Jugendkulturarbeit
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Die stadtweite Jugendkulturarbeit, die im Rahmen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit von der Wissenschaftsstadt Darmstadt gefördert wird, ist an den Verein Freie Szene Darmstadt e. V. vergeben worden.Dieser Verein ist ein Zusammenschluss freier Darmstädter Theatergruppen und Einzelkünstlerinnen und -künstler. Als Interessensvertretung der freien Theaterszene betreibt er das selbstverwaltete Theater Moller Haus, dessen Programm inklusives Theater und Kleinkunst, Improvisationstheater, Jugendspielclub mit Schwerpunkten auf zeitgenössischem Sprech-, Kinder- und Jugendtheater sowie Theaterpädagogik umfasst.Nach der Kündigung des an das Jugendhaus huette angegliederten Projekts der Jugendkulturarbeit durch das Evangelische Dekanat kann Kai Schuber-Seel, der bis Ende 2025 die Jugendkulturarbeit unter der vorherigen Trägerschaft verantwortete, seine Arbeit nun unter der neuen Trägerschaft fortsetzen.Dazu Bürgermeisterin Barbara Akdeniz: „Die Vergabe der Jugendkulturarbeit an die Freie Szene Darmstadt e.V. ist ein starkes Zeichen für die Bedeutung kultureller Teilhabe und Vielfalt für junge Menschen in unserer Stadt. Ich freue mich sehr, dass damit ein neuer Ort geschaffen wird, der Kreativität, Austausch und gesellschaftlicher Mitgestaltung Raum gibt. Das Theater Moller Haus steht für lebendige Kultur und in Zukunft noch stärker auch für die Teilhabe und den kreativen Ausdruck von Jugendlichen. Mit dem Theater Moller Haus haben wir einen Träger gewonnen, der sich durch starke Netzwerkkontakte und inklusive Angebotsformate auszeichnet.“„Theater ist ein Ort, an dem jede Stimme zählt – auch die, die sonst nicht gehört wird. Genauso möchten wir die Jugendkulturarbeit im Theater Moller Haus gestalten: Räume schaffen, in denen junge Menschen sich ausprobieren, ihre Themen verhandeln und erleben können, dass sie etwas bewirken. Dass Kai Schuber-Seel diese Arbeit nun bei uns fortsetzen kann, freut uns sehr – sein Netzwerk in die Stadtteile hinein und seine Erfahrung in der aufsuchenden Kulturarbeit sind genau das, was es braucht, um Jugendliche zu erreichen, die bisher keinen Zugang zu kulturellen Angeboten hatten. Unser Ziel ist, dass aus Teilnehmerinnen und Teilnehmern Multiplikatorinnen und Multiplikatoren werden, die andere Jugendliche mitziehen und die Jugendkulturarbeit als ihre eigene Sache begreifen“, so Kristina Werner, Geschäftsführerin Kinder- und Jugendkultur & Theaterpädagogik im Theater Moller Haus.Barrierefrei und weltoffen versteht sich das Theater Moller Haus als Ort des Austauschs und der Interaktion. „Die Zugänglichkeit für alle jungen Menschen ist gelebte Praxis im Theater Moller Haus. Durch das Projekt der Jugendkulturarbeit kommt nun ein weiterer, neuer Baustein hinzu, der es jungen Menschen ermöglichen wird, kostenfrei an Angeboten der Jugendkulturarbeit teilnehmen zu können“, so Bürgermeisterin Akdeniz.Derzeit befindet sich das neue Projekt in der Aufbauphase. Kai Schuber-Seel wird zunächst Jugendhäuser und Treffpunkte in den Stadtteilen besuchen und mit den Jugendlichen herausfinden, welche Formate sie sich wünschen. Es wird insbesondere für Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren regelmäßige Angebote und Workshops, Ferienangebote und Veranstaltungen im öffentlichen Raum geben, die die Jugendlichen mitgestalten können. Mit den Angeboten sollen neue Zugänge zu kultureller Bildung ermöglichen, möglichst inklusiv und barrierearm zugänglich sein.Das Theater Moller Haus verfügt über keine Proberäume. Zuletzt haben sich Jugendhäuser angeboten, als temporäre Probenorte zur Verfügung zu stehen. Die Jugendkulturarbeit wird mit ihrer Zielgruppe an dem Thema „Räume für kreatives Arbeiten“ dranbleiben und die Angebote weiterentwickeln.