Frankfurter Perspektive auf Jahreskonferenz des Klima-Bündnis in Brüssel
Stadträtin Zapf-Rodríguez: „Klimaschutz und Klimaanpassung sind auch
eine Frage der Gerechtigkeit“
ffm. Hitze, Trockenheit und Starkregen zeigen: Die Klimakrise ist längst eine konkrete kommunale Aufgabe. Städte müssen ihre Infrastruktur anpassen, Grünflächen und Wasser schützen und gleichzeitig den Ausstoß von Treibhausgasen deutlich reduzieren. Dafür brauchen sie politische Unterstützung – und Handlungsspielräume.
Der Hitzesommer 2026 hat auch in Frankfurt gezeigt, was das konkret bedeutet. Wenn Temperaturen über 40 Grad steigen, Böden austrocknen und Bäume sowie Grünflächen unter der anhaltenden Hitze leiden, wird Klimaanpassung zur Frage der Daseinsvorsorge. Es geht um Schatten und Wasser im öffentlichen Raum, um widerstandsfähige Grünflächen und um den Schutz der Gesundheit. Gleichzeitig muss der Ausstoß von Treibhausgasen weiter gesenkt werden. Die Lehre aus diesem Sommer ist deshalb klar: Kommunen müssen sich auf die Folgen der Klimakrise einstellen und zugleich ihre Ursachen bekämpfen.
Als Vorstandsmitglied des Klima-Bündnis bringt Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt, Stadtsauberkeit, Frauen, Diversität und Migration, diese Erfahrungen bei der Internationalen Jahreskonferenz des Klima-Bündnis (CAIC26) am Dienstag, 29., und Mittwoch, 30. September, in Brüssel ein. Die Konferenz findet in diesem Jahr unter dem Motto „Kommunaler Klimaschutz ist mehr: Gemeinsam stark für Europa“ statt. Angemeldet sind mehr als 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 24 Ländern.
„Wir wissen in den Städten, was zu tun ist. Wir sehen aber auch, wo uns Grenzen gesetzt sind. Für die Klimawende brauchen Kommunen verlässliche Finanzierung, klare Regeln und die Möglichkeit, vor Ort zu handeln. Europa muss die Kommunen deshalb als starke Partnerinnen ernst nehmen“, sagt Zapf-Rodríguez.
Dabei geht es aus Sicht Frankfurts nicht allein um technische Lösungen. Mehr Stadtgrün, erneuerbare Energien, weniger Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und gut angepasste öffentliche Räume können Gesundheit schützen und Städte widerstandsfähiger machen.
„Klimapolitik muss bei den Menschen ankommen. Wenn wir Straßen, Plätze und Grünflächen verändern, muss das im Alltag spürbar sein. Denn die Klimakrise trifft nicht alle Menschen gleich: Wer in einer dicht bebauten Wohnung ohne Balkon lebt oder draußen arbeitet, ist von Hitze anders betroffen als jemand, der einen kühlen Rückzugsort hat. Klimaschutz und Klimaanpassung müssen deshalb auch eine Frage der Gerechtigkeit sein“, sagt Zapf-Rodríguez. „Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass alle Menschen in der Stadt besser geschützt sind. Das ist für mich ein wichtiger Teil einer gerechten Klimawende.“
Das Klima-Bündnis ist mit über 2000 Mitgliedern aus mehr als 25 europäischen Ländern das größte europäische Städtenetzwerk, das sich zu einem umfassenden und gerechten Klimaschutz verpflichtet. Frankfurt am Main ist seit der Gründung des Netzwerkes im Jahr 1990 Hauptsitz und Mitglied im Klima-Bündnis.
Weitere Informationen zur CAIC26 finden sich unter CAIC26 | Konferenzprogramm - Klima-Bündnis.
ffm. Hitze, Trockenheit und Starkregen zeigen: Die Klimakrise ist längst eine konkrete kommunale Aufgabe. Städte müssen ihre Infrastruktur anpassen, Grünflächen und Wasser schützen und gleichzeitig den Ausstoß von Treibhausgasen deutlich reduzieren. Dafür brauchen sie politische Unterstützung – und Handlungsspielräume.
Der Hitzesommer 2026 hat auch in Frankfurt gezeigt, was das konkret bedeutet. Wenn Temperaturen über 40 Grad steigen, Böden austrocknen und Bäume sowie Grünflächen unter der anhaltenden Hitze leiden, wird Klimaanpassung zur Frage der Daseinsvorsorge. Es geht um Schatten und Wasser im öffentlichen Raum, um widerstandsfähige Grünflächen und um den Schutz der Gesundheit. Gleichzeitig muss der Ausstoß von Treibhausgasen weiter gesenkt werden. Die Lehre aus diesem Sommer ist deshalb klar: Kommunen müssen sich auf die Folgen der Klimakrise einstellen und zugleich ihre Ursachen bekämpfen.
Als Vorstandsmitglied des Klima-Bündnis bringt Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt, Stadtsauberkeit, Frauen, Diversität und Migration, diese Erfahrungen bei der Internationalen Jahreskonferenz des Klima-Bündnis (CAIC26) am Dienstag, 29., und Mittwoch, 30. September, in Brüssel ein. Die Konferenz findet in diesem Jahr unter dem Motto „Kommunaler Klimaschutz ist mehr: Gemeinsam stark für Europa“ statt. Angemeldet sind mehr als 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 24 Ländern.
„Wir wissen in den Städten, was zu tun ist. Wir sehen aber auch, wo uns Grenzen gesetzt sind. Für die Klimawende brauchen Kommunen verlässliche Finanzierung, klare Regeln und die Möglichkeit, vor Ort zu handeln. Europa muss die Kommunen deshalb als starke Partnerinnen ernst nehmen“, sagt Zapf-Rodríguez.
Dabei geht es aus Sicht Frankfurts nicht allein um technische Lösungen. Mehr Stadtgrün, erneuerbare Energien, weniger Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und gut angepasste öffentliche Räume können Gesundheit schützen und Städte widerstandsfähiger machen.
„Klimapolitik muss bei den Menschen ankommen. Wenn wir Straßen, Plätze und Grünflächen verändern, muss das im Alltag spürbar sein. Denn die Klimakrise trifft nicht alle Menschen gleich: Wer in einer dicht bebauten Wohnung ohne Balkon lebt oder draußen arbeitet, ist von Hitze anders betroffen als jemand, der einen kühlen Rückzugsort hat. Klimaschutz und Klimaanpassung müssen deshalb auch eine Frage der Gerechtigkeit sein“, sagt Zapf-Rodríguez. „Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass alle Menschen in der Stadt besser geschützt sind. Das ist für mich ein wichtiger Teil einer gerechten Klimawende.“
Das Klima-Bündnis ist mit über 2000 Mitgliedern aus mehr als 25 europäischen Ländern das größte europäische Städtenetzwerk, das sich zu einem umfassenden und gerechten Klimaschutz verpflichtet. Frankfurt am Main ist seit der Gründung des Netzwerkes im Jahr 1990 Hauptsitz und Mitglied im Klima-Bündnis.
Weitere Informationen zur CAIC26 finden sich unter CAIC26 | Konferenzprogramm - Klima-Bündnis