Instandsetzung der Bastionen und Stützwände in der Römerstadt pausiert

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

ffm. Update zur Sanierung der Bastionen und Stützwände in der Römerstadt: Die Arbeiten, die vom Stadtplanungsamt, dem Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) und der ABG Frankfurt Holding gemeinsam umgesetzt werden, befinden sich derzeit in einer Pause. Hintergrund ist die Insolvenz der beauftragten Firma Karrié Bauwerkserhaltung GmbH.

Die Projektbeteiligten arbeiten bereits an einer Lösung, um die Sanierung möglichst zeitnah wieder aufzunehmen. Solange die Arbeiten ruhen, bleibt die Baustellensicherung vollständig gewährleistet und wird regelmäßig kontrolliert.

Denkmalgerechte Sanierung der Bastionen und Stützwände in der Römerstadt Seit dem 10. Juni werden die Bastionen und Stützwände in der Römerstadt denkmalgerecht saniert. Die Bauwerke stammen aus den 1920er Jahren und entstanden im Rahmen des Siedlungsprojekts „Neues Bauen“ nach Plänen unter anderem von Ernst May. Sie markieren den südlichen Abschluss der Römerstadt zum Landschaftsraum der Nidda und besitzen eine hohe städtebauliche und gestalterische Bedeutung.

Die Maßnahme wurde bereits 2020 mit Unterstützung des Stadtplanungsamtes in das Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus aufgenommen, als Teilprojekt innerhalb des Vorhabens „Aufwertung der Siedlungen des neuen Frankfurts“. Damit ist das Projekt an das Förderziel gebunden, eine besonders hohe baukulturelle Qualität zu erreichen.

Die Bastionen befinden sich im Eigentum der Stadt Frankfurt, die Stützwände (Kurtinen) gehören der ABG. Daher wird die Sanierung als gemeinsames Projekt von Stadt und ABG umgesetzt.