Fünf Jahre im Vergleich: Wie sich Frankfurt verändert
Stadträtin O’Sullivan präsentiert Ergebnisse der Mehrthemenumfrage
„Leben in Frankfurt 2025“
ffm. Wie bewerten die Frankfurterinnen und Frankfurter ihre Stadt im Jahr 2025 – und wie haben sich ihre Einschätzungen in den vergangenen Jahren verändert? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der aktuellen Ergebnisse der Mehrthemenumfrage „Leben in Frankfurt“, die Eileen O’Sullivan, Dezernentin für Bürger:innen, Digitales und Internationales, vorgestellt hat. Im fünften Jahr der modernisierten Erhebungsmethodik erlaubt die Umfrage belastbare Vergleiche über mehrere Jahre hinweg und liefert zugleich detaillierte Einblicke bis auf kleinräumiger Ebene.
„Eine lebenswerte Stadt entwickelt sich im Dialog mit ihren Bürgerinnen und Bürgern. Besonders wertvoll ist es, Entwicklungen nicht nur punktuell, sondern über mehrere Jahre hinweg nachvollziehen zu können“, sagte O’Sullivan. Die Mehrthemenumfrage liefert seit mehr als 30 Jahren wichtige Erkenntnisse zu Einstellungen, Bedürfnissen und Lebenslagen der Frankfurter Bevölkerung und ergänzt damit die klassische Statistik um zentrale Perspektiven der Stadtgesellschaft.
Vom 8. Mai bis zum 31. August 2025 wurden rund 27.500 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme eingeladen. Insgesamt beteiligten sich 8185 Personen an der Umfrage. Die um nicht erreichbare Personen bereinigte Rücklaufquote beträgt damit 31,7 Prozent.
Das bewährte Online-First-Verfahren wurde auch 2025 erfolgreich fortgeführt. Insgesamt beantworteten 73 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Fragebogen online. Damit bleibt die Umfrage ressourcenschonend, bei einer im Städtevergleich besonders hohen digitalen Beteiligung.
Ein besonderer Mehrwert der aktuellen Ergebnisse liegt in der Möglichkeit, Entwicklungen über fünf Jahre hinweg differenziert zu analysieren. So lassen sich Veränderungen nicht nur auf gesamtstädtischer Ebene, sondern auch innerhalb einzelner Bevölkerungsgruppen oder Umfragebezirke nachvollziehen. „Gerade diese Zeitvergleiche liefern eine fundierte Grundlage für strategische Entscheidungen und zeigen, wo Fortschritte erzielt wurden und wo weiterhin Handlungsbedarf besteht“, sagte O’Sullivan.
Inhaltlich deckt die Umfrage ein breites Spektrum städtischer Themen ab – von Wohnen und Mobilität über Sicherheit und Lebensqualität bis hin zu Fragen der Beteiligung und Mitgestaltung. Ein besonderer Schwerpunkt lag 2025 auf dem Thema Kommunalpolitik. Die Ergebnisse hierzu wurden bereits im Vorfeld der Kommunalwahlen im März veröffentlicht und stießen auf großes Interesse.
Die hohe Lebenszufriedenheit der Frankfurterinnen und Frankfurter bleibt auch 2025 bemerkenswert stabil: Vier von fünf leben gerne in der Stadt. Im Fünf-Jahres-Vergleich zeigt sich damit insgesamt ein sehr konstantes Bild auf hohem Niveau – auch wenn der Anteil der sehr Zufriedenen gegenüber 2021 leicht zurückgegangen ist. Gleichzeitig wird deutlich, dass sich bestimmte Problemfelder über die Jahre verfestigt haben. Besonders das Thema Wohnen bleibt mit Abstand die größte Herausforderung: 21 Prozent nennen teuren Wohnraum als zentrales Problem. Deutlich an Bedeutung gewonnen haben Sauberkeit und Drogen: Mangelnde Sauberkeit wird von 15 Prozent als Problem thematisiert (+6 Prozentpunkte seit 2021). Die Nennung von Drogen als größtes Problem hat sich im gleichen Zeitraum verdoppelt – von sieben auf 14 Prozent – und zählt nun zu den drei häufigsten Problemen in der Stadt.
