Grünes Leben auf dem Merianplatz: Stadt Frankfurt pflanzt acht neue Bäume
ffm. Gut ein halbes Jahr nachdem zwei Platanen am Merianplatz aufgrund
eines Giftanschlages notgefällt werden mussten, entsiegelt die Stadt
Frankfurt einen Teil der Platzfläche und pflanzt acht junge Bäume als
Ersatz für die beiden Platanen. Dabei arbeiten das Amt für Straßenbau
und Erschließung (ASE) und das Grünflächenamt Hand in Hand: Das ASE
entnimmt unter Berücksichtigung der bestehenden Gastronomie- und
Spielplatzflächen alle verfügbaren Potenziale des Plattenbelags, das
Grünflächenamt wiederum nimmt die Begrünung vor und pflanzt die
Bäume. Damit setzt die Stadt zielstrebig einen Wunsch des Ortsbeirats 3
(OM 7462) um. Die Arbeiten beginnen in den kommenden Tagen und sollen
noch innerhalb der Pflanzperiode im März abgeschlossen werden.
Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen, sagt: „Die mutwillige und sinnlose Vergiftung der Platanen am Merianplatz hat uns nicht entmutigt. Im Gegenteil: Wo Bäume zerstört wurden, sorgen wir gemeinsam mit dem Ortsbeirat für eine hoffnungsvolle Perspektive. Flächen zu entsiegeln und damit mehr Flächen für Grün zu erhalten ist in Zeiten der Klimakrise oberstes Gebot. Dass dies am Merianplatz aufgrund der Leitungstrassensituation so kurz nach dem Giftanschlag der beiden Platanen überhaupt möglich ist, ist ein Glücksfall. Zusammen mit allen Beteiligten machen wir den Merianplatz wieder zu einem grünen Mittelpunkt im Stadtteil.“
Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert unterstreicht: „Die brutale Vernichtung der Platanen am Merianplatz hat mich fassungslos gemacht und ist durch nichts zu entschuldigen. Nun haben wir eine nachhaltige Lösung gefunden, die zum Charakter des dicht bebauten Platzes, zu seinen vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten und zu dem lebendigen Kiez passt. Die schnelle Umsetzung der Maßnahme ist ein positives Beispiel dafür, wie Verwaltung und Quartier gemeinsam die Ärmel hochkrempeln und zukunftsfähige Lösungen auf die Straße bringen.“
Entsiegelt werden rund 120 Quadratmeter Platzfläche. Anschließend werden Baumbeete mit Belüftungsrohren und Wurzelschutzplatten vorbereitet und rund 170 Kubikmeter Baumsubstrat für die spätere Bepflanzung eingebracht. Gepflanzt werden zwei Winterlinden, eine Zerreiche, eine Japanische Zelkove, eine Amerikanische Linde, eine Edelkastanie, eine Ungarische Eiche und eine Orientalische Platane. Alle Bäume bekommen unterirdisch großzügig erweiterte Baumgruben, damit die Wurzeln mehr Raum haben. Die Bäume stehen künftig in offenen, also nicht versiegelten Baumbeeten. Sechs der acht Bäume erhalten eine insektenfreundliche und standortangepasste Staudenunterpflanzung, darunter Arten wie Steppensalbei, Bergminze, Windröschen, Sonnenhüte und Büschel-Federgras. Die Auswahl der Bäume erfolgte entsprechend den klimatischen Anforderungen auf dem Merianplatz und mit Fokus auf Biodiversität. Eine Ersatzpflanzung an den alten Baumstandorten der Platanen war nicht mehr möglich, da gemessen an heutigen Standards mehr Platz zu angrenzenden Gebäuden gelassen wird.
In der Woche vor Beginn der Arbeiten hatten Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung, Mitglieder des Ortsbeirats sowie Vertreterinnen und Vertreter von Initiativen und Interessengruppen vor Ort nochmals die Planung gesichtet und final abgestimmt. Die von der Stadt vorgelegte Planung fand demnach eine breite Zustimmung, wenngleich nicht alle Vorbehalte hinsichtlich der zukünftig verbleibenden Flächenverfügbarkeit ausgeräumt werden konnten.
