Gesundheitsamt informiert zum aktuellen Stand der Malaria-Fälle am Frankfurter Flughafen
Kein erhöhtes Gesundheitsrisiko für die Allgemeinbevölkerung
ffm. Im Zusammenhang mit den bereits bekannten sechs Fällen von Malaria tropica bei Personen, die am Flughafen Frankfurt am Main tätig sind, sind zwei Erkrankte verstorben. Vier der sechs Betroffenen sind aus der stationären Behandlung entlassen worden. Nach aktueller Bewertung des Gesundheitsamtes Frankfurt am Main besteht weiterhin kein erhöhtes Risiko für die Allgemeinbevölkerung.
Die Flughafenmalaria ist ein ausgesprochen seltenes Ereignis, welches durch eingeschleppte, mit Malariaerregern infizierte Anophelesmücken im Umfeld von Flughäfen mit Verbindungen in Malariaendemiegebiete vorkommen kann.
Eine mitgereiste infizierte Mücke kann anschließend Personen am oder in der Umgebung des Flughafens stechen und so den Erreger übertragen.
Es gibt im Alltagskontext keine Übertragung von Mensch zu Mensch. Infizierte Mücken können den Erreger (ein Parasit mit Namen Plasmodium) bei der Blutmahlzeit übertragen.
Seit Anfang Juli 2026 sind insgesamt sechs Personen an Malaria tropica erkrankt, die im Zusammenhang mit ihrer beruflichen Tätigkeit am Flughafen Frankfurt am Main stehen. Bei fünf Infizierten begann die Erkrankung Anfang Juli 2026, bei einer weiteren Person Mitte August 2026.
Das Gesundheitsamt Frankfurt untersucht das aktuelle Geschehen umfassend und steht dabei in enger Abstimmung mit dem Flughafenbetreiber Fraport. Zu den eingeleiteten Maßnahmen gehören unter anderem die Sensibilisierung der Ärzteschaft und der Mitarbeiterschaft sowie ein Mückenmonitoring am Flughafen Frankfurt am Main durch das Gesundheitsamt Frankfurt.
Darüber hinaus werden Untersuchungen zur genetischen Charakterisierung der Erreger durchgeführt. Sie sollen dazu beitragen, mögliche Zusammenhänge zwischen den einzelnen Erkrankungsfällen besser beurteilen zu können.
Über das Hessische Landesamt für Gesundheit und Pflege wurden die 24 hessischen Gesundheitsämter, die Kassenärztliche Vereinigung Hessen sowie die für den Infektionsschutz zuständigen Behörden der an Hessen angrenzenden Bundesländer informiert. Sie wurden gebeten, die Ärzteschaft und Kliniken für das aktuelle Malaria-Geschehen im Zusammenhang mit dem Frankfurter Flughafen zu sensibilisieren.
Bei Patientinnen und Patienten mit unklarem Fieber sollte auch ohne entsprechende Reiseanamnese eine mögliche berufliche Exposition im Umfeld des Flughafens abgefragt und differentialdiagnostisch umgehend eine Malaria abgeklärt werden.
Malaria tropica ist bei frühzeitiger Diagnose und schnell eingeleiteter Behandlung gut und vollständig behandelbar. Ärztinnen und Ärzte sollten deshalb bei Patientinnen und Patienten mit beruflicher Tätigkeit am Frankfurter Flughafen insbesondere bei Fieber, aber auch bei anderen unspezifischen Symptomen wie Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen oder gastrointestinalen Beschwerden vor allem in den Sommermonaten eine Malaria tropica differentialdiagnostisch in Erwägung ziehen.
FAQs zu Flughafenmalaria finden sich unter frankfurt.de/Themen/Gesundheit/.
Kontakt für die Medien
Gesundheitsamt Frankfurt, Pressestelle, E-Mail presse.gesundheitsamt@stadt-frankfurt.de
ffm. Im Zusammenhang mit den bereits bekannten sechs Fällen von Malaria tropica bei Personen, die am Flughafen Frankfurt am Main tätig sind, sind zwei Erkrankte verstorben. Vier der sechs Betroffenen sind aus der stationären Behandlung entlassen worden. Nach aktueller Bewertung des Gesundheitsamtes Frankfurt am Main besteht weiterhin kein erhöhtes Risiko für die Allgemeinbevölkerung.
Die Flughafenmalaria ist ein ausgesprochen seltenes Ereignis, welches durch eingeschleppte, mit Malariaerregern infizierte Anophelesmücken im Umfeld von Flughäfen mit Verbindungen in Malariaendemiegebiete vorkommen kann.
Eine mitgereiste infizierte Mücke kann anschließend Personen am oder in der Umgebung des Flughafens stechen und so den Erreger übertragen.
Es gibt im Alltagskontext keine Übertragung von Mensch zu Mensch. Infizierte Mücken können den Erreger (ein Parasit mit Namen Plasmodium) bei der Blutmahlzeit übertragen.
Seit Anfang Juli 2026 sind insgesamt sechs Personen an Malaria tropica erkrankt, die im Zusammenhang mit ihrer beruflichen Tätigkeit am Flughafen Frankfurt am Main stehen. Bei fünf Infizierten begann die Erkrankung Anfang Juli 2026, bei einer weiteren Person Mitte August 2026.
Das Gesundheitsamt Frankfurt untersucht das aktuelle Geschehen umfassend und steht dabei in enger Abstimmung mit dem Flughafenbetreiber Fraport. Zu den eingeleiteten Maßnahmen gehören unter anderem die Sensibilisierung der Ärzteschaft und der Mitarbeiterschaft sowie ein Mückenmonitoring am Flughafen Frankfurt am Main durch das Gesundheitsamt Frankfurt.
Darüber hinaus werden Untersuchungen zur genetischen Charakterisierung der Erreger durchgeführt. Sie sollen dazu beitragen, mögliche Zusammenhänge zwischen den einzelnen Erkrankungsfällen besser beurteilen zu können.
Über das Hessische Landesamt für Gesundheit und Pflege wurden die 24 hessischen Gesundheitsämter, die Kassenärztliche Vereinigung Hessen sowie die für den Infektionsschutz zuständigen Behörden der an Hessen angrenzenden Bundesländer informiert. Sie wurden gebeten, die Ärzteschaft und Kliniken für das aktuelle Malaria-Geschehen im Zusammenhang mit dem Frankfurter Flughafen zu sensibilisieren.
Bei Patientinnen und Patienten mit unklarem Fieber sollte auch ohne entsprechende Reiseanamnese eine mögliche berufliche Exposition im Umfeld des Flughafens abgefragt und differentialdiagnostisch umgehend eine Malaria abgeklärt werden.
Malaria tropica ist bei frühzeitiger Diagnose und schnell eingeleiteter Behandlung gut und vollständig behandelbar. Ärztinnen und Ärzte sollten deshalb bei Patientinnen und Patienten mit beruflicher Tätigkeit am Frankfurter Flughafen insbesondere bei Fieber, aber auch bei anderen unspezifischen Symptomen wie Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen oder gastrointestinalen Beschwerden vor allem in den Sommermonaten eine Malaria tropica differentialdiagnostisch in Erwägung ziehen.
FAQs zu Flughafenmalaria finden sich unter frankfurt.de/Themen/Gesundheit/
Kontakt für die Medien
Gesundheitsamt Frankfurt, Pressestelle, E-Mail presse.gesundheitsamt@stadt-frankfurt.de