Indische Generalkonsulin besucht die Mathildenhöhe Darmstadt
Indische Generalkonsulin Shuchita Kishore mit Konsul Vibha Kant Sharma zu Besuch auf der Mathildenhöhe Darmstadt. Rechts im Bild: Oberbürgermeister und Kulturdezernent Hanno Benz und Dr. Philipp Gutbrod, Kulturreferent der Wissenschaftsstadt Darmstadt und Direktor des Instituts Mathildenhöhe. Quelle: Wissenschaftsstadt Darmstadt
Die indische Generalkonsulin Shuchita Kishore hat am Mittwoch (20.) die Welterbestätte Mathildenhöhe besucht. Im Mittelpunkt des Besuchs standen die historischen und kulturellen Verbindungen zwischen Darmstadt und Indien. Während eines Rundgangs wurden auch die im Platanenhain installierten Texte aus der Bhagavad Gita besichtigt.Oberbürgermeister und Kulturdezernent Hanno Benz betont: „Die Beziehungen zwischen Darmstadt und Indien reichen weit zurück und prägen unsere Stadt bis heute. Zahlreiche indische Studierende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bereichern das akademische und kulturelle Leben Darmstadts. Der Besuch der Generalkonsulin unterstreicht diese lebendige Verbindung.“Auch die Geschichte des bengalischen Dichters, Philosophen und Nobelpreisträgers Rabindranath Tagore ist eng mit Darmstadt verbunden. Tagore hielt sich 1921 für eine Woche in Darmstadt auf und stand in engem Austausch mit Großherzog Ernst Ludwig.Dr. Philipp Gutbrod, Kulturreferent der Wissenschaftsstadt Darmstadt und Direktor des Instituts Mathildenhöhe, erklärt: „Die Mathildenhöhe steht seit jeher für internationalen kulturellen Austausch. Dass das Interesse der indischen Generalkonsulin auch den Spuren Tagores und den Texten aus der Bhagavad Gita im Platanenhain gilt, zeigt die bis heute bestehende Aktualität dieser Verbindungen.“Die Bhagavad Gita zählt zu den bedeutendsten spirituellen Schriften Indiens. Der philosophische Dialog über Verantwortung, Ethik und Menschlichkeit ist Teil des indischen Nationalepos Mahabharata und hat weltweit Einfluss auf Kultur, Religion und Literatur genommen.Begleitet wird die Generalkonsulin von Konsul Vibha Kant Sharma und Chandrima Desai Das.