„Gut funktionierender Austausch zwischen Magistrat und Kliniken“

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

Kämmerer Bergerhoff lud zur vierten Krankenhauskonferenz in den Römer

ffm. Die bereits vierte Frankfurter Krankenhauskonferenz fand wieder im Rathaus Römer statt – mit unterschiedlichen Fachthemen wie der Diskussion um das Pflegebudget, dem Antragsverfahren für den Transformationsfonds im Rahmen der Krankenhausreform und den Erfahrungen der Krankenhausvertreterinnen und -vertreter zur Prüfung der Leistungsgruppen des Medizinischen Dienstes.

„Ich bin sehr glücklich, dass wir mit der Frankfurter Krankenhauskonferenz einen gut funktionierenden regelmäßigen Austausch zwischen Magistrat und den Klinik-Geschäftsführungen etabliert haben“, sagt Stadtkämmerer und Klinikdezernent Bastian Bergerhoff, der die Konferenz initiiert hatte. „Wir arbeiten dabei als Teil der kommunalen Daseinsvorsorge konstruktiv und vertrauensvoll an einer zukunftsfähigen Krankenhausentwicklung.“

Gerade in der Debatte um das Pflegebudget wurde insbesondere die Bedeutung einer bedarfsgerechten, realistischen und refinanzierbaren Finanzierung des Pflegepersonals deutlich. „Eine pauschale Planfinanzierung kann einen hohen Dokumentationsaufwand mit sich bringen und zu Fehlanreizen führen. Krankenkassen, Gewerkschaften und Pflegekammern verfolgen hierbei teils divergierende Ziele, die von Kostenkontrolle bis zu Qualitätssicherung reichen. Insgesamt herrscht im Hinblick auf das Gesetz zur Anpassung der Krankenhausreform eine große Unsicherheit“, berichtet Bergerhoff aus den Gesprächen.

Ein weiteres Schwerpunktthema waren die Ergebnisse der vorhergehenden dritten Frankfurter Krankenhauskonferenz, bei der es um die medizinische Versorgung von Menschen ohne funktionierenden Krankenversicherungsschutz ging. Denn die Kliniken müssen sich immer häufiger wegen offener Rechnungen oder nicht erstatteter Kosten an das Jugend- und Sozialamt wenden. In einer schriftlichen Zusammenfassung des Amtes wurden nun die Ausgangssituation, die rechtlichen Grundlagen, Handlungsmöglichkeiten und weitere Unterstützungsmöglichkeiten für die Kliniken skizziert. „Unser Ziel ist jetzt, die Kliniken stärker in den Ermittlungen zu unterstützen und die Zusammenarbeit auszubauen. Zudem prüfen wir neue organisatorische Lösungen“, führt Bergerhoff aus. Mittlerweile befasst sich auch der Deutsche Städtetag mit diesem Thema und hat hierzu ein Positionspapier erarbeitet.

An der vierten Frankfurter Krankenhauskonferenz nahmen neben Bergerhoff die Geschäftsführungen aller Frankfurter Kliniken, der Geschäftsführende Direktor der Hessischen Krankenhausgesellschaft und das Klinikreferat der Stadt Frankfurt am Main teil, das die Konferenzen organisiert, koordiniert und begleitet.

Das Positionspapier zur medizinischen Versorgung von Menschen ohne funktionierenden Krankenversicherungsschutz 2025 findet sich beigefügt auch zum Download als PDF-Dokument.

Download Positionspapier zur medizinischen Versorgung von Menschen ohne funktionierenden Krankenversicherungsschutz 2025 

Kontakt für die Medien Mark Gellert, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Dezernat Finanzen, Beteiligungen und Personal, Telefon 069/212-46172 , E-Mail Mark.Gellert@stadt-frankfurt.de