Die Vergiftung und in der Folge notwendige Fällung der beiden Platanen am Merianplatz hatte in der Stadtgesellschaft große Bestürzung ausgelöst. Um ein erstes positives Zeichen zu setzen, hatte das Grünflächenamt im Spätherbst Beete an den alten Baumstandorten angelegt. Mit den acht neuen Bäumen wird der zentrale Platz im Nordend nochmals aufgewertet. Eine gute Entwicklung vorausgesetzt, werden die neuen Bäume insbesondere im Sommer künftig Schatten spenden können. Zur Erinnerung an die beiden ehemaligen Bäume ist eine symbolische Skulptur vorgesehen, zu der das Grünflächenamt einen Vorschlag entwickelt hat. Über die finale Ausgestaltung wird der Ortsbeirat beraten.
Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen, sagt: „Die mutwillige und sinnlose Vergiftung der Platanen am Merianplatz hat uns nicht entmutigt. Im Gegenteil: Wo Bäume zerstört wurden, sorgen wir gemeinsam mit dem Ortsbeirat für eine hoffnungsvolle Perspektive. Flächen zu entsiegeln und damit mehr Flächen für Grün zu erhalten ist in Zeiten der Klimakrise oberstes Gebot. Dass dies am Merianplatz aufgrund der Leitungstrassensituation so kurz nach dem Giftanschlag der beiden Platanen überhaupt möglich ist, ist ein Glücksfall. Zusammen mit allen Beteiligten machen wir den Merianplatz wieder zu einem grünen Mittelpunkt im Stadtteil.“
Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert unterstreicht: „Die brutale Vernichtung der Platanen am Merianplatz hat mich fassungslos gemacht und ist durch nichts zu entschuldigen. Nun haben wir eine nachhaltige Lösung gefunden, die zum Charakter des dicht bebauten Platzes, zu seinen vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten und zu dem lebendigen Kiez passt. Die schnelle Umsetzung der Maßnahme ist ein positives Beispiel dafür, wie Verwaltung und Quartier gemeinsam die Ärmel hochkrempeln und zukunftsfähige Lösungen auf die Straße bringen.“
Entsiegelt werden rund 120 Quadratmeter Platzfläche. Anschließend werden Baumbeete mit Belüftungsrohren und Wurzelschutzplatten vorbereitet und rund 170 Kubikmeter Baumsubstrat für die spätere Bepflanzung eingebracht. Gepflanzt werden zwei Winterlinden, eine Zerreiche, eine Japanische Zelkove, eine Amerikanische Linde, eine Edelkastanie, eine Ungarische Eiche und eine Orientalische Platane. Alle Bäume bekommen unterirdisch großzügig erweiterte Baumgruben, damit die Wurzeln mehr Raum haben. Die Bäume stehen künftig in offenen, also nicht versiegelten Baumbeeten. Sechs der acht Bäume erhalten eine insektenfreundliche und standortangepasste Staudenunterpflanzung, darunter Arten wie Steppensalbei, Bergminze, Windröschen, Sonnenhüte und Büschel-Federgras. Die Auswahl der Bäume erfolgte entsprechend den klimatischen Anforderungen auf dem Merianplatz und mit Fokus auf Biodiversität. Eine Ersatzpflanzung an den alten Baumstandorten der Platanen war nicht mehr möglich, da gemessen an heutigen Standards mehr Platz zu angrenzenden Gebäuden gelassen wird.
In der Woche vor Beginn der Arbeiten hatten Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung, Mitglieder des Ortsbeirats sowie Vertreterinnen und Vertreter von Initiativen und Interessengruppen vor Ort nochmals die Planung gesichtet und final abgestimmt. Die von der Stadt vorgelegte Planung fand demnach eine breite Zustimmung, wenngleich nicht alle Vorbehalte hinsichtlich der zukünftig verbleibenden Flächenverfügbarkeit ausgeräumt werden konnten.
Die Vergiftung und in der Folge notwendige Fällung der beiden Platanen am Merianplatz hatte in der Stadtgesellschaft große Bestürzung ausgelöst. Um ein erstes positives Zeichen zu setzen, hatte das Grünflächenamt im Spätherbst Beete an den alten Baumstandorten angelegt. Mit den acht neuen Bäumen wird der zentrale Platz im Nordend nochmals aufgewertet. Eine gute Entwicklung vorausgesetzt, werden die neuen Bäume insbesondere im Sommer künftig Schatten spenden können. Zur Erinnerung an die beiden ehemaligen Bäume ist eine symbolische Skulptur vorgesehen, zu der das Grünflächenamt einen Vorschlag entwickelt hat. Über die finale Ausgestaltung wird der Ortsbeirat beraten.