Karlplatz und Karlstraße werden modernisiert
Erneuerung der Energie‑ und Wassernetze sowie funktionale und
gestalterische Aufwertung
ffm. Die Stadt Frankfurt am Main startet die Modernisierung der Infrastruktur im Zentrum des Bahnhofsviertels – im Bereich Karlplatz, Karlstraße sowie in Teilen der Niddastraße und Moselstraße. Dabei kombiniert die Stadt die zwingend notwendigen Erneuerungsarbeiten der Versorgungsleitungen und des Straßenraums mit einer Neugestaltung. Sie verbessert die Sicherheit im Verkehrsraum, Barrierefreiheit im Fußverkehr, die Radverkehrsverbindung sowie Parkmöglichkeiten für den Wirtschaftsverkehr. Außerdem machen neue Bäume, Sitzmöglichkeiten und LED-Beleuchtung den Bereich attraktiver und erhöhen das Sicherheitsgefühl, besonders am Karlplatz.
Die Netzdienste Rhein-Main (NRM), eine Tochter der Mainova, beginnt am Dienstag, 7. April, mit umfassenden Modernisierungsarbeiten an den Energie- und Wasserleitungen. Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) startet ab Ende August mit der Neugestaltung der Karlstraße und der Aufwertung des Karlplatzes.
Maßnahmen von NRM und SRM von April bis August 2027
Phase 1: Netzerneuerung von April bis Ