Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes
Quelle: Wissenschaftsstadt Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt warnt vor starker Hitzebelastung sowie hohen UV- und Ozonwerten im Darmstädter Stadtgebiet / Umwelt- und Klimaschutzdezernent Kolmer: „Alle können einen Beitrag leisten, um die Ozonbelastung zu reduzieren – und damit auch sich selbst und andere schützen. Bereits kleine Anpassungen im Tagesablauf können helfen“Nach neuesten Meldungen des Deutschen Wetterdienstes werden von Freitag, 19. Juni, bis Dienstag, 23. Juni, angesichts der angekündigten Tageshöchstwerte im Darmstädter Stadtgebiet von 35 bis 37 Grad Celsius sowie Tropennächte mit Minimumtemperaturen von teils deutlich über 20 Grad Celsius starke bzw. sehr starke Hitzebelastungen für den Raum Darmstadt erwartet. Die Luftmasse wird ausgesprochen schwül, so dass das Hitzeempfinden in den kommenden Tagen deutlich steigen wird. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, entsprechende Vorkehrungen vorzusehen.Darüber hinaus werden aufgrund der intensiven jahresbedingten Sonneneinstrahlung hohe (6-7) bis sehr hohe UV-Werte (8-9) erwartet. Auch hier gilt es entsprechende Schutzvorkehrungen zu treffen. Die aktuellen Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes, aktuelle und erwartbare UV-Werte, geeignete Maßnahmen zur Vorsorge und Verhaltenstipps sind auf der neuen städtischen Webseite https://www.darmstadt.de/hitzeschutz hinterlegt.Dort ist auch der Hitzeaktionsplan der Wissenschaftsstadt Darmstadt hinterlegt mit Informationen zur Hitzevorsorge unter besonderer Beachtung hitzevulnerabler Personengruppen. Auf der Webseite können darüber hinaus Kartenwerke zu kühlen Orten, Live-Wärmekarten und Anlaufstellen zu Fragen rund um das Thema „Hitze“ eingesehen werden.Aufgrund der sommerlichen Hochdruckwetterlage ist weiterhin mit erhöhten Ozonwerten zu rechnen. Aktuelle Messergebnisse zur Luftqualität und Ozon sind auf der städtischen Datenplattform https://datenplattform.darmstadt.de (Messstation HLNUG Woog) einzusehen.Bodennahes Ozon (O₃) entsteht nicht direkt durch Emissionen, sondern bildet sich durch photochemische Reaktionen aus Stickstoffoxiden (NOₓ) und flüchtigen organischen Verbindungen (wie zum Beispiel Benzin und andere Kraftstoffe) unter dem Einfluss intensiver Sonneneinstrahlung. Bei der derzeitigen Hochdruckwetterlage, verbunden mit hohen Temperaturen, wenig Wind und langen Sonnenstunden, sind die Voraussetzungen für eine besonders starke Ozonbildung ideal. Die aktuell zu beobachtenden und daher zu erwartenden Ozonwerte verschlechtern die Luftqualität deutlich. Besonders betroffen sind Bereiche mit hohem Verkehrsaufkommen, in denen sich Vorläuferschadstoffe konzentrieren.„Alle können einen Beitrag leisten, um die Ozonbelastung zu reduzieren – und damit auch sich selbst und andere schützen“, sagt Umwelt- und Klimaschutzdezernent Michael Kolmer. „Nutzen Sie also die Chance, aktiv zu werden: Fahren Sie mit dem Fahrrad oder steigen Sie in Bus und Bahn um – so schonen Sie die Luft und bleiben gleichzeitig in Bewegung. Bereits kleine Anpassungen im Tagesablauf können helfen: Tankvorgänge und der Einsatz von benzinbetriebenen Gartengeräten beispielsweise in die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegen. Jede dieser Maßnahmen summiert sich – und macht einen Unterschied für uns alle.“Weitere Fragen zum Thema Hitze beantwortet das Amt für Klimaschutz und Klimaanpassung (E-Mail: klimaschutz@darmstadt.de), Fragen zu UV und Ozon das Umweltamt (E-Mail: umweltamt@darmstadt.de)