Grippewelle dieses Jahr früher gestartet
Influenza-Saison: Gesundheitsamt hat aktuelle Zahlen im Blick, Impfungen
können schützen
ffm. Das Gesundheitsamt Frankfurt verzeichnet in diesem Jahr auffällig früh einen Anstieg der Influenza-Fallzahlen. Seit Beginn der Winter-Saison der Influenza (Beginn in der Kalenderwoche 40, 29. September) wurden dem Frankfurter Gesundheitsamt 283 Influenza-Fälle gemeldet (Datenstand 16. Dezember), die Meldezahl in diesem Zeitraum des Vorjahres 2024 betrug 128. Dieser Trend deckt sich mit den bundesweiten Zahlen: Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts hat die Grippewelle in Deutschland bereits in der 48. Kalenderwoche begonnen und damit zwei bis drei Wochen früher als in den vergangenen zwei Jahren. Und nicht nur in Deutschland, beispielsweise auch im europäischen Raum sowie in Teilen des südostasiatischen Kontinents zeigt sich ein verfrühter Beginn der Grippewelle.
Typisch für eine Grippe-Infektion ist ein plötzlicher Beginn – Symptome wie Fieber, Muskel- und/oder Kopfschmerzen kommen oftmals wie angeflogen. Während sich eine durch andere Viren verursachte Erkältung meist langsam entwickelt, fühlt man sich bei Grippe schnell sehr krank. Es gibt jedoch auch mildere Verläufe oder Infektionen ganz ohne Symptome. Meist dauert eine Grippe-Erkrankung fünf bis sieben Tage, insbesondere der Husten kann darüber hinaus andauern. Säuglinge, Kleinkinder, Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen haben ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf. Ein sehr schwerer Verlauf einer Grippe kann lebensgefährlich werden. Deshalb ist wichtig: Bei bestimmten Risikofaktoren für einen schweren Verlauf oder wenn sich ein schwerer Krankheitsverlauf abzeichnet, sollte so früh wie möglich eine antivirale Therapie erwogen werden.
Um sich und seine Lieben nicht nur rund um die Weihnachtsfeiertage vor einer Grippe-Infektion zu schützen, kann Folgendes helfen: Sich regelmäßig gründlich die Hände waschen, regelmäßiges Stoßlüften – mehrmals täglich bei weit geöffnetem Fenster, jetzt im Winter etwa fünf bis zehn Minuten – und in die Armbeuge husten oder niesen anstatt in die Hände. Wer öffentliche Verkehrsmittel nutzt oder sich oft an Orten aufhält, an denen viele Menschen zusammenkommen, kann sich mit einer Maske schützen. Wer Symptome einer Erkältung oder Grippe zeigt, schützt andere, indem er oder sie selbst eine Maske trägt.
Und auch eine Grippe-Impfung hilft, sich selbst und andere zu schützen. Am besten lässt man sich zu Beginn der Grippe-Saison impfen, aber auch eine spätere Impfung kann noch sinnvoll sein. Es dauert etwa zwei Wochen, bis der Körper ausreichend Antikörper gebildet hat. Grippeviren verändern sich ständig, daher ist eine jährliche Auffrischung der Impfung erforderlich. Zwar gibt es Hinweise darauf, dass die diesjährige Impfung vor dem aktuell hauptsächlich zirkulierenden Influenza-Subtyp nicht optimal schützt. Dennoch wird erwartet, dass die Impfung weiterhin Schutz vor schweren Erkrankungen bietet.
„Selbst wenn der Impfstoff den aktuell zirkulierenden Grippe-Stamm nicht optimal abdeckt, kann die Impfung vor schweren Krankheitsverläufen schützen, was besonders für Menschen mit einem erhöhten Risiko für Komplikationen wichtig ist. Außerdem zirkulieren im Verlauf einer Grippesaison häufig unterschiedliche Virus-Subtypen. In unserer Impfsprechstunde kann man sich beraten und impfen lassen“, sagt Dr. Peter Tinnemann, Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts. Termine nach vorheriger Absprache sind am Dienstag, 23. Dezember, noch möglich. Zu erreichen ist die Impfberatung des Gesundheitsamts in der Breite Gasse 28 unter der Telefonnummer 069/212-33363 oder per E-Mail an
info.reisemedizin@stadt-frankfurt.de .
Die STIKO empfiehlt die jährliche Impfung unter anderem für Personen ab 60 Jahren, allen Schwangeren ab dem zweiten Trimenon, bei erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens ab dem ersten Trimenon, Personen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens, Personen mit erhöhter Gefährdung wie zum Beispiel medizinisches Personal, Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr und Personen, die als mögliche Infektionsquelle für von ihnen betreute Risikopersonen fungieren können.
