Karate-Elite blickt nach Frankfurt: Große Vorfreude auf den Start der Europameisterschaft am 20. Mai

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

ffm. Frankfurt am Main wird von Mittwoch, 20., bis Sonntag, 24. Mai, zum Zentrum des europäischen Karate-Sports. Bei einer Pressekonferenz im Ludwig-Landmann-Saal des Frankfurter Römers präsentierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Sport am Mittwoch, 13. Mai, die finalen Details zur bevorstehenden Karate-Europameisterschaft.

Frankfurt als sportbegeisterte Gastgeberstadt

Oberbürgermeister und Sportdezernent Mike Josef betonte die Bedeutung des Events für die Mainmetropole: „Dass Frankfurt am Main als Gastgeberstadt eingesprungen ist, nachdem der ukrainische Verband die Ausrichtung zurückgegeben hat, zeigt, dass Vertrauen in die Sportstadt Frankfurt seitens der Sportverbände. Für uns bedeutet ,Sportstadt‘ auch Vielseitigkeit und Diversität des Sports. Wir sind mehr als nur die Stadt der Ballsportarten. Besonders stolz bin ich darauf, dass neben der Karate- gleichzeitig auch die Para-Karate-EM stattfindet. Das ist ein wichtiges Zeichen für Inklusion. In Frankfurt denken wir Sport- und Para-Sport zusammen. Wir freuen uns außerordentlich, die besten Karateka Europas bei uns begrüßen zu dürfen.“

Nachhaltiger Spitzensport auf höchstem Niveau

Wolfgang Weigert, Präsident des Deutschen Karate Verbandes (DKV), hob die sportliche Wertigkeit und die Bedeutung der Heim-EM für die Sportlerinnen und Sportler hervor: „Natürlich erhoffen wir uns, dass der Heimvorteil unsere Athletinnen und Athleten zusätzlich beflügelt. Wir erwarten zudem ein sehr inklusives Turnier. Im Bereich des Parasports freuen wir uns auf 87 Teilnehmende aus 21 Nationen – so viele wie noch bei keiner Europameisterschaft zuvor.“

Abseits der Wettkämpfe legten Wolfgang Weigert und Prof. Ernes Erko Kalac, der offizielle EM-Botschafter, Wert auf die ökologischen und sozialen Aspekte des Turniers: „Die Europameisterschaft wird die nachhaltigste EM aller Zeiten. Die Europäische Union fördert unsere umfangreichen Initiativen in diesem Bereich mit ihrem Erasmus-Programm ,Fit for Future‘.“

Prof. Kalac ergänzte: „Wir haben darüber hinaus viele soziale Projekte rund um die EM ins Leben gerufen. Beispielsweise haben wir im Rahmen des Projekts ,Starke Mädchen, starker Sport‘, Selbstverteidigungskurse in Waisenhäusern durchgeführt.“

Weltmeisterin und World-Games-Gewinnerin Johanna Kneer ist dabei

Die amtierende Weltmeisterin und World-Games-Siegerin Johanna Kneer freut sich ebenfalls auf das Turnier: „Eine Europameisterschaft im eigenen Land ist etwas ganz Besonderes, wir alle fiebern schon lange drauf hin. Unsere Familien und Freunde werden in der Halle sein. Das wird eine ganz besondere Energie vor Ort schaffen, die für mich in meinen Wettkämpfen nicht alltäglich ist. Ab Donnerstag beginnt die finale Vorbereitung hier in Frankfurt. Ich freue mich sehr, dass es nächste Woche losgeht.“

Weitere Informationen über die Karate-EM in Frankfurt gibt es unter EM Karate und Para-Karate 2026 | Stadt Frankfurt am Main .

Foto Sie waren bei der Pressekonferenz zur Karate-EM dabei (v.l.): EM-Botschafter Prof. Ernes Erko Kalac, Wolfgang Weigert, Präsident des Deutschen Karate Verbandes, Weltmeisterin Johanna Kneer und Oberbürgermeister Mike Josef, Copyright: DKV/Tizian Arnholdt 

Kontakt für die Medien Dirk Kaiser, Medien und Kommunikation, Deutscher Karate Verband e.V., E-Mail dirk.kaiser@karate.de