Hellerhöfe: Förderung für weitere 135 bezahlbare Wohnungen bewilligt
Stadtverordnetenversammlung schafft mit Satzungsbeschluss zugleich
Planungsrecht für gemischtes Stadtquartier im Gallus
ffm. Die Entwicklung der Hellerhöfe im Gallus geht weiter voran. Für zwei weitere Bauabschnitte des neuen Stadtquartiers hat die Stadt Frankfurt am Main die Förderung von insgesamt 135 Mietwohnungen bewilligt. Davon entstehen 72 Wohnungen im Förderweg 1 und 63 Wohnungen im Förderweg 2. Bereits im Februar war die Förderung von 47 Wohnungen im ersten Bauabschnitt bewilligt worden. Damit werden in den Hellerhöfen insgesamt 182 Mietwohnungen öffentlich gefördert. Dies entspricht 30 Prozent des gesamten Wohnungsangebots.
Zugleich hat die Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag, 27. August, mit dem Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 928 „Südlich Frankenallee / Hellerhofstraße“ die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die weitere städtebauliche Entwicklung des Areals geschaffen. Auf dem ehemaligen Zeitungs- und Druckereigelände von Frankfurter Allgemeiner Zeitung (FAZ) und Frankfurter Societät entsteht ein gemischt genutztes Stadtquartier mit rund 540 Mietwohnungen. Neben Wohnen sind unter anderem eine öffentliche Grundschule, zwei Kindertagesstätten sowie Flächen für Gewerbe, Dienstleistungen, Einzelhandel und Gastronomie vorgesehen.
„Mit der Förderung von weiteren 135 Wohnungen machen wir einen großen Schritt für mehr bezahlbaren Wohnraum in den Hellerhöfen. Unsere neuen Förderrichtlinien sollen dazu beitragen, dass mehr geförderte Wohnungen entstehen und wichtige Wohnungsbauprojekte auch unter schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen umgesetzt werden können. Ich freue mich, dass die Programme gut angenommen werden und Projekte wie die Hellerhöfe dadurch vorangebracht werden“, sagt Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen, und erläutert weiter: „Gleichzeitig haben wir mit dem Satzungsbeschluss die planungsrechtliche Grundlage für ein lebendiges Quartier geschaffen: mit bezahlbarem Wohnen, einer Grundschule, Kitas, Nahversorgung, Arbeitsplätzen und qualitätsvollen Freiräumen. Die Hellerhöfe zeigen, wie soziale Verantwortung, private Investitionen und eine gute städtebauliche Entwicklung zusammenwirken können.“
Weitere 135 geförderte Wohnungen
Von den nun bewilligten 135 geförderten Wohnungen entstehen 45 im nördlichen und 90 im südlichen Teil des ehemaligen Societätsareals. Im nördlichen Abschnitt sind 24 Wohnungen dem Förderweg 1 und 21 dem Förderweg 2 zugeordnet. Im südlichen Abschnitt sind es 48 Wohnungen im Förderweg 1 und 42 Wohnungen im Förderweg 2.
Die Einstiegsmiete beträgt im Förderweg 1 sieben Euro pro Quadratmeter. Im Förderweg 2 liegt sie abhängig von der Einkommensstufe bei zehn, elf oder zwölf Euro pro Quadratmeter. Die geförderten Wohnungen sind für unterschiedliche Haushaltsgrößen vorgesehen und werden barrierefrei erschlossen.
„Die Bewilligung der Fördermittel ist ein wichtiger Baustein für die weitere Realisierung der Hellerhöfe und für unser gemeinsames Ziel, bezahlbaren Wohnraum in Frankfurt zu schaffen. Wir danken der Stadt Frankfurt am Main für die konstruktive Zusammenarbeit und Unterstützung. Mit den Hellerhöfen entsteht ein nutzungsgemischtes und sozial durchmischtes Quartier, das Wohnen mit Arbeiten, Nahversorgung und sozialer Infrastruktur verbindet. Nach der Grundsteinlegung im Mai wächst der Rohbau planmäßig in die Höhe. Wir freuen uns über den schnellen Baufortschritt und die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt am Main“, sagt Volker Geenen, Geschäftsführer der Bauwens Development Frankfurt und Geschäftsführer Projekt Hellerhöfe.
