„GartenUtopien“ im Palmengarten: Ein Blick in Landschaften der Zukunft

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

ffm. Wie sieht der Garten der Zukunft aus? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Palmengarten seit dem vergangenen Jahr in vielerlei Formaten. Stand 2025 das Thema Nachhaltigkeit im Mittelpunkt, stehen in diesem Jahr Utopien im Fokus. Passend dazu lädt die Ausstellung „GartenUtopien – Was uns in Zukunft blüht“ von Donnerstag, 1. Oktober, bis Sonntag, 7. Februar 2027, zu einer vielschichtigen Reise durch reale und imaginäre Landschaften ein, in denen sich mögliche Zukunftsszenarien spiegeln.

„Wie wir morgen und übermorgen leben, hat viel damit zu tun, welche Vorstellungen wir uns heute von der Zukunft machen. Utopien können ein starker Antrieb sein, unsere Gemeinschaften, Städte und Gärten heute schon zukunftsfähig zu gestalten“, sagt Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt, Stadtsauberkeit, Frauen, Diversität und Migration. „Die verschiedenen ‚GartenUtopien‘ im Palmengarten ermutigen dazu, zuversichtlich nach vorne zu schauen und sich positive Zukunftsszenarien auszumalen.“

„Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftswerk von Gärtner:innen und Künstler:innen“, erzählt Palmengarten-Direktorin Katja Heubach. „Von klassischen analogen Beeten bis zu begehbaren digitalen Gärten erkunden wir damit im zweiten Jahr unseres Leitthemas ‚Garten der Zukunft‘ die Bandbreite dessen, was uns zukünftig blühen könnte.“

Der Rundgang beginnt im Foyer mit den Arbeiten der tschechischen Künstlerin Veronika Richterová, die Kunstwerke aus alten Plastikflaschen herstellt. Aus Abfall, der Landschaften und Gewässer auf Jahrtausende belasten kann, werden zarte Recycling-Kunstwerke – im Palmengarten vor allem in Form von Sukkulenten, Pinien, Passionsblumen, Bromelien und Strelitzien.

Die erste Landschaft, der Besucherinnen und Besucher in der Galerie begegnen, ist der durch das Galerieteam um Dominik Heukemes gestaltete „Garten der Fülle“ mit üppiger tropischer Vegetation. Daran schließen sich die Zukunftsbilder der Reinventing Society an – zweiteilige Motive, die zeigen, wie lebenswerte Städte in einer klimagerechten Zukunft aussehen könnten.

Im Werk von Jan Kamensky wird der Palmengarten selbst zum Kern der Utopie. In seiner eigens für den Palmengarten kreierten Visual Utopia lässt der Künstler den Garten über sich hinaus und in das urbane Frankfurt hineinwachsen. An der gegenüberliegenden Wand zum Palmenhaus weist die Künstlerin malatsion mit ihrer Schwammlandschaft auf die Idee der Schwammstadt als Zukunftskonzept für klimaresiliente und lebenswerte Städte hin. Im Kontrast dazu steht der karge, von Trockenheit geprägte „Garten des Wandels“.

Die letzte Station der Ausstellung führt in ferne Zeiten und Landschaften: In der Kleinen Galerie erlaubt der Weltraumgarten einen Blick auf extraterrestrische Lebensräume und Gärten auf dem Mars. Begleitend zur Ausstellung verwandelt sich außerdem ab Freitag, 16. Oktober, das im Rosengarten gelegene Haus Rosenbrunn in einen immersiven Erlebnisraum, der mit großformatigen, animierten Illustrationen in 360-Grad-Ansicht mögliche (Palmen-)Gärten der Zukunft erfahrbar macht.

Die Ausstellung findet im Rahmen des Jahres der tschechischen Kultur in den deutschsprachigen Ländern statt, das anlässlich des Ehrengastauftritts Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse 2026 organisiert wird.

Das Begleitprogramm zur Ausstellung findet sich GartenUtopien –  Programm . Bildmaterial gibt es unter Palmengarten – Presse 

Kontakt für die Medien Rebecca Hahn, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Palmengarten, Telefon 069/212-70460 , E-Mail rebecca.hahn@stadt-frankfurt.de