JugendFilmTage 2026: Anmeldung ab sofort möglich
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Schulklassen aus Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg können sich ab sofort für die JugendFilmTage am 2. und 3. November 2026 im Kinopolis Darmstadt anmelden.Wie können Jugendliche dabei unterstützt werden, einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol, Nikotin, digitalen Medien und anderen Suchtmitteln zu entwickeln? Die JugendFilmTage „Alltagsdrogen im Visier“ setzen genau hier an: An den beiden genannten Tagen verwandelt sich das Kinopolis Darmstadt erneut in einen interaktiven Lern- und Erfahrungsort für Suchtprävention.Das Angebot der Fachstellen für Suchtprävention der Wissenschaftsstadt Darmstadt von Netzwerk ROPE e.V. und des Landkreises Darmstadt-Dieburg verbindet ausgewählte Filme mit interaktiven Mitmach-Aktionen. Noch bevor es in den Kinosaal geht, können die Jugendlichen ihr Wissen testen, miteinander ins Gespräch kommen und sich mit Risiken, Schutzfaktoren und eigenen Haltungen auseinandersetzen. Bei der Durchführung werden die Fachstellen von der Caritas, dem Polizeipräsidium Südhessen und dem Staatlichen Schulamt unterstützt. Die JugendFilmTage werden zudem mit Unterstützung des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) in Kooperation mit dem Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) umgesetzt.„Die JugendFilmTage schaffen einen niedrigschwelligen Zugang zu wichtigen Themen der Suchtprävention. Gerade bei sensiblen Themen wie Sucht und familiären Belastungen ist es wichtig, junge Menschen zu stärken, ihnen Orientierung zu geben und sie in ihrer Lebenswelt zu erreichen“, betont Barbara Akdeniz, Bürgermeisterin und Sozialdezernentin der Wissenschaftsstadt Darmstadt.Auch Christel Sprößler, Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin des Landkreises Darmstadt-Dieburg, unterstreicht die Bedeutung des gemeinsamen Präventionsangebots: „In diesem Jahr finden die JugendFilmTage bereits zum fünften Mal statt. Es freut mich zu sehen, wie gut sie sich im Landkreis und der Stadt etabliert haben. Sie sind mittlerweile ein wichtiger und fester suchtpräventiver Bestandteil an vielen Schulen geworden.“In diesem Jahr stehen drei Filme zur Auswahl:„22 Bahnen“ thematisiert das Leben einer jungen Frau, die zwischen Studium, Arbeit und der Verantwortung für ihre jüngere Schwester mit der Alkoholabhängigkeit ihrer Mutter umgehen muss.In „Offline – Das Leben ist kein Bonuslevel“ gerät der 17-jährige Jan, dessen Alltag stark durch Online-Gaming geprägt ist, plötzlich in eine Welt ohne sein gewohntes Spiel. Der Film bietet einen lebensweltnahen Einstieg in die Auseinandersetzung mit Gaming und digitaler Mediennutzung.Der Kurzfilm „Erinnerungen einer vergessenen Kindheit“ erzählt aus der Perspektive eines elfjährigen Jungen vom Aufwachsen in einer suchtbelasteten Familie. Seine Mutter ist alkoholabhängig, während sein Vater versucht, am Spielautomaten das verlorene Familienglück zurückzugewinnen. Im Mittelpunkt stehen familiäre Belastungen, früh übernommene Verantwortung und der Wunsch nach einem eigenen Weg. Der Regisseur Lars Smekal verarbeitet in dem Film autobiografische Erfahrungen und wird bei den JugendFilmTagen vor Ort sein. Im anschließenden Filmgespräch gibt er Einblicke in die Entstehung und den Hintergrund des Films und kommt mit den Jugendlichen ins Gespräch.Die JugendFilmTage richten sich insbesondere an Schulklassen ab der 7. Jahrgangsstufe und Jugendliche von 12 bis 19 Jahren. Der Eintritt beträgt 5 Euro pro Schülerin bzw. Schüler, Begleitpersonen nehmen kostenfrei teil. Schulen können ihre Klassen ab sofort per E-Mail unter fsp@ladadi.de anmelden. Die Plätze sind begrenzt. Die Fachstellen für Suchtprävention empfehlen daher eine frühzeitige Anmeldung.