"Junges Wohnen" schafft bezahlbaren Wohnraum für 348 Studierende und Azubis auf dem Lerchenberg – OB Haase: Ein Musterbeispiel für privaten Wohnungsbau

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Mainz

Heute überreichten in Gegenwart des Mainzer Oberbürgermeisters Nino Haase die rheinland-pfälzische Bauministerin Doris Ahnen und das ISB-Vorstandsmitglied Sandra Baumbach einen Förderbescheid in außerordentlicher Dimension: Die Projektgesellschaft des Mainzer Immobilienentwicklers Triagon erhält für ihr Bauvorhaben in der Hindemithstraße 5a (ehemaliges „Hotel am Lerchenberg“) ein Darlehen über rund 37,4 Millionen Euro und einen Tilgungszuschuss über rund 18,7 Millionen Euro.

Oberbürgermeister Nino Haase lobte bei der Bescheidübergabe die enge Zusammenarbeit zwischen dem privaten Investor Triagon sowie Bund, Land und Stadt: „Dieses Bauprojekt krönt die Aufwertung des Lerchenberger Zentrums. Neben dem Wohnraum entstehen ein Supermarkt und ein Drogeriemarkt. Zuvor hat die Stadt Baurecht für das gesamte Einkaufszentrum geschaffen und mit Bund-Länder-Mitteln die öffentlichen Flächen neugestaltet. Die Stadt ist dem Land sehr dankbar für die starke finanzielle Förderung. Und vor allem sind wir dem Investor Triagon dankbar, der mit großem planerischem Sachverstand und unternehmerischer Verantwortung dieses für Mainz wichtige Projekt schultert. Mit diesem Musterbeispiel für privaten Wohnungsbau bekommen viele junge Mainzerinnen und Mainzer bezahlbaren Wohnraum und der gesamte Lerchenberg profitiert vom Ausbau des Einkaufszentrums.“

In der Hindemithstraße entstehen 288 Appartements, darunter zwölf Wohngemeinschaften, für insgesamt 348 Studierende und Auszubildende. Durch die Landesförderung können die Appartements für 235 Euro pro Monat vermietet werden. Bei der Förderung handelt es sich um das Bund-Länder-Programm „Junges Wohnen“. Das Triagon-Projekt auf dem Lerchenberg ist erst das zweite Bauvorhaben in Rheinland-Pfalz, das aus diesem Programm gefördert wird.

Die Fertigstellung des Bauprojekts ist in zweieinhalb Jahren geplant, so dass die ersten Studierenden und Azubis im Herbst 2028 einziehen können.

Zu den Besonderheiten des Bauprojekts gehören neben der Kombination aus Wohnen und Einzelhandel auch der hohe Energieeffizienzgrad und der Einsatz von erneuerbaren Energien.