Planungsrecht für ein gemischtes Stadtquartier
Mit dem Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 928 schafft die Stadt die planungsrechtliche Grundlage für die Transformation des ehemaligen Zeitungs- und Druckereistandorts zu einem neuen Stadtquartier mit Schwerpunkt Wohnen. Durch die Aufgabe des bisherigen Unternehmensstandorts von FAZ und Frankfurter Societät ergibt sich die Chance, die innerstädtische Fläche neu zu ordnen und verschiedene Nutzungen miteinander zu verbinden.
Neben dem Wohnungsbau ist die soziale Infrastruktur ein wesentlicher Bestandteil der Planung. Im Quartier sind zwei Kindertagesstätten sowie eine öffentliche Grundschule vorgesehen. Diese soll sowohl Bedarfe aus dem bestehenden Stadtteil als auch den zusätzlichen Bedarf durch das neue Quartier abdecken. Ergänzend ermöglichen die Planungen unter anderem Gastronomie, Dienstleistungen und kleinteiliges Gewerbe. Begrünte Innenhöfe und ein neuer Stadtplatz ergänzen das städtebauliche Konzept.
Bauarbeiten schreiten voran
Die bauliche Entwicklung der Hellerhöfe läuft seit 2025. Bei der Grundsteinlegung im Mai 2026 waren im ersten Bauabschnitt die Bodenplatte fertiggestellt und die Arbeiten an den Untergeschossen im Gang. Inzwischen sind die Untergeschosse fertiggestellt und die Rohbauarbeiten an den Erd- und Obergeschossen haben begonnen. Der Rohbau wächst planmäßig und im vorgesehenen Zeitrahmen in die Höhe. Die Erdarbeiten am zweiten Bauabschnitt im FS-Quartier wurden im Januar 2026 aufgenommen und laufen parallel zum ersten Bauabschnitt. Die Fertigstellung des Gesamtquartiers ist zwischen 2028 und 2030 vorgesehen.
Hintergrund: Wohnraumförderung in den Hellerhöfen
Hellerhöfe insgesamt
rund 540 Mietwohnungen 182 öffentlich geförderte Wohnungen davon insgesamt 100 Wohnungen im Förderweg 1 davon insgesamt 82 Wohnungen im Förderweg 2 Anteil geförderter Wohnungen: 30 Prozent zwei Kindertagesstätten und eine öffentliche Grundschule geplante Fertigstellung des Gesamtquartiers: 2028 bis 2030 (Mit Ausnahme der Grundschule)
FS-Nord
45 geförderte Wohnungen davon 24 Wohnungen im Förderweg 1 davon 21 Wohnungen im Förderweg 2 städtische Baukostenzuschüsse: rund 5 Millionen Euro einmalige städtische Zuschüsse zum Mietertrag: rund 5,9 Millionen Euro
FS-Süd
90 geförderte Wohnungen davon 48 Wohnungen im Förderweg 1 davon 42 Wohnungen im Förderweg 2 städtische Baukostenzuschüsse: rund 9,9 Millionen Euro einmalige städtische Zuschüsse zum Mietertrag: rund 12 Millionen Euro
Bereits bewilligter erster Bauabschnitt
47 geförderte Wohnungen davon 28 Wohnungen im Förderweg 1 davon 19 Wohnungen im Förderweg 2
Foto
Auf dem rund zwei Hektar großen Gelände des ehemaligen Hauptsitzes der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) und der Frankfurter Societät entsteht ein gemischt genutztes, urbanes Quartier mit rund 540 Mietwohnungen, Copyright: Schmidt Plöcker Architekten PartG mbB
Kontakt für Medien Sebastian Tokarz, Pressesprecher, Dezernat für Planen und Wohnen, Telefon 069/212-71055, E-Mail
presse.dezernat03@stadt-frankfurt.de
ffm. Die Entwicklung der Hellerhöfe im Gallus geht weiter voran. Für zwei weitere Bauabschnitte des neuen Stadtquartiers hat die Stadt Frankfurt am Main die Förderung von insgesamt 135 Mietwohnungen bewilligt. Davon entstehen 72 Wohnungen im Förderweg 1 und 63 Wohnungen im Förderweg 2. Bereits im Februar war die Förderung von 47 Wohnungen im ersten Bauabschnitt bewilligt worden. Damit werden in den Hellerhöfen insgesamt 182 Mietwohnungen öffentlich gefördert. Dies entspricht 30 Prozent des gesamten Wohnungsangebots.
