In den Weihnachtsferien mit der Familie ins Historische und Junge Museum

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

Angebote für Jung und Alt im Überblick

ffm. Am Freitag, 19. Dezember, geht es zum letzten Mal für dieses Jahr in die Schule, erst am Montag, 12. Januar, startet der Unterricht wieder. Doch wie nutzt man die freie Zeit, wenn es draußen zu kalt ist, aber die Familie dringend raus muss? Das Historische Museum (HMF) hat da ein bewährtes Mittel: Angebote für die ganze Familie.

So funktioniert etwa die Sonderausstellung „Bewegung! Frankfurt und die Mobilität“, die noch bis zum 1. Februar zu sehen ist, generationenübergreifend: Schulkinder antworten mit dem Smartphone auf interaktive Angebote, ihre Eltern und Großeltern interessieren sich für frühere Zeiten der Stadtentwicklung und erinnern sich an Frankfurt vor, während und nach dem U-Bahn-Bau. Der rasante Aufstieg des Frankfurter Flughafens zum zweitgrößten Airport Europas ist für alle Generationen spannend.

Die lange Wartezeit bis zur Bescherung an Heiligabend lässt sich außerdem mit einer Familienführung im Jungen Museum am Sonntag, 21. Dezember, von 15 bis 16 Uhr überbrücken. Die Sonderausstellung „Kinder haben Rechte!“, die noch bis 1. März zu sehen ist, spricht nicht nur die junge Generation an, die hier in spielerischer Interaktion erfährt, welche Rechte sie hat. Auch ihre Eltern und Großeltern sollten wissen, was in den 54 Artikeln der UN-Kinderrechtskonvention geregelt ist. Gemeinsam können Jung und Alt diskutieren und entscheiden – übrigens nicht nur bei der Familienführung. Die Sonderausstellung „Kinder haben Rechte!“ ist täglich außer montags geöffnet.

Auch in der Ferienzeit kann man im HMF etwas lernen: Wie Frankfurt früher aussah und wie es zur Stadt wurde, interessiert Alt und Jung gleichermaßen. Bei der Führung „Zu Besuch in der Stauferzeit: Frankfurt wird zur Stadt“ am Samstag, 27. Dezember, um 15 Uhr vermitteln die ältesten historischen Räume und Objekte des HMF einschließlich Stauferhafen anschaulich die Geschichte der Kaiserstadt.

Frankfurt hat schon seit Jahrhunderten von Zuwanderung gelebt. Die Führung „Frankfurt – eine Stadt mit Migrationsgeschichte“ am Sonntag, 28. Dezember, um 15 Uhr macht deutlich, wie Menschen aus aller Welt die Stadt in der Mitte Deutschlands bis heute geprägt haben und noch immer prägen. Ein Thema, das Jung und Alt gleichermaßen betrifft und interessiert.

Gibt es eigentlich ein Recht auf ein eigenes Kinderzimmer? Was braucht man alles, um gut zu wohnen? Und wie soll meine eigene Wohnung aussehen, wenn ich erwachsen bin? Die Frage, was ein gutes, komfortables und sicheres Zuhause ausmacht, beschäftigt nicht nur Erwachsene. Auch für Kinder ist der eigene Wohnraum, seine Gestaltung, seine Raumaufteilung und seine Nutzungsmöglichkeiten, ein wichtiges Thema. Beim Workshop „Recht auf gutes Wohnen“ am Samstag, 3. Januar, von 14 bis 17 Uhr, setzen sich Kinder ab acht Jahren spielerisch mit ihren Wohnwünschen und -bedürfnissen auseinander. Dabei wird die Ausstellung „Alle Tage Wohnungsfrage. Vom Privatisieren, Sanieren und Protestieren“, die noch bis 1. Februar zu sehen ist, im Stadtlabor des Historischen Museums zur Werkstatt: Beim Umsetzen der eigenen Wohnideen im Pappkarton überlegen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, was gutes Wohnen für sie persönlich bedeutet.

An Heiligabend, 24. Dezember, sowie am Donnerstag, 1. Januar, bleiben das Historische Museum und das Junge Museum geschlossen. 

Am Donnerstag, 25., Freitag, 26., und Mittwoch, 31. Dezember, öffnen das Historische Museum und das Junge Museum von 11 bis 18 Uhr. 

Der Eintritt in die Dauerausstellung kostet acht Euro, ermäßigt vier Euro. Für die Wechselausstellung müssen Besucherinnen und Besucher zehn Euro, ermäßigt fünf Euro bezahlen. Der Museums-Vollpreis kostet zwölf Euro, ermäßigt sechs Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist der Eintritt frei.

Weitere Informationen finden sich auch unter historisches-museum-frankfurt.de .