Die Veröffentlichung der Ergebnisse erfolgt auf zwei Wegen: Neben dem gedruckten Band 5 der Reihe „Frankfurter Umfragen“ stehen die Resultate im städtischen STATISTIK.PORTAL in einer umfassenden und detaillierten Form zur Verfügung. Dort können die Daten nach soziodemografischen Merkmalen differenziert, im Zeitverlauf analysiert und bis auf Ebene der Umfragebezirke ausgewertet werden.
Ergänzend stellt die Statistikstelle ab Ende Mai erneut einen anonymisierten Einzeldatensatz bereit, der mehr als 300 Variablen umfasst und weiterführende Analysen ermöglicht. Nachdem ein solcher Datensatz 2025 erstmals veröffentlicht und bereits mehr als 1000-mal abgerufen wurde, können nun auch auf Basis der Einzeldaten Zeitvergleiche vorgenommen werden. „Damit schaffen wir größtmögliche Transparenz und eröffnen Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit neue Möglichkeiten der Auswertung“, erklärte die Stadträtin.
Die Umfrage „Leben in Frankfurt“ bleibt damit ein zentrales Instrument evidenzbasierter Stadtentwicklung. „Die Ergebnisse zeigen nicht nur, wie Frankfurt heute wahrgenommen wird, sondern auch, wie sich die Stadt aus Sicht ihrer Bevölkerung verändert. Mein Dank gilt allen Teilnehmenden, die dieses differenzierte Meinungsbild möglich machen“, sagte O’Sullivan, die abschließend alle zur Teilnahme an der neuen Welle der Umfrage ermuntert, für welche die Einladungen bereits ab Mittwoch, 29. April, versendet werden.
Tabellen mit den detaillierten Ergebnissen für die gesamte Stadt und die an den Ortsbezirken orientierten Umfragebezirke sind unter statistikportal.frankfurt.de/umfragen abrufbar.
Der Analyseband mit vielen grafischen Auswertungen steht unter frankfurt.de/umfragen als PDF-Dokument
zum kostenlosen Download zur Verfügung.
Kontakt für die Medien Christian Stein, Bürgeramt, Statistik und Wahlen, Telefon 069/212-33422, E-Mail
umfragen@stadt-frankfurt.de
ffm. Wie bewerten die Frankfurterinnen und Frankfurter ihre Stadt im Jahr 2025 – und wie haben sich ihre Einschätzungen in den vergangenen Jahren verändert? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der aktuellen Ergebnisse der Mehrthemenumfrage „Leben in Frankfurt“, die Eileen O’Sullivan, Dezernentin für Bürger:innen, Digitales und Internationales, vorgestellt hat. Im fünften Jahr der modernisierten Erhebungsmethodik erlaubt die Umfrage belastbare Vergleiche über mehrere Jahre hinweg und liefert zugleich detaillierte Einblicke bis auf kleinräumiger Ebene.
„Eine lebenswerte Stadt entwickelt sich im Dialog mit ihren Bürgerinnen und Bürgern. Besonders wertvoll ist es, Entwicklungen nicht nur punktuell, sondern über mehrere Jahre hinweg nachvollziehen zu können“, sagte O’Sullivan. Die Mehrthemenumfrage liefert seit mehr als 30 Jahren wichtige Erkenntnisse zu Einstellungen, Bedürfnissen und Lebenslagen der Frankfurter Bevölkerung und ergänzt damit die klassische Statistik um zentrale Perspektiven der Stadtgesellschaft.
Vom 8. Mai bis zum 31. August 2025 wurden rund 27.500 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme eingeladen. Insgesamt beteiligten sich 8185 Personen an der Umfrage. Die um nicht erreichbare Personen bereinigte Rücklaufquote beträgt damit 31,7 Prozent.
Das bewährte Online-First-Verfahren wurde auch 2025 erfolgreich fortgeführt. Insgesamt beantworteten 73 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Fragebogen online. Damit bleibt die Umfrage ressourcenschonend, bei einer im Städtevergleich besonders hohen digitalen Beteiligung.
