Frankfurter Buchmesse startet: Kulturdezernentin Hartwig heißt Gäste aus aller Welt willkommen
ffm. Am Dienstag, 6. Oktober, wird in Frankfurt die weltweit größte
Buchmesse eröffnet. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und
Wissenschaft, freut sich auf die kommenden Tage und heißt die Gäste
aus aller Welt willkommen: „Frankfurt ist eine starke und lebendige
Buch- und Literaturstadt, und während der Buchmesse wird trotz der
Herausforderungen der Branche sehr deutlich: Die Kulturtechnik des
Lesens ist höchst lebendig. Besonders freut mich, dass wir in diesem
Jahr Tschechien als Gastland begrüßen dürfen mit seiner interessanten
wie wechselhaften Geschichte. Viele Literaturtraditionen haben auf der
Buchmesse und unserem städtischen Lesefest ‚Open Books‘ ihren Raum.
Wir überwinden lesend Grenzen und entwickeln Verständnis für die
jeweils andere Kultur. In Zeiten der allzu oft versuchten
Renationalisierung der Kultur und des Wiedererstarkens des
Rechtsextremismus ist das ein wichtiges Signal, das hier von Frankfurt
ausgeht.“
Die Frankfurter Buchmesse gilt als das wichtigste Branchentreffen weltweit, im vergangenen Jahr kamen rund 240.000 Besucherinnen und Besucher und fast 8000 Medienvertreterinnen und -vertreter aus der ganzen Welt nach Frankfurt, es gab 3500 Veranstaltungen auf dem Messegelände und 4350 Aussteller. Auch in diesem Jahr erwartet der Börsenverein des Deutschen Buchhandels wieder unzählige Verlage, Autorinnen und Autoren, Fach- sowie Privatbesucherinnen und -besucher aus aller Welt.
Die Neuerungen auf dem Markt werden vorgestellt, es gibt Diskussionsrunden, Performances und Lesungen. Und auch im gesamten Stadtgebiet von Frankfurt wird der Geist der Buchmesse zu spüren sein.
Vom vibrierenden Leben auf dem Messegelände zur Autorenlesung in der Innenstadt
Wenn die Messe ihre Türen schließt, geht es in der Innenstadt nahtlos weiter: Das zur Messe organisierte städtische Lesefest „Open Books“ bietet 145 Veranstaltungen. Deutsche und internationale Autorinnen und Autoren, die tagsüber auf der Buchmesse sind, lesen am Abend rund um den Römerberg aus ihren aktuellen Büchern. Die Palette reicht von Belletristik, Sachbüchern über Comics bis hin zu Lesungen für Kinder bei „Open Books Kids“.
Auch in diesem Jahr gibt es viele Neuheiten zu entdecken, aber auch Altbewährtes wie „Literatur im Römer“, wo an zwei Tagen, am Mittwoch, 7., und Donnerstag, 8. Oktober, jeweils acht Autorinnen und Autoren in den Römerhallen ihre neuen Romane ab 20 Uhr präsentieren, oder die Lesungen für Kinder im Struwwelpeter Museum und der Deutschen Nationalbibliothek am Freitag, 9., sowie am Samstag, 10. Oktober.
Das Lesefest bietet zudem ein starkes Programm zum diesjährigen Ehrengast der Buchmesse Tschechien, unter anderem mit zahlreichen tschechischen Autorinnen und Autoren und einem eigenen Prag-Abend in der Evangelischen Akademie Frankfurt am Mittwoch, 7. Oktober, um 20 Uhr. Weitere Informationen zum Ehrengast Tschechien finden sich unter czechia2026.com/de.
„Open Books“ ist eine Veranstaltung der Stadt Frankfurt und wird vom Kulturamt organisiert. Alle Lesungen sind kostenlos und können ohne Voranmeldung besucht werden. Weitere Informationen finden sich unter openbooks-frankfurt.de.
Tschechien als Gastland ist Schwerpunkt in zahlreichen Museen und Ausstellungen
Zudem widmen gleich zehn Museen und Kulturinstitutionen in Frankfurt und Offenbach neue Ausstellungen dem Gastland, der tschechischen Literatur, Buchkunst und Illustration, Fotografie, Architektur, Kunst und Archäologie. Sie zeigen, wie facettenreich das mitteleuropäische Land zwischen Tradition und Gegenwart ist. Weitere Informationen dazu finden sich unter Tschechien zu Gast auf der Buchmesse | Stadt Frankfurt am Main.
So präsentiert beispielsweise die Schirn Kunsthalle Frankfurt mit „Anna Hulačová. Abundantia“ die erste Einzelausstellung der tschechischen Künstlerin in Deutschland, das Museum für Kommunikation erzählt in der Ausstellung „Samizdat: Worte der Freiheit in der Tschechoslowakei 1939–1989“ von verbotenen Texten und Menschen, die sich in der Tschechoslowakei mit dem geschriebenen Wort gegen Zensur und politische Unterdrückung behaupteten, und das Deutsche Architekturmuseum schaut auf junge tschechische Architektinnen und Architekten in seiner Ausstellung „MORE IS NOW! Neue tschechische Architektur“.
Die Frankfurter Buchmesse ist mit all ihren Facetten und Gesichtern von Mittwoch, 7., bis Sonntag, 11. Oktober, in ganz Frankfurt präsent, auf dem Messegelände und im Stadtgebiet.
„Lassen Sie sich treiben, auf dem Messegelände selbst, aber auch bei den tollen Lesungen am Abend in der Innenstadt oder in den vielen wunderbaren Ausstellungen mit Tschechien-Bezug in unseren Museen. Schauen Sie, was Sie anspricht, lassen Sie sich inspirieren, tauchen Sie ein in die Vielfalt, die diese Buchmesse mit all ihrem inspirierenden Programm bietet. Ich wünsche Ihnen viele anregende Texte und wunderbare Tage in unserer Literaturstadt Frankfurt“, sagte Hartwig.
