Frankfurts römisches Erbe: Archäologie einer lebendigen Vergangenheit

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

ffm. Unter den Straßen und Häusern Frankfurts liegt vielerorts eine zweite, viel ältere Stadt verborgen: das römische Frankfurt. Die Ausstellung „Frankfurts römisches Erbe“ lädt dazu ein, diese Vergangenheit Schicht für Schicht zu entdecken – von den ersten römischen Stützpunkten am Main, über das städtische Zentrum Nida mit den über das heutige Stadtgebiet verteilten Landgütern in seinem Umland bis zu den Ursprüngen des mittelalterlichen Frankfurt.

Archäologische Funde aus Frankfurt – viele davon zum ersten Mal zu sehen –, veranschaulichende Rekonstruktionen und Karten zeigen, wie Menschen aus dem gesamten Römischen Reich und Einheimische am Main zusammenlebten, handelten und ihrem Glauben nachgingen. Sie erzählen von Militär und Macht, Handwerk und Handel, Göttern und Gemeinschaften und davon, wie das römische Erbe in der Stadt bis heute fortlebt.

Die Ausstellung macht sichtbar, dass die römische Vergangenheit kein fernes Kapitel ist, sondern ein lebendiger Teil Frankfurts und der Metropolregion: ein Fundament, auf dem die Stadt des Mittelalters gründet.

Am Sonntag, 14. Dezember, findet um 14 Uhr eine Führung mit Jürgen Hodske durch die Ausstellung statt. Der Treffpunkt ist das Archäologische Museum, Karmelitergasse 1. Die Besucherinnen und Besucher zahlen einen ermäßigten Eintritt von fünf Euro, zuzüglich einer Führungsgebühr von fünf Euro, ermäßigt drei Euro. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre und die Freunde des Archäologischen Museums zahlen nur die ermäßigte Führungsgebühr. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung ist nicht möglich. Individuelle Führungen für Gruppen können unter fuehrungen.archaeologie@stadt-frankfurt.de  gebucht werden. 

Kontakt für die Medien

Holger Kieburg, Archäologisches Museum Frankfurt, E-Mail holger.kieburg@stadt-frankfurt.de