Gewerbe-, Gaststätten- und Verkehrskontrollen in Frankfurt

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Landespolizei, Hauptzollamt und Stadtpolizei kontrollieren auf der Zeil und im Allerheiligenviertel

ffm. Während eines gemeinsamen Einsatzes führten Kräfte der Landespolizei, des Hauptzollamtes Frankfurt am Main sowie der Stadtpolizei Frankfurt am Main am Donnerstag, 11. Juni, umfangreiche Kontrollen im Stadtgebiet durch. Schwerpunkte lagen auf der Überwachung des Verkehrs mit Elektrokleinstfahrzeugen und Fahrrädern auf der Zeil sowie auf Gewerbe- und Gaststättenkontrollen im Allerheiligenviertel.

Kontrollen auf der Zeil

Im Zeitraum von 16 bis 19 Uhr bestreiften zwei gemeinsame Kontrollteams von Stadt- und Landespolizei die Zeil. Im Fokus standen insbesondere Fahrerinnen und Fahrer von E-Scootern, die verbotswidrig die Fußgängerzone befuhren, Essenslieferdienste mit Pedelecs sowie Radfahrerinnen und Radfahrer, welche die vorgeschriebene Schrittgeschwindigkeit in der Fußgängerzone nicht einhielten.

Im Verlauf der Maßnahmen wurden rund 50 Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer angehalten und hinsichtlich der geltenden Verkehrsregeln sensibilisiert. Darüber hinaus kontrollierten die Einsatzkräfte insgesamt elf E-Scooter. Dabei wurden zwei Verwarnungen nach der Straßenverkehrsordnung ausgesprochen sowie neun Barverwarnungen erhoben.

Die Stadtpolizei fertigte zudem eine Anzeige wegen verbotswidrigen Lagerns im öffentlichen Raum. Darüber hinaus wurde den Einsatzkräften eine Fundsache übergeben.

Bei zwei kontrollierten Pedelec-Fahrern ergab sich der Verdacht, dass die Fahrzeuge technisch manipuliert worden waren. Die betroffenen Fahrzeuge wurden durch die Polizei sichergestellt. Gegen die Fahrer wurden Strafverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne erforderliche Fahrerlaubnis eingeleitet.

Ferner wurden im Rahmen der Kontrollen zwei Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz gefertigt.

Gewerbe- und Jugendschutzkontrollen im Allerheiligenviertel

Ab 19.45 Uhr verlagerten die Einsatzkräfte ihren Schwerpunkt auf Gewerbe- und Gaststättenkontrollen im Allerheiligenviertel. Die Stadtpolizei führte hierbei insgesamt 14 Jugendschutzkontrollen durch.

In einem kontrollierten Kiosk stellten die Einsatzkräfte 1147 Flaschen und Dosen fest, die nicht über das vorgeschriebene Pfandsiegel verfügten. Der Sachverhalt wurde dem zuständigen Regierungspräsidium zur weiteren Bearbeitung angezeigt. Die Betreiber des Kiosks wurden aufgefordert, die betroffenen Waren unverzüglich aus dem Verkauf zu nehmen.

Fazit

Die gemeinsamen Kontrollen dienten der Erhöhung der Verkehrssicherheit, der Einhaltung gewerberechtlicher Vorschriften sowie dem Schutz von Jugendlichen. Die beteiligten Behörden bewerten die Maßnahmen als wichtigen Beitrag zur Stärkung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Frankfurter Stadtgebiet. Weitere gemeinsame Kontrollen werden auch künftig stattfinden.

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