Fotos Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, eröffnet „Open Books“ 2025, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Alexander Englert
„Open Books“ 2025, Literatur im Römer, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Alexander Englert
Kontakt für die Medien Hanna Immich, Pressesprecherin, Dezernat für Kultur und Wissenschaft, Telefon 069/212-49232, Mobil
0171/1769719 ,
E-Mail hanna.immich@stadt-frankfurt.de
Die Frankfurter Buchmesse gilt als das wichtigste Branchentreffen weltweit, im vergangenen Jahr kamen rund 240.000 Besucherinnen und Besucher und fast 8000 Medienvertreterinnen und -vertreter aus der ganzen Welt nach Frankfurt, es gab 3500 Veranstaltungen auf dem Messegelände und 4350 Aussteller. Auch in diesem Jahr erwartet der Börsenverein des Deutschen Buchhandels wieder unzählige Verlage, Autorinnen und Autoren, Fach- sowie Privatbesucherinnen und -besucher aus aller Welt.
Die Neuerungen auf dem Markt werden vorgestellt, es gibt Diskussionsrunden, Performances und Lesungen. Und auch im gesamten Stadtgebiet von Frankfurt wird der Geist der Buchmesse zu spüren sein.
Vom vibrierenden Leben auf dem Messegelände zur Autorenlesung in der Innenstadt
Wenn die Messe ihre Türen schließt, geht es in der Innenstadt nahtlos weiter: Das zur Messe organisierte städtische Lesefest „Open Books“ bietet 145 Veranstaltungen. Deutsche und internationale Autorinnen und Autoren, die tagsüber auf der Buchmesse sind, lesen am Abend rund um den Römerberg aus ihren aktuellen Büchern. Die Palette reicht von Belletristik, Sachbüchern über Comics bis hin zu Lesungen für Kinder bei „Open Books Kids“.
Auch in diesem Jahr gibt es viele Neuheiten zu entdecken, aber auch Altbewährtes wie „Literatur im Römer“, wo an zwei Tagen, am Mittwoch, 7., und Donnerstag, 8. Oktober, jeweils acht Autorinnen und Autoren in den Römerhallen ihre neuen Romane ab 20 Uhr präsentieren, oder die Lesungen für Kinder im Struwwelpeter Museum und der Deutschen Nationalbibliothek am Freitag, 9., sowie am Samstag, 10. Oktober.
Das Lesefest bietet zudem ein starkes Programm zum diesjährigen Ehrengast der Buchmesse Tschechien, unter anderem mit zahlreichen tschechischen Autorinnen und Autoren und einem eigenen Prag-Abend in der Evangelischen Akademie Frankfurt am Mittwoch, 7. Oktober, um 20 Uhr. Weitere Informationen zum Ehrengast Tschechien finden sich unter czechia2026.com/de
„Open Books“ ist eine Veranstaltung der Stadt Frankfurt und wird vom Kulturamt organisiert. Alle Lesungen sind kostenlos und können ohne Voranmeldung besucht werden. Weitere Informationen finden sich unter openbooks-frankfurt.de
Tschechien als Gastland ist Schwerpunkt in zahlreichen Museen und Ausstellungen
Zudem widmen gleich zehn Museen und Kulturinstitutionen in Frankfurt und Offenbach neue Ausstellungen dem Gastland, der tschechischen Literatur, Buchkunst und Illustration, Fotografie, Architektur, Kunst und Archäologie. Sie zeigen, wie facettenreich das mitteleuropäische Land zwischen Tradition und Gegenwart ist. Weitere Informationen dazu finden sich unter Tschechien zu Gast auf der Buchmesse | Stadt Frankfurt am Main
So präsentiert beispielsweise die Schirn Kunsthalle Frankfurt mit „Anna Hulačová. Abundantia“ die erste Einzelausstellung der tschechischen Künstlerin in Deutschland, das Museum für Kommunikation erzählt in der Ausstellung „Samizdat: Worte der Freiheit in der Tschechoslowakei 1939–1989“ von verbotenen Texten und Menschen, die sich in der Tschechoslowakei mit dem geschriebenen Wort gegen Zensur und politische Unterdrückung behaupteten, und das Deutsche Architekturmuseum schaut auf junge tschechische Architektinnen und Architekten in seiner Ausstellung „MORE IS NOW! Neue tschechische Architektur“.
Die Frankfurter Buchmesse ist mit all ihren Facetten und Gesichtern von Mittwoch, 7., bis Sonntag, 11. Oktober, in ganz Frankfurt präsent, auf dem Messegelände und im Stadtgebiet.
„Lassen Sie sich treiben, auf dem Messegelände selbst, aber auch bei den tollen Lesungen am Abend in der Innenstadt oder in den vielen wunderbaren Ausstellungen mit Tschechien-Bezug in unseren Museen. Schauen Sie, was Sie anspricht, lassen Sie sich inspirieren, tauchen Sie ein in die Vielfalt, die diese Buchmesse mit all ihrem inspirierenden Programm bietet. Ich wünsche Ihnen viele anregende Texte und wunderbare Tage in unserer Literaturstadt Frankfurt“, sagte Hartwig.
Fotos Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, eröffnet „Open Books“ 2025, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Alexander Englert
„Open Books“ 2025, Literatur im Römer, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Alexander Englert
Kontakt für die Medien Hanna Immich, Pressesprecherin, Dezernat für Kultur und Wissenschaft, Telefon 069/212-49232