Zugleich hat die Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag, 27. August, mit dem Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 928 „Südlich Frankenallee / Hellerhofstraße“ die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die weitere städtebauliche Entwicklung des Areals geschaffen. Auf dem ehemaligen Zeitungs- und Druckereigelände von Frankfurter Allgemeiner Zeitung (FAZ) und Frankfurter Societät entsteht ein gemischt genutztes Stadtquartier mit rund 540 Mietwohnungen. Neben Wohnen sind unter anderem eine öffentliche Grundschule, zwei Kindertagesstätten sowie Flächen für Gewerbe, Dienstleistungen, Einzelhandel und Gastronomie vorgesehen.
„Mit der Förderung von weiteren 135 Wohnungen machen wir einen großen Schritt für mehr bezahlbaren Wohnraum in den Hellerhöfen. Unsere neuen Förderrichtlinien sollen dazu beitragen, dass mehr geförderte Wohnungen entstehen und wichtige Wohnungsbauprojekte auch unter schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen umgesetzt werden können. Ich freue mich, dass die Programme gut angenommen werden und Projekte wie die Hellerhöfe dadurch vorangebracht werden“, sagt Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen, und erläutert weiter: „Gleichzeitig haben wir mit dem Satzungsbeschluss die planungsrechtliche Grundlage für ein lebendiges Quartier geschaffen: mit bezahlbarem Wohnen, einer Grundschule, Kitas, Nahversorgung, Arbeitsplätzen und qualitätsvollen Freiräumen. Die Hellerhöfe zeigen, wie soziale Verantwortung, private Investitionen und eine gute städtebauliche Entwicklung zusammenwirken können.“
Weitere 135 geförderte Wohnungen
Von den nun bewilligten 135 geförderten Wohnungen entstehen 45 im nördlichen und 90 im südlichen Teil des ehemaligen Societätsareals. Im nördlichen Abschnitt sind 24 Wohnungen dem Förderweg 1 und 21 dem Förderweg 2 zugeordnet. Im südlichen Abschnitt sind es 48 Wohnungen im Förderweg 1 und 42 Wohnungen im Förderweg 2.
Die Einstiegsmiete beträgt im Förderweg 1 sieben Euro pro Quadratmeter. Im Förderweg 2 liegt sie abhängig von der Einkommensstufe bei zehn, elf oder zwölf Euro pro Quadratmeter. Die geförderten Wohnungen sind für unterschiedliche Haushaltsgrößen vorgesehen und werden barrierefrei erschlossen.
„Die Bewilligung der Fördermittel ist ein wichtiger Baustein für die weitere Realisierung der Hellerhöfe und für unser gemeinsames Ziel, bezahlbaren Wohnraum in Frankfurt zu schaffen. Wir danken der Stadt Frankfurt am Main für die konstruktive Zusammenarbeit und Unterstützung. Mit den Hellerhöfen entsteht ein nutzungsgemischtes und sozial durchmischtes Quartier, das Wohnen mit Arbeiten, Nahversorgung und sozialer Infrastruktur verbindet. Nach der Grundsteinlegung im Mai wächst der Rohbau planmäßig in die Höhe. Wir freuen uns über den schnellen Baufortschritt und die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt am Main“, sagt Volker Geenen, Geschäftsführer der Bauwens Development Frankfurt und Geschäftsführer Projekt Hellerhöfe.
