Investitionskostenzuschuss für Konzeptvergabe des Paradieshofs beschlossen
ffm. Die letzte Hürde ist genommen: Die Stadtverordneten haben am
Donnerstag, 11. Dezember, den Investitionskostenzuschuss in Höhe von
bis zu 4,5 Millionen Euro für die Konzeptvergabe des Paradieshofs
beschlossen. Nun kann die bereits vorbereitete Konzeptvergabe zeitnah
veröffentlicht werden und der Paradieshof in der Paradiesgasse 23 in
Sachsenhausen neu entwickelt werden. Vorgesehen ist, dass insbesondere
die Erdgeschossflächen des Paradieshofs, beziehungsweise eines
Nachfolgegebäudes, mit positiver und belebender Wirkung in den
Stadtteil bespielt werden. Denn das Konzept soll einen Beitrag zur
Stadtteilkultur leisten und Raum für soziale und kulturelle Projekte
bereitstellen – auch unter Einbeziehung des Paradiesplatzes. Dafür
wird bei Bedarf ein konzeptabhängiger Zuschuss gewährt.
„Ich freue mich, dass die Stadtverordneten diesem wichtigen Projekt zugestimmt haben und wir nun die Konzeptvergabe auf den Weg bringen können. Der Paradieshof ist eine zentrale und wichtige Liegenschaft in Sachsenhausen und es wird Zeit, dass sie wieder mit Leben gefüllt wird und den Stadtteil bereichert. Der Investitionskostenzuschuss wird es uns ermöglichen, den richtigen Partner für die Entwicklung des Paradieshofs zu finden“, sagt Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen.
Vor fast zehn Jahren – noch unter Federführung anderer politischer Akteurinnen und Akteure – wurde bereits ein zweiter Versuch unternommen, mit einer Konzeptvergabe das überzeugendste Nutzungskonzept für die Liegenschaft zu ermitteln und in Umsetzung zu bringen. Letztendlich scheiterte die damalige Konzeptvergabe aber daran, dass sich das siegreiche Konzept der European School of Design ohne finanzielle Beteiligung der Stadt als wirtschaftlich nicht umsetzbar erwies. Bei Konzeptvergabeverfahren ist es jedoch aus wettbewerbs- und vergaberechtlichen Gründen nicht zulässig, nachträglich städtische Zuschüsse zu bewilligen. Daraufhin musste diese Konzeptvergabe aufgehoben werden.
Im ersten Wettbewerb, der noch länger zurück liegt, wurde ein Entwurf zum Umbau des Paradieshofs in ein Theater für die Fliegende Volksbühne ausgewählt. Dessen Umsetzung scheiterte damals aber ebenfalls an den hohen Umbaukosten.
Diesen Erfahrungen trägt die Stadt jetzt Rechnung: Unter Berücksichtigung aktualisierter Wirtschaftlichkeitsberechnungen wurde ermittelt, welcher Finanzierungsaufwand und wie viel städtischer Zuschuss erforderlich sind, um das Projekt zu realisieren – unter der Vorgabe, sozial verträgliche Mietpreise für die Hauptnutzungsflächen zu garantieren.
Kontakt für die Medien
Christina Čurin, Pressesprecherin, Dezernat für Bildung, Immobilien und Neues Bauen, Telefon 069/212-43334, E-Mail
christina.curin@stadt-frankfurt.de
„Ich freue mich, dass die Stadtverordneten diesem wichtigen Projekt zugestimmt haben und wir nun die Konzeptvergabe auf den Weg bringen können. Der Paradieshof ist eine zentrale und wichtige Liegenschaft in Sachsenhausen und es wird Zeit, dass sie wieder mit Leben gefüllt wird und den Stadtteil bereichert. Der Investitionskostenzuschuss wird es uns ermöglichen, den richtigen Partner für die Entwicklung des Paradieshofs zu finden“, sagt Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen.
Vor fast zehn Jahren – noch unter Federführung anderer politischer Akteurinnen und Akteure – wurde bereits ein zweiter Versuch unternommen, mit einer Konzeptvergabe das überzeugendste Nutzungskonzept für die Liegenschaft zu ermitteln und in Umsetzung zu bringen. Letztendlich scheiterte die damalige Konzeptvergabe aber daran, dass sich das siegreiche Konzept der European School of Design ohne finanzielle Beteiligung der Stadt als wirtschaftlich nicht umsetzbar erwies. Bei Konzeptvergabeverfahren ist es jedoch aus wettbewerbs- und vergaberechtlichen Gründen nicht zulässig, nachträglich städtische Zuschüsse zu bewilligen. Daraufhin musste diese Konzeptvergabe aufgehoben werden.
Im ersten Wettbewerb, der noch länger zurück liegt, wurde ein Entwurf zum Umbau des Paradieshofs in ein Theater für die Fliegende Volksbühne ausgewählt. Dessen Umsetzung scheiterte damals aber ebenfalls an den hohen Umbaukosten.
Diesen Erfahrungen trägt die Stadt jetzt Rechnung: Unter Berücksichtigung aktualisierter Wirtschaftlichkeitsberechnungen wurde ermittelt, welcher Finanzierungsaufwand und wie viel städtischer Zuschuss erforderlich sind, um das Projekt zu realisieren – unter der Vorgabe, sozial verträgliche Mietpreise für die Hauptnutzungsflächen zu garantieren.
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Christina Čurin, Pressesprecherin, Dezernat für Bildung, Immobilien und Neues Bauen, Telefon 069/212-43334