Gedenken an die erste Massendeportation aus Frankfurt

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ffm. Die Stadt Frankfurt erinnert alljährlich mit einer Gedenk- und Vortragsveranstaltung in der Paulskirche an die erste Massendeportation von Jüdinnen und Juden aus Frankfurt am 19. Oktober 1941. In diesem Jahr findet sie am Montag, 19. Oktober, um 18 Uhr statt. Fritz Backhaus, stellvertretender Präsident des Deutschen Historischen Museums in Berlin, spricht zum Thema „Die Deportation der Frankfurter Juden. Opfer, Täter, Erinnerung“. Für den Magistrat begrüßt Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Fritz Bauer Institut statt.

Bürgerinnen und Bürger können die Veranstaltung kostenfrei besuchen, eine Anmeldung unter protokoll.ffm.de  ist notwendig. 

Die Veranstaltung wird musikalisch umrahmt von Amit Dolberg, Klavier, und Amos Elkana, Komposition, Elektronik, mit Auszügen aus „Que sais-je? (op. 68)“.

Fritz Backhaus ist Direktor der Sammlungen und stellvertretender Präsident des Deutschen Historischen Museums in Berlin. Bis 2017 war er stellvertretender Direktor am Jüdischen Museum Frankfurt. Dort war er unter anderem an der Vorbereitung der Erinnerungsstätte an der Frankfurter Großmarkthalle beteiligt.

Amit Dolberg ist Pianist und künstlerischer Leiter des Meitar Ensembles. Amos Elkana ist Komponist. „Que sais-je? (op. 68, 2023)“ ist das musikalische Portrait seines Vaters, Yehuda Elkana, Überlebender von Auschwitz und später Wissenschaftshistoriker an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Ursprünglich komponiert für Flöte, Klarinette, Fagott, Klavier, Violine, Cello und Elektronik, wird das Stück in einer Fassung für Klavier und Elektronik dem Anlass angepasst. Beide Musiker wurden mit vielen internationalen Preisen ausgezeichnet.

Hinweis an die Redaktionen Medienvertreterinnen und -vertreter sind ebenfalls zur Teilnahme an der Gedenk- und Vortragsveranstaltung eingeladen.