Planungsrecht für ein gemischtes Stadtquartier
Mit dem Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 928 schafft die Stadt die planungsrechtliche Grundlage für die Transformation des ehemaligen Zeitungs- und Druckereistandorts zu einem neuen Stadtquartier mit Schwerpunkt Wohnen. Durch die Aufgabe des bisherigen Unternehmensstandorts von FAZ und Frankfurter Societät ergibt sich die Chance, die innerstädtische Fläche neu zu ordnen und verschiedene Nutzungen miteinander zu verbinden.
Neben dem Wohnungsbau ist die soziale Infrastruktur ein wesentlicher Bestandteil der Planung. Im Quartier sind zwei Kindertagesstätten sowie eine öffentliche Grundschule vorgesehen. Diese soll sowohl Bedarfe aus dem bestehenden Stadtteil als auch den zusätzlichen Bedarf durch das neue Quartier abdecken. Ergänzend ermöglichen die Planungen unter anderem Gastronomie, Dienstleistungen und kleinteiliges Gewerbe. Begrünte Innenhöfe und ein neuer Stadtplatz ergänzen das städtebauliche Konzept.
Bauarbeiten schreiten voran
Die bauliche Entwicklung der Hellerhöfe läuft seit 2025. Bei der Grundsteinlegung im Mai 2026 waren im ersten Bauabschnitt die Bodenplatte fertiggestellt und die Arbeiten an den Untergeschossen im Gang. Inzwischen sind die Untergeschosse fertiggestellt und die Rohbauarbeiten an den Erd- und Obergeschossen haben begonnen. Der Rohbau wächst planmäßig und im vorgesehenen Zeitrahmen in die Höhe. Die Erdarbeiten am zweiten Bauabschnitt im FS-Quartier wurden im Januar 2026 aufgenommen und laufen parallel zum ersten Bauabschnitt. Die Fertigstellung des Gesamtquartiers ist zwischen 2028 und 2030 vorgesehen.
Hintergrund: Wohnraumförderung in den Hellerhöfen
Hellerhöfe insgesamt
rund 540 Mietwohnungen 182 öffentlich geförderte Wohnungen davon insgesamt 100 Wohnungen im Förderweg 1 davon insgesamt 82 Wohnungen im Förderweg 2 Anteil geförderter Wohnungen: 30 Prozent zwei Kindertagesstätten und eine öffentliche Grundschule geplante Fertigstellung des Gesamtquartiers: 2028 bis 2030 (Mit Ausnahme der Grundschule)
FS-Nord
45 geförderte Wohnungen davon 24 Wohnungen im Förderweg 1 davon 21 Wohnungen im Förderweg 2 städtische Baukostenzuschüsse: rund 5 Millionen Euro einmalige städtische Zuschüsse zum Mietertrag: rund 5,9 Millionen Euro
FS-Süd
90 geförderte Wohnungen davon 48 Wohnungen im Förderweg 1 davon 42 Wohnungen im Förderweg 2 städtische Baukostenzuschüsse: rund 9,9 Millionen Euro einmalige städtische Zuschüsse zum Mietertrag: rund 12 Millionen Euro
Bereits bewilligter erster Bauabschnitt
47 geförderte Wohnungen davon 28 Wohnungen im Förderweg 1 davon 19 Wohnungen im Förderweg 2
Foto
Auf dem rund zwei Hektar großen Gelände des ehemaligen Hauptsitzes der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) und der Frankfurter Societät entsteht ein gemischt genutztes, urbanes Quartier mit rund 540 Mietwohnungen, Copyright: Schmidt Plöcker Architekten PartG mbB
Kontakt für Medien Sebastian Tokarz, Pressesprecher, Dezernat für Planen und Wohnen, Telefon 069/212-71055