Höhere Sichtbarkeit, bessere Befahrbarkeit: Der Fahrradweg an der Mainzer Landstraße in Griesheim wird instandgesetzt

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

ffm. Der Radweg an der Mainzer Landstraße auf Höhe der Aral-Tankstelle in Griesheim wird seit 29. Juni modernisiert: Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) asphaltiert dort die Zu- und Abfahrt der Tankstelle neu. Zusätzlich werden die Bereiche mit Piktogrammen auf rotem Untergrund visuell auffälliger gestaltet. Profitieren wird der Radverkehr künftig auf diesem 200 Quadratmeter großen Teilstück von mehr Sicherheit und höherem Komfort. Die Kosten belaufen sich auf 20.000 Euro.

Voraussichtlich am Samstag, 8. August, werden die Arbeiten des ASE beendet sein. Während der Instandsetzungsarbeiten wird der Radverkehr auf die Fahrbahn umgeleitet, die für Kraftfahrzeuge an dieser Stelle einspurig verengt wird. Anwohnerinnen und Anwohner sind von den Bauarbeiten nicht betroffen.

Frankfurter Unfallkommission stellt erhöhte Unfallgefahr fest

Aufgrund der aktuellen Aussetzung des Straßenbahnverkehrs wurde im Baustellenbereich eine Bushaltestelle für den Schienenersatzverkehr eingerichtet. Das verhindert derzeit eine komplette Sanierung des Radweges vor der Tankstelle, die Fertigstellung des restlichen Radwegs ist bereits in Planung.

Der Instandsetzung vorausgegangen war ein Gutachten der Unfallkommission der Stadt Frankfurt (UKO): Ihr waren in der Vergangenheit zahlreiche Beinaheunfälle zwischen Fahrrad- und Kraftfahrzeug-Verkehr gemeldet worden. Nach eingehender Analyse stellte die UKO eine erhöhte Unfallgefahr fest und veranlasste die Nachbesserung.

„Zum Anspruch des ASE gehört es, ressourcenoptimiert zu handeln: Bei jeder Baumaßnahme begutachten wir auch die Umgebung des Bereiches, den wir sanieren“, sagt Thomas Möller, Leitung Betrieb beim ASE. „So haben wir hier zusätzlich einen Ausbesserungsbedarf des Teilstücks zwischen Tankstelle und angrenzendem Fast-Food-Restaurant festgestellt und asphaltieren diesen Bereich des Fahrradweges gleich mit.“ Auch das Pflanzbeet auf dem Mittelstreifen zwischen Rad- und Gehweg wird im Zuge der Arbeiten vergrößert.

Beteiligte Akteure nutzen Synergieeffekte

Nur einige Meter entfernt arbeiten die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) und die Netzdienste Rhein-Main (NRM) auf Hochtouren: Gleisbett und Oberleitung werden erneuert und im Untergrund alte Leitungen durch neue ersetzt. Dies führt zu Voll- und Teilsperrungen für den Kraftfahrzeug-Verkehr im Bereich der Kreuzung Mainzer Landstraße/Waldschulstraße. Weitere Sperrungen sind nicht vorgesehen.

Das ASE, die VGF und die NRM nutzen Synergieeffekte, um die Einschränkungen für den Verkehr auf ein Minimum zu reduzieren.