Kontakt für die Medien Gesundheitsamt Frankfurt, Pressestelle, E-Mail presse.gesundheitsamt@stadt-frankfurt.de
ffm. Das Gesundheitsamt Frankfurt verzeichnet in diesem Jahr auffällig früh einen Anstieg der Influenza-Fallzahlen. Seit Beginn der Winter-Saison der Influenza (Beginn in der Kalenderwoche 40, 29. September) wurden dem Frankfurter Gesundheitsamt 283 Influenza-Fälle gemeldet (Datenstand 16. Dezember), die Meldezahl in diesem Zeitraum des Vorjahres 2024 betrug 128. Dieser Trend deckt sich mit den bundesweiten Zahlen: Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts hat die Grippewelle in Deutschland bereits in der 48. Kalenderwoche begonnen und damit zwei bis drei Wochen früher als in den vergangenen zwei Jahren. Und nicht nur in Deutschland, beispielsweise auch im europäischen Raum sowie in Teilen des südostasiatischen Kontinents zeigt sich ein verfrühter Beginn der Grippewelle.
Typisch für eine Grippe-Infektion ist ein plötzlicher Beginn – Symptome wie Fieber, Muskel- und/oder Kopfschmerzen kommen oftmals wie angeflogen. Während sich eine durch andere Viren verursachte Erkältung meist langsam entwickelt, fühlt man sich bei Grippe schnell sehr krank. Es gibt jedoch auch mildere Verläufe oder Infektionen ganz ohne Symptome. Meist dauert eine Grippe-Erkrankung fünf bis sieben Tage, insbesondere der Husten kann darüber hinaus andauern. Säuglinge, Kleinkinder, Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen haben ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf. Ein sehr schwerer Verlauf einer Grippe kann lebensgefährlich werden. Deshalb ist wichtig: Bei bestimmten Risikofaktoren für einen schweren Verlauf oder wenn sich ein schwerer Krankheitsverlauf abzeichnet, sollte so früh wie möglich eine antivirale Therapie erwogen werden.
Um sich und seine Lieben nicht nur rund um die Weihnachtsfeiertage vor einer Grippe-Infektion zu schützen, kann Folgendes helfen: Sich regelmäßig gründlich die Hände waschen, regelmäßiges Stoßlüften – mehrmals täglich bei weit geöffnetem Fenster, jetzt im Winter etwa fünf bis zehn Minuten – und in die Armbeuge husten oder niesen anstatt in die Hände. Wer öffentliche Verkehrsmittel nutzt oder sich oft an Orten aufhält, an denen viele Menschen zusammenkommen, kann sich mit einer Maske schützen. Wer Symptome einer Erkältung oder Grippe zeigt, schützt andere, indem er oder sie selbst eine Maske trägt.
Und auch eine Grippe-Impfung hilft, sich selbst und andere zu schützen. Am besten lässt man sich zu Beginn der Grippe-Saison impfen, aber auch eine spätere Impfung kann noch sinnvoll sein. Es dauert etwa zwei Wochen, bis der Körper ausreichend Antikörper gebildet hat. Grippeviren verändern sich ständig, daher ist eine jährliche Auffrischung der Impfung erforderlich. Zwar gibt es Hinweise darauf, dass die diesjährige Impfung vor dem aktuell hauptsächlich zirkulierenden Influenza-Subtyp nicht optimal schützt. Dennoch wird erwartet, dass die Impfung weiterhin Schutz vor schweren Erkrankungen bietet.
„Selbst wenn der Impfstoff den aktuell zirkulierenden Grippe-Stamm nicht optimal abdeckt, kann die Impfung vor schweren Krankheitsverläufen schützen, was besonders für Menschen mit einem erhöhten Risiko für Komplikationen wichtig ist. Außerdem zirkulieren im Verlauf einer Grippesaison häufig unterschiedliche Virus-Subtypen. In unserer Impfsprechstunde kann man sich beraten und impfen lassen“, sagt Dr. Peter Tinnemann, Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts. Termine nach vorheriger Absprache sind am Dienstag, 23. Dezember, noch möglich. Zu erreichen ist die Impfberatung des Gesundheitsamts in der Breite Gasse 28 unter der Telefonnummer 069/212-33363
Die STIKO empfiehlt die jährliche Impfung unter anderem für Personen ab 60 Jahren, allen Schwangeren ab dem zweiten Trimenon, bei erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens ab dem ersten Trimenon, Personen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens, Personen mit erhöhter Gefährdung wie zum Beispiel medizinisches Personal, Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr und Personen, die als mögliche Infektionsquelle für von ihnen betreute Risikopersonen fungieren können.
Kontakt für die Medien Gesundheitsamt Frankfurt, Pressestelle, E-Mail presse.gesundheitsamt@stadt-frankfurt.de