Jugendzentrum City
Quelle: Shutterstock – Ground Picture
In der Luisenstraße in der Innenstadt entsteht ein neues Jugendhaus, für das der Sozialkritische Arbeitskreis Darmstadt e.V. (SKA Darmstadt e.V.) im Mai die Trägerschaft übernommen hat. Die Eröffnung für den regulären Betrieb der Einrichtung ist für Mitte August 2026 geplant. Die Betriebsträgerschaft wurde im Rahmen eines formalen Vergabeverfahrens ausgeschrieben und vergeben.Aktuell befindet sich der SKA Darmstadt e.V. in der Aufbau- und Konkretisierungsphase für den Betrieb des Jugendzentrums; ein ausführliches Konzept liegt aus dem Vergabeprozess vor. Derzeit werden die nötigen sozialpädagogischen Fachkraftstellen für das Jugendzentrum besetzt und die Räumlichkeiten vorbereitet.Bis zur offiziellen Eröffnung des Hauses wird der Jugendhilfeträger SKA Darmstadt e.V. in der Innenstadt mit mobilen Angeboten unterwegs sein, sich den jungen Menschen weiter bekannt machen und die Räume für die Eröffnung vorbereiten.„Bei der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten in der Innenstadt wurde das Jugendamt durch das Ladenflächen- und Quartiersmanagement (LQM), das die Wissenschaftsstadt Darmstadt und die Darmstadt Marketing GmbH 2023 geschaffen haben, tatkräftig unterstützt. Das LQM hat damit erneut einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung und Belebung der Darmstädter Innenstadt geleistet und wird dies auch künftig tun. Da die Bundesförderung mittlerweile ausgelaufen ist, sichert die Stadt die Arbeit des LQM mit eigenen Mitteln ab“, so Oberbürgermeister Hanno Benz.„Mit dem SKA Darmstadt e.V. konnte das Jugendamt einen sehr erfahrenen und gut vernetzten Jugendhilfeträger gewinnen, der unter anderem bereits das Jugendzentrum Martinsviertel (Ju*Ma) im Auftrag der Wissenschaftsstadt Darmstadt betreibt. Ich freue mich sehr auf die weitere Zusammenarbeit bei diesem innovativen Angebot für junge Menschen“, so Bürgermeisterin Barbara Akdeniz.Der SKA Darmstadt e.V. legt Wert darauf, frühzeitig in der Innenstadt präsent zu sein und erste niedrigschwellige Zugänge für Jugendliche zu schaffen. Deshalb werden bereits vor dem geplanten Eröffnungstermin Angebote in der Innenstadt umgesetzt, unter anderem wird der Träger auf Jugendliche zugehen, mit ihnen das Gespräch suchen und Outdoor-Aktivitäten (z.B. Spikeball, Wikinger-Schach) z.B. auf dem Georg-Büchner-Platz und Friedensplatz anbieten, um die Zielgruppe besser kennenzulernen.Außerdem ist ein extern begleitetes Kunstprojekt geplant. Die Werke sollen noch vor der Eröffnung des Jugendzentrums dort ausgestellt werden. Dies wird den Jugendlichen die Gelegenheit geben, das Jugendzentrum vorab besichtigen zu können. Im Rahmen dieser ersten, niedrigschwelligen Angebote, Beteiligungsformate und projektbezogenen Aktivitäten können Jugendliche die Räumlichkeiten bereits vor der offiziellen Eröffnung nutzen und das Team kennenlernen.„Ich freue mich sehr, dass es uns gelingt, sehr zügig nach der Kündigung des Betriebsvertrages für das Jugendhaus huette durch das Evangelische Dekanat Darmstadt ein neues Jugendangebot in der Innenstadt zu installieren und mit dem Jugendhilfeträger SKA Darmstadt e.V. umzusetzen, der sich bereits gut mit der Zielgruppe auskennt. Das Jugendzentrum City wird eine niedrigschwellige Anlaufstelle in der Darmstädter Innenstadt sein, wo sich viele Jugendliche aufhalten und der Bedarf nach konsumfreien Räumen für junge Menschen sehr groß ist“, so Akdeniz.„Die Anmietung der Räume für das Jugendzentrum wurde möglich, da alle Beteiligten an einem Strang gezogen haben. Daher gilt mein Dank der Vermieterin, bvd Gewerbe, dem Immobilienmanagement Darmstadt, der Bauaufsicht und dem Jugendamt“, so Stadtkämmerer André Schellenberg.„Wir sind voller Vorfreude, künftig der Jugend in einem vielfältigen Darmstädter Stadtbild eine zuverlässige Anlaufstelle anzubieten, wo sie durch uns Unterstützung erfahren und ihre Potenziale frei und kreativ entfalten können. Uns ist sehr daran gelegen, ein respektvolles Neben- und Miteinander mit den umliegenden Gewerben, der Nachbarschaft sowie den Passantinnen und Passanten zu pflegen. Das uns entgegengebrachte Vertrauen wissen wir sehr zu schätzen und sind davon überzeugt, dass sich unser Einsatz für jungen Menschen gerade an diesem hochinteressanten Standort lohnen wird“, so Claudia Al-Nahawi, Bereichsleiterin Kinder- und Jugend(sozial)arbeit.