Frankfurter Psychiatriewoche 2026: Drogenreferat bietet Veranstaltungen zu medizinischem Cannabis und Verhaltenssüchten an

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

ffm. Das Drogenreferat der Stadt Frankfurt am Main ist mit zwei Veranstaltungen an der Frankfurter Psychiatriewoche 2026 vertreten. Im Mittelpunkt stehen das therapeutische Potenzial von Medizinalcannabis bei psychischen Erkrankungen sowie die Frage, wann alltägliches Verhalten problematisch werden und in eine Abhängigkeit führen kann.

Über das therapeutische Potenzial von Medizinalcannabis bei psychischen Erkrankungen spricht Prof. Kirsten Müller-Vahl in einem Online-Vortrag am Freitag, 4. September, von 16 bis 17 Uhr. Die Referentin ist Oberärztin an der Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen Hochschule Hannover sowie Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie. In ihrem Vortrag geht sie auf die wissenschaftliche Evidenz für Cannabisarzneimittel bei psychiatrischen Krankheitsbildern ein und berichtet über Erfahrungen aus der Behandlungspraxis. Im Anschluss besteht Gelegenheit für Fragen und Austausch. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten und ist kostenfrei. Anmeldungen können bis Donnerstag, 3. September, per E-Mail an drogenreferat@stadt-frankfurt.de erfolgen.

Immer online, ständig erreichbar, permanent beschäftigt – wann wird daraus ein Problem? Damit beschäftigt sich eine Informationsveranstaltung am Donnerstag, 10. September, von 19 bis 21 Uhr im Haus am Dom, Domplatz 3. Verhaltenssüchte in Bereichen wie Social Media, Glücksspiel, Kaufen oder Arbeit rücken zunehmend in den Fokus. Wann wird es notwendig, hinzuschauen? Was ist noch selbstbestimmtes Handeln, was gilt schon als abhängig? Antworten auf diese Fragen gibt ein Vortrag von Dr. Anke Sonnenschein, Psychologin an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Im anschließenden Podiumsgespräch diskutiert sie mit Julia Bloß vom Drogenreferat der Stadt Frankfurt am Main und Karolina Nowak von der Jugendberatung und Suchthilfe am Merianplatz. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Bei Fragen steht das Drogenreferat unter Telefon 069/212-30124  sowie per E-Mail an drogenreferat@stadt-frankfurt.de  zur Verfügung.