Gäste der Kooperation „WAYS – Faire und nachhaltige internationale Partnerschaften“ berichten im Weltkulturen Museum
ffm. Am Sonntag, 25. Oktober, stellt das Weltkulturen Museum um 19 Uhr
gemeinsam mit seinen Gästen die Kooperation im Rahmen von „WAYS –
Faire und nachhaltige internationale Partnerschaften“ vor. Ana Amélia
Concianza, Ademilson Concianza Verga, Gilearde Barbosa Pedro, Fernanda
Concianza da Silva, Hidalgo Romero und Luiza Serber berichten über das
Thema „Landrechte und (spiritueller) Widerstand – Der Kampf der
Kaiowá um das Territorium Panambi in Brasilien“. Die Region Panambi
im Südwesten von Brasilien ist seit langer Zeit das Territorium der
Kaiowá. Doch Mitte des 20. Jahrhunderts wurde das Land mit
Unterstützung der brasilianischen Regierung durch weiße Siedler
besetzt und ist heute Teil der globalen Industrielandwirtschaft. Der
Widerstand der Kaiowá gegen diese Enteignung reicht bis in die
Gegenwart – politisch ebenso wie spirituell.
Davon zeugt auch eine Sammlung von Zeichnungen, die im Weltkulturen Museum in Frankfurt am Main bewahrt und von Kustos Carl Deußen betreut wird. Die Zeichnungen wurden 1949/50 für den brasilianischen Ethnologen Egon Schaden angefertigt und zeigen das Eindringen des brasilianischen Staates in das Land der Kaiowá ebenso wie deren rituellen Widerstand. Mit dem Förderprogramm „WAYS – Faire und nachhaltige internationale Partnerschaften“ der Kulturstiftung des Bundes sollen die Zeichnungen wieder mit den Menschen ihrer Herkunftsgemeinschaft in Kontakt gebracht und so zum Ausgangspunkt für neue Formen der künstlerischen Kooperation werden.
Zu diesem Anlass besucht eine Delegation der Kaiowá das Weltkulturen Museum, um die Zeichnungen zu sehen und sich mit ihrer Geschichte auseinanderzusetzen. Bei der Veranstaltung teilen die Gäste aus Brasilien ihr Wissen über die Geschichte ihres Landes sowie die Kämpfe und Widerstände ihrer Gemeinschaft mit der Frankfurter Öffentlichkeit.
Die Veranstaltung ist in Kaiowá und brasilianischem Portugiesisch. Sie wird ins Englische und bei Bedarf ins Deutsche übersetzt. Der Eintritt zu der Präsentation im getäfelten Raum am Schaumainkai 37 ist frei.
Fotos Ana Amelia Concianza erklärt Carl Deußen die Geschichte des spirituellen und politischen Anführers Pa’i Chiquito, Copyright: Weltkulturen Museum
Zeichnung von Elisia Karai Resa Guaní Kaiowá, Panambi, Mato Grosso do Sul, Brasilien. Yvy opá/ Das Ende der Welt, 1950, Bleistift auf Papier. Sammler. Egon Schaden. Sammlung Weltkulturen Museum, Copyright: Wolfgang Günzel, 2017
Davon zeugt auch eine Sammlung von Zeichnungen, die im Weltkulturen Museum in Frankfurt am Main bewahrt und von Kustos Carl Deußen betreut wird. Die Zeichnungen wurden 1949/50 für den brasilianischen Ethnologen Egon Schaden angefertigt und zeigen das Eindringen des brasilianischen Staates in das Land der Kaiowá ebenso wie deren rituellen Widerstand. Mit dem Förderprogramm „WAYS – Faire und nachhaltige internationale Partnerschaften“ der Kulturstiftung des Bundes sollen die Zeichnungen wieder mit den Menschen ihrer Herkunftsgemeinschaft in Kontakt gebracht und so zum Ausgangspunkt für neue Formen der künstlerischen Kooperation werden.
Zu diesem Anlass besucht eine Delegation der Kaiowá das Weltkulturen Museum, um die Zeichnungen zu sehen und sich mit ihrer Geschichte auseinanderzusetzen. Bei der Veranstaltung teilen die Gäste aus Brasilien ihr Wissen über die Geschichte ihres Landes sowie die Kämpfe und Widerstände ihrer Gemeinschaft mit der Frankfurter Öffentlichkeit.
Die Veranstaltung ist in Kaiowá und brasilianischem Portugiesisch. Sie wird ins Englische und bei Bedarf ins Deutsche übersetzt. Der Eintritt zu der Präsentation im getäfelten Raum am Schaumainkai 37 ist frei.
Fotos Ana Amelia Concianza erklärt Carl Deußen die Geschichte des spirituellen und politischen Anführers Pa’i Chiquito, Copyright: Weltkulturen Museum
Zeichnung von Elisia Karai Resa Guaní Kaiowá, Panambi, Mato Grosso do Sul, Brasilien. Yvy opá/ Das Ende der Welt, 1950, Bleistift auf Papier. Sammler. Egon Schaden. Sammlung Weltkulturen Museum, Copyright: Wolfgang Günzel, 2017