Frankfurter Informationsbörse für gemeinschaftliches und genossenschaftliches Wohnen feiert 20. Jubiläum

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

Gespräche über die Rolle gemeinwohlorientierter Wohnprojekte für lebendige Quartiere

ffm. Gemeinschaftliches Wohnen belebt Quartiere, ermöglicht soziale Kontakte und schafft langfristig faire Mietkonditionen. Bei der Frankfurter Infobörse für gemeinschaftliches und genossenschaftliches Wohnen am Samstag, 26. September, können Interessierte mit zahlreichen Initiativen, Organisationen sowie Expertinnen und Experten über diese Wohn- und Lebensform ins Gespräch kommen.

Das Amt für Wohnungswesen und das Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen laden bereits zum 20. Mal zur Frankfurter Informationsbörse für gemeinschaftliches und genossenschaftliches Wohnen ein. Die Veranstaltung findet am Samstag, 26. September, von 11 bis 17 Uhr im Dezernat für Planen und Wohnen, Kurt-Schumacher-Straße 10, statt. Einlass ist bereits um 10.30 Uhr, der Eintritt ist kostenfrei.

Bühnenprogramm: „Der schönste Raum im Haus gehört der Gemeinschaft“

Was wäre, wenn die schönsten Räume im Haus und im Quartier nicht wenigen, sondern der Gemeinschaft gehören? Dieser Frage geht das Bühnenprogramm der Infobörse nach. Es zeigt, wie durch gemeinschaftliches Wohnen Räume neu gedacht werden können und welche Bedeutung gemeinwohlorientierte Wohnprojekte für lebendige Quartiere haben.

Hierzu gibt Anne Krins von der Mitbauzentrale München Einblicke, wie Wohnprojekte in München in großem Umfang Quartiere mitgestalten. Anschließend diskutieren Expertinnen und Experten aus Genossenschaften, Projektentwicklung und Immobilienbewertung, wie gemeinwohlorientierte Wohnprojekte auch in Frankfurter Neubaugebieten realisiert werden können.

In einem Vernetzungsworkshop können sich Interessierte über ein anstehendes Auswahlverfahren für Mietgemeinschaften im Hilgenfeld informieren und austauschen. Ziel ist es, frühzeitig Menschen zusammenzubringen, die sich für gemeinschaftliches Wohnen zur Miete interessieren.

20 Jahre Infobörse für gemeinschaftliches und genossenschaftliches Wohnen

„Es ist mir wichtig, die Vielfalt des Wohnens zu fördern, denn die Wohnbedarfe der Menschen sind auch vielfältig. Gemeinschaftliche Wohnprojekte schaffen neue und innovative Wohnangebote. Sie tragen außerdem zu einer lebendigen Stadt bei. Das zeigt sich immer wieder bei der Infobörse, bei der verschiedene Akteure aus der gesamten Region rund um das gemeinschaftliche Bauen und Wohnen zusammenkommen. Gemeinschaftliches Wohnen planen wir bei allen neuen Quartiersentwicklungen mit. Ich freue mich daher, mit den Anwesenden über die Zukunft des gemeinschaftlichen Wohnens in Frankfurt zu diskutieren und ihnen die Potenziale dieser Wohnform am Beispiel des Neubaugebiets Hilgenfeld vorzustellen“, sagt Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen, Wohnen und Personal.

„Die Infobörse feiert in diesem Jahr Jubiläum. Seit der ersten Veranstaltung vor 20 Jahren macht sie sichtbar, wie groß bei den Menschen das Interesse an gemeinschaftlichen Wohnformen ist – und wie wichtig Orte der Begegnung, Beratung und Vernetzung für die Entstehung neuer Projekte sind. Mit dieser Jubiläums-Infobörse möchten wir zeigen, dass gemeinwohlorientiertes Bauen bei der Entwicklung von Neubaugebieten unverzichtbar und auch möglich ist“, ergänzt Birgit Kasper, Leiterin des Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen.

Über 30 Infostände von Wohninitiativen und Organisationen

Nach der Podiumsdiskussion beteiligen sich von 13 bis 17 Uhr über 30 Wohninitiativen und -organisationen an der Infobörse. Ihre Konzepte reichen von jungen Hausprojekten über generationsübergreifende Wohnformen bis hin zu selbstorganisierten Wohnformen im Alter. Besucherinnen und Besucher können bestehende und geplante Projekte kennenlernen, sich Initiativen anschließen oder mit Expertinnen und Experten über eigene Projektideen ins Gespräch kommen.

Während der Veranstaltung wird von 11 bis 17 Uhr eine Kinderbetreuung angeboten. Sie ermöglicht Familien eine entspannte Teilnahme und bietet zugleich ein interessantes Angebot für Kinder.

Weitere Informationen finden sich unter frankfurt.de/infoboerse  und gemeinschaftliches-wohnen.de/infoboerse .

Kontakt für die Medien Sebastian Tokarz, Dezernat für Planen und Wohnen, Telefon 069/212-71055 , E-Mail presse.dezernat03@stadt-frankfurt.de 

Tabea Kayser, Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen, Telefon 069/91501060 , E-Mail info@gemeinschaftliches-wohnen.de