Ein besonderer Mehrwert der aktuellen Ergebnisse liegt in der Möglichkeit, Entwicklungen über fünf Jahre hinweg differenziert zu analysieren. So lassen sich Veränderungen nicht nur auf gesamtstädtischer Ebene, sondern auch innerhalb einzelner Bevölkerungsgruppen oder Umfragebezirke nachvollziehen. „Gerade diese Zeitvergleiche liefern eine fundierte Grundlage für strategische Entscheidungen und zeigen, wo Fortschritte erzielt wurden und wo weiterhin Handlungsbedarf besteht“, sagte O’Sullivan.
Inhaltlich deckt die Umfrage ein breites Spektrum städtischer Themen ab – von Wohnen und Mobilität über Sicherheit und Lebensqualität bis hin zu Fragen der Beteiligung und Mitgestaltung. Ein besonderer Schwerpunkt lag 2025 auf dem Thema Kommunalpolitik. Die Ergebnisse hierzu wurden bereits im Vorfeld der Kommunalwahlen im März veröffentlicht und stießen auf großes Interesse.
Die hohe Lebenszufriedenheit der Frankfurterinnen und Frankfurter bleibt auch 2025 bemerkenswert stabil: Vier von fünf leben gerne in der Stadt. Im Fünf-Jahres-Vergleich zeigt sich damit insgesamt ein sehr konstantes Bild auf hohem Niveau – auch wenn der Anteil der sehr Zufriedenen gegenüber 2021 leicht zurückgegangen ist. Gleichzeitig wird deutlich, dass sich bestimmte Problemfelder über die Jahre verfestigt haben. Besonders das Thema Wohnen bleibt mit Abstand die größte Herausforderung: 21 Prozent nennen teuren Wohnraum als zentrales Problem. Deutlich an Bedeutung gewonnen haben Sauberkeit und Drogen: Mangelnde Sauberkeit wird von 15 Prozent als Problem thematisiert (+6 Prozentpunkte seit 2021). Die Nennung von Drogen als größtes Problem hat sich im gleichen Zeitraum verdoppelt – von sieben auf 14 Prozent – und zählt nun zu den drei häufigsten Problemen in der Stadt.
Die Veröffentlichung der Ergebnisse erfolgt auf zwei Wegen: Neben dem gedruckten Band 5 der Reihe „Frankfurter Umfragen“ stehen die Resultate im städtischen STATISTIK.PORTAL in einer umfassenden und detaillierten Form zur Verfügung. Dort können die Daten nach soziodemografischen Merkmalen differenziert, im Zeitverlauf analysiert und bis auf Ebene der Umfragebezirke ausgewertet werden.
Ergänzend stellt die Statistikstelle ab Ende Mai erneut einen anonymisierten Einzeldatensatz bereit, der mehr als 300 Variablen umfasst und weiterführende Analysen ermöglicht. Nachdem ein solcher Datensatz 2025 erstmals veröffentlicht und bereits mehr als 1000-mal abgerufen wurde, können nun auch auf Basis der Einzeldaten Zeitvergleiche vorgenommen werden. „Damit schaffen wir größtmögliche Transparenz und eröffnen Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit neue Möglichkeiten der Auswertung“, erklärte die Stadträtin.
Die Umfrage „Leben in Frankfurt“ bleibt damit ein zentrales Instrument evidenzbasierter Stadtentwicklung. „Die Ergebnisse zeigen nicht nur, wie Frankfurt heute wahrgenommen wird, sondern auch, wie sich die Stadt aus Sicht ihrer Bevölkerung verändert. Mein Dank gilt allen Teilnehmenden, die dieses differenzierte Meinungsbild möglich machen“, sagte O’Sullivan, die abschließend alle zur Teilnahme an der neuen Welle der Umfrage ermuntert, für welche die Einladungen bereits ab Mittwoch, 29. April, versendet werden.
Tabellen mit den detaillierten Ergebnissen für die gesamte Stadt und die an den Ortsbezirken orientierten Umfragebezirke sind unter statistikportal.frankfurt.de/umfragen
Der Analyseband mit vielen grafischen Auswertungen steht unter frankfurt.de/umfragen
Kontakt für die Medien Christian Stein, Bürgeramt, Statistik und Wahlen, Telefon 069/212-33422