmenden Antisemitismus ist es wichtig, jüdische Filmkunst zu zeigen und zu fördern. Umso mehr möchte ich alle Veranstaltungsorte darin bestärken, bei den Jüdischen Filmtagen mitzuwirken und sich damit für die Sichtbarkeit Jüdischer Kultur in unserer Stadt einzusetzen.“
Die Jüdischen Filmtage werden von der Jüdischen Gemeinde in Kooperation mit der Stadt Frankfurt veranstaltet. „Wir setzen uns aktiv für die Sichtbarkeit jüdischen Lebens und jüdischer Kultur ein. Gerade jetzt ist es wichtig, dass wir Haltung zeigen und mit dieser wunderbaren Veranstaltungsreihe, die im Übrigen großartige, und durchaus auch humoristische und gar nicht nur ernste jüdische Filme zeigt, ein starkes Zeichen zu setzen; gegen Hass und Antisemitismus aber auch dafür, dass jüdische Kultur und jüdisches Leben in dieser Stadt selbstverständlicher Teil unserer Kulturlandschaft ist“, sagt Oberbürgermeister Mike Josef.
Die Stadt Frankfurt begrüßt es ausdrücklich, dass alle Beteiligten Gesprächsbereitschaft signalisiert haben und ist bereit, diesen Dialog zu unterstützen.
Kulturdezernentin Ina Hartwig ergänzt: „Die Jüdischen Filmtage machen regelmäßig künstlerische jüdische Positionen in unserer Stadt sichtbar und erlebbar. Gerade vor dem Hintergrund unserer Verantwortung für die Menschheitsverbrechen der Nationalsozialisten, und gerade in Zeiten eines erschreckend zunehmenden Antisemitismus ist es wichtig, jüdische Filmkunst zu zeigen und zu fördern. Umso mehr möchte ich alle Veranstaltungsorte darin bestärken, bei den Jüdischen Filmtagen mitzuwirken und sich damit für die Sichtbarkeit Jüdischer Kultur in unserer Stadt einzusetzen.“