Haus der Volksarbeit baut naturnahen Außenbereich für Hort in Bockenheim
Mobilitätsdezernat unterstützt mit ungenutzter Fläche
ffm. In der Salvador-Allende-Straße 5-11 im Stadtteil Bockenheim entsteht am Westbahnhof in diesem Jahr ein neuer Hort des Trägers Haus der Volksarbeit. Für einen dringend benötigten Außenbereich stellt die Stadt Frankfurt der Einrichtung eine unmittelbar am Hort und an den Von-Bernus-Park angrenzende Fläche zur Verfügung.
Das rund 800 Quadratmeter große, inzwischen von Wildlingen bewachsene Areal gegenüber dem Jobcenter war ursprünglich als mögliche Ausbaufläche der Straße freigehalten worden. Da die Erschließung im Quartier inzwischen abgeschlossen ist und der Abschnitt nicht als Verkehrsfläche benötigt wird, kann die Stadt sie nun einer sozial sinnvollen Zwecknutzung überlassen. „Wir schaffen Raum, in dem Frankfurter Kinder sich entwickeln können. Als kinderfreundliche Stadtverwaltung unterstützen wir das Anliegen des Trägers sehr gerne“, sagt Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert. „Kinder brauchen wohnortnahe, geschützte Räume, in denen sie spielen, lernen und Natur erleben können. Die Bereitstellung dieser Fläche ist ein Gewinn für das ganze Quartier.“
Die Nutzungsüberlassung konnte sehr zügig erfolgen, da das Amt für Straßenbau und Erschließung schon zuvor entschieden hatte, dass die Fläche für den Straßenausbau nicht benötigt wird.
Gestaltung der Außenfläche – Naturerfahrung ausdrücklich erwünscht
Der gemeinnützige Träger plant gemeinsam mit Fachleuten für Garten- und Landschaftsbau einen ökologisch ausgerichteten Bewegungsraum, der freies Spiel und vielseitige Naturerfahrung ermöglicht. Viele selbst aufgewachsene Gehölze werden in das Schatten- und Begrünungskonzept, zum Beispiel als Tiny Forest, eingebunden. Bereiche mit dichter Vegetation dienen den Kindern künftig als „wilde Zonen“ für Naturbeobachtung und Umweltlernen. Die denkmalgeschützte Mauer zwischen dem Von-Bernus-Park und dem Hort wird integriert und denkmalgerecht gesichert. Die Bauarbeiten sollen Ende Januar starten, die Fertigstellung des Außenbereichs ist zur Horteröffnung im Sommer geplant.
Alle Kosten für Planung, Gestaltung, Einfriedung und Herstellung der Außenanlagen übernimmt der Träger vollständig selbst. Die Nutzungsüberlassung seitens der Stadt erfolgt unbefristet auf Widerruf.
Fragen zu Bauarbeiten und Gestaltung können per Mail an kontakt@hdv-ffm.de gerichtet werden.
Foto
Jetzt noch verschneit: Hier gestaltet der Träger Haus der Volksarbeit auf rund 800 Quadratmetern Fläche der Stadt einen naturnahen Bewegungsraum für Hortkinder, Copyright: Amt für Straßenbau und Erschließung
ffm. In der Salvador-Allende-Straße 5-11 im Stadtteil Bockenheim entsteht am Westbahnhof in diesem Jahr ein neuer Hort des Trägers Haus der Volksarbeit. Für einen dringend benötigten Außenbereich stellt die Stadt Frankfurt der Einrichtung eine unmittelbar am Hort und an den Von-Bernus-Park angrenzende Fläche zur Verfügung.
Das rund 800 Quadratmeter große, inzwischen von Wildlingen bewachsene Areal gegenüber dem Jobcenter war ursprünglich als mögliche Ausbaufläche der Straße freigehalten worden. Da die Erschließung im Quartier inzwischen abgeschlossen ist und der Abschnitt nicht als Verkehrsfläche benötigt wird, kann die Stadt sie nun einer sozial sinnvollen Zwecknutzung überlassen. „Wir schaffen Raum, in dem Frankfurter Kinder sich entwickeln können. Als kinderfreundliche Stadtverwaltung unterstützen wir das Anliegen des Trägers sehr gerne“, sagt Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert. „Kinder brauchen wohnortnahe, geschützte Räume, in denen sie spielen, lernen und Natur erleben können. Die Bereitstellung dieser Fläche ist ein Gewinn für das ganze Quartier.“
Die Nutzungsüberlassung konnte sehr zügig erfolgen, da das Amt für Straßenbau und Erschließung schon zuvor entschieden hatte, dass die Fläche für den Straßenausbau nicht benötigt wird.
Gestaltung der Außenfläche – Naturerfahrung ausdrücklich erwünscht
Der gemeinnützige Träger plant gemeinsam mit Fachleuten für Garten- und Landschaftsbau einen ökologisch ausgerichteten Bewegungsraum, der freies Spiel und vielseitige Naturerfahrung ermöglicht. Viele selbst aufgewachsene Gehölze werden in das Schatten- und Begrünungskonzept, zum Beispiel als Tiny Forest, eingebunden. Bereiche mit dichter Vegetation dienen den Kindern künftig als „wilde Zonen“ für Naturbeobachtung und Umweltlernen. Die denkmalgeschützte Mauer zwischen dem Von-Bernus-Park und dem Hort wird integriert und denkmalgerecht gesichert. Die Bauarbeiten sollen Ende Januar starten, die Fertigstellung des Außenbereichs ist zur Horteröffnung im Sommer geplant.
Alle Kosten für Planung, Gestaltung, Einfriedung und Herstellung der Außenanlagen übernimmt der Träger vollständig selbst. Die Nutzungsüberlassung seitens der Stadt erfolgt unbefristet auf Widerruf.
Fragen zu Bauarbeiten und Gestaltung können per Mail an kontakt@hdv-ffm.de
Foto
Jetzt noch verschneit: Hier gestaltet der Träger Haus der Volksarbeit auf rund 800 Quadratmetern Fläche der Stadt einen naturnahen Bewegungsraum für Hortkinder, Copyright: Amt für Straßenbau und Erschließung