Für Teilhabe, gegen Ausgrenzung
Bürgermeisterin Eskandari-Grünberg verleiht den Diversitäts- und
Integrationspreis 2025
ffm. Sie unterstützen von Diskriminierung betroffene Romnja (weibliche Bezeichnung für Angehörige der Roma-Minderheit), bieten eine barrierefreie, kostenlose Rechtsberatung und setzen sich für Geflüchtete ein, die berufliche Qualifizierung oder eine Arbeitsstelle suchen. Für diese Leistungen sind Bachtale Romnja*, die Goethe-Universität Law Clinic und jobs4refugees gGmbH mit dem Diversitäts- und Integrationspreis 2025 der Stadt Frankfurt am Main ausgezeichnet worden. Bürgermeisterin und Diversitätsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg hat die Preise am Dienstagabend, 2. Dezember, gemeinsam mit Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung und der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV) im Kaisersaal des Römers überreicht.
„Wir würdigen heute Menschen, deren Engagement enorm wichtig ist für das Zusammenleben in unserer diversen Stadt. Sie wirken Ausgrenzung und Diskriminierung entgegen, sie möchten Teilhabe für alle ermöglichen. Ich danke ihnen für ihre Arbeit, ihre Ausdauer, ihre Beharrlichkeit – und für die Hoffnung, die sie in unserer Stadt säen. Frankfurt lebt davon, dass Menschen Verantwortung füreinander übernehmen. Und sie lebt davon, dass wir immer wieder deutlich machen: Frankfurt ist eine Stadt für alle, die hier leben. Und wir werden diejenigen unterstützen, die sich dafür einsetzen“, sagte Eskandari-Grünberg. Sie hob das außergewöhnliche Engagement von „Bachtale Romnja*“ in ihrer Laudatio hervor.
Stadtverordnetenvorsteherin Hilime Arslaner stellte die wertvolle Arbeit von jobs4refugees vor, der KAV-Vorsitzende Jumas Medoff ehrte den Einsatz der Goethe-Universität Law Clinic. Eine lobende Erwähnung in Form einer Urkunde erhielt zudem die Künstlerin und Theaterpädagogin Bárbara Luci Carvalho.
Der Diversitäts- und Integrationspreis wird seit 2002 durch den Magistrat verliehen. Ausgezeichnet werden Menschen, die sich in besonderem Maße für andere stark machen und solidarisch das gute Zusammenleben in Frankfurt am Main fördern. Der Preis ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert. Eine Jury aus Mitgliedern des Magistrats, der Stadtverordnetenversammlung und der KAV wählt die Preisträgerinnen und Preisträger aus.
Alle Frankfurterinnen und Frankfurter können Vorschläge einreichen, wer den Preis erhalten soll. Für den Diversitäts- und Integrationspreis 2026 nimmt das Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) Vorschläge entgegen, per E-Mail an diversitaetspreis@stadt-frankfurt.de
und postalisch an Amt für multikulturelle Angelegenheiten, Mainzer
Landstraße 293, 60326 Frankfurt am Main. Vorgeschlagen werden können
Vereine, Verbände, Initiativen und einzelne Personen aus Frankfurt.
Wichtig ist eine aussagekräftige Begründung.
Mehr Informationen – auch zu allen Ausgezeichneten seit 2002 – finden sich auf der AmkA-Website unter amka.de/diversitaetspreis. Dort
gibt es auch ein Formular, das man für den Vorschlag und die
Begründung nutzen kann.
Weitere Infos zu den Preisträgerinnen und Preisträgern
Bachtale Romnja* ist die einzige Beratungsstelle in Frankfurt am Main, die sich ausschließlich an Frauen und Mädchen aus dem Kulturkreis der Romnja richtet. Die Angebote erreichen Menschen, die im Alltag von ethnischer und geschlechtsspezifischer Diskriminierung betroffen sind. Bachtale Romnja* setzt auf eine Beratung aus der Community heraus und trägt zum Abbau von Vorurteilen bei. Weitere Informationen gibt es unter bachtale-romnja.de.
Seit 2016 begleitet die jobs4refugees gGmbH in Deutschland angekommene Geflüchtete auf ihrem Weg in den Arbeitsmarkt. Mit individueller Beratung und praxisnahen Trainings trägt sie dazu bei, dass Menschen einen ihrer Ausbildung entsprechenden Arbeitsplatz finden oder sich qualifizieren. jobs4refuguees arbeitet mit rund 2000 Unternehmen zusammen und unterstützt Eingliederungsprozesse. Informationen finden sich unter jobs4refugees.org.
Die Goethe-Universität Law Clinic erreicht Menschen, die rechtliche Beratung aufgrund von Zugangsbarrieren nicht wahrnehmen. Seit 2015 informieren Studierende niedrigschwellig, kostenfrei und ohne Anmeldung zu sozial- und migrationsrechtlichen Angelegenheiten. Das Angebot richtet sich vor allem an Geflüchtete, Migrantinnen und Migranten sowie wohnsitzlose Personen. Weitere Inromationen gibt es unter jura.uni-frankfurt.de.
Seit vielen Jahren setzt sich Bárbara Luci Carvalho für die gesellschaftliche Teilhabe und Sichtbarkeit insbesondere von Women of Color ein. Ihr 2017 in Frankfurt am Main gegründetes „Internationales Frauen* Theaterfestival“ hat sich sich zu einer bedeutenden Plattform für feministische und antirassistische Darstellende Kunst etabliert. Informationen finden sich unter corpusmundi.de.
Foto
So sehen Siegerinnen und Sieger aus: Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg und Stadtverordnetenvorsteherin Hilime Arslaner (beide Mitte) mit den Preisträgerinnen und Preisträgern des Diversitätspreises 2025, Copyright: Mara Monetti
ffm. Sie unterstützen von Diskriminierung betroffene Romnja (weibliche Bezeichnung für Angehörige der Roma-Minderheit), bieten eine barrierefreie, kostenlose Rechtsberatung und setzen sich für Geflüchtete ein, die berufliche Qualifizierung oder eine Arbeitsstelle suchen. Für diese Leistungen sind Bachtale Romnja*, die Goethe-Universität Law Clinic und jobs4refugees gGmbH mit dem Diversitäts- und Integrationspreis 2025 der Stadt Frankfurt am Main ausgezeichnet worden. Bürgermeisterin und Diversitätsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg hat die Preise am Dienstagabend, 2. Dezember, gemeinsam mit Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung und der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV) im Kaisersaal des Römers überreicht.
„Wir würdigen heute Menschen, deren Engagement enorm wichtig ist für das Zusammenleben in unserer diversen Stadt. Sie wirken Ausgrenzung und Diskriminierung entgegen, sie möchten Teilhabe für alle ermöglichen. Ich danke ihnen für ihre Arbeit, ihre Ausdauer, ihre Beharrlichkeit – und für die Hoffnung, die sie in unserer Stadt säen. Frankfurt lebt davon, dass Menschen Verantwortung füreinander übernehmen. Und sie lebt davon, dass wir immer wieder deutlich machen: Frankfurt ist eine Stadt für alle, die hier leben. Und wir werden diejenigen unterstützen, die sich dafür einsetzen“, sagte Eskandari-Grünberg. Sie hob das außergewöhnliche Engagement von „Bachtale Romnja*“ in ihrer Laudatio hervor.
Stadtverordnetenvorsteherin Hilime Arslaner stellte die wertvolle Arbeit von jobs4refugees vor, der KAV-Vorsitzende Jumas Medoff ehrte den Einsatz der Goethe-Universität Law Clinic. Eine lobende Erwähnung in Form einer Urkunde erhielt zudem die Künstlerin und Theaterpädagogin Bárbara Luci Carvalho.
Der Diversitäts- und Integrationspreis wird seit 2002 durch den Magistrat verliehen. Ausgezeichnet werden Menschen, die sich in besonderem Maße für andere stark machen und solidarisch das gute Zusammenleben in Frankfurt am Main fördern. Der Preis ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert. Eine Jury aus Mitgliedern des Magistrats, der Stadtverordnetenversammlung und der KAV wählt die Preisträgerinnen und Preisträger aus.
Alle Frankfurterinnen und Frankfurter können Vorschläge einreichen, wer den Preis erhalten soll. Für den Diversitäts- und Integrationspreis 2026 nimmt das Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) Vorschläge entgegen, per E-Mail an diversitaetspreis@stadt-frankfurt.de
Mehr Informationen – auch zu allen Ausgezeichneten seit 2002 – finden sich auf der AmkA-Website unter amka.de/diversitaetspreis
Weitere Infos zu den Preisträgerinnen und Preisträgern
Bachtale Romnja* ist die einzige Beratungsstelle in Frankfurt am Main, die sich ausschließlich an Frauen und Mädchen aus dem Kulturkreis der Romnja richtet. Die Angebote erreichen Menschen, die im Alltag von ethnischer und geschlechtsspezifischer Diskriminierung betroffen sind. Bachtale Romnja* setzt auf eine Beratung aus der Community heraus und trägt zum Abbau von Vorurteilen bei. Weitere Informationen gibt es unter bachtale-romnja.de
Seit 2016 begleitet die jobs4refugees gGmbH in Deutschland angekommene Geflüchtete auf ihrem Weg in den Arbeitsmarkt. Mit individueller Beratung und praxisnahen Trainings trägt sie dazu bei, dass Menschen einen ihrer Ausbildung entsprechenden Arbeitsplatz finden oder sich qualifizieren. jobs4refuguees arbeitet mit rund 2000 Unternehmen zusammen und unterstützt Eingliederungsprozesse. Informationen finden sich unter jobs4refugees.org
Die Goethe-Universität Law Clinic erreicht Menschen, die rechtliche Beratung aufgrund von Zugangsbarrieren nicht wahrnehmen. Seit 2015 informieren Studierende niedrigschwellig, kostenfrei und ohne Anmeldung zu sozial- und migrationsrechtlichen Angelegenheiten. Das Angebot richtet sich vor allem an Geflüchtete, Migrantinnen und Migranten sowie wohnsitzlose Personen. Weitere Inromationen gibt es unter jura.uni-frankfurt.de
Seit vielen Jahren setzt sich Bárbara Luci Carvalho für die gesellschaftliche Teilhabe und Sichtbarkeit insbesondere von Women of Color ein. Ihr 2017 in Frankfurt am Main gegründetes „Internationales Frauen* Theaterfestival“ hat sich sich zu einer bedeutenden Plattform für feministische und antirassistische Darstellende Kunst etabliert. Informationen finden sich unter corpusmundi.de
Foto
So sehen Siegerinnen und Sieger aus: Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg und Stadtverordnetenvorsteherin Hilime Arslaner (beide Mitte) mit den Preisträgerinnen und Preisträgern des Diversitätspreises 2025, Copyright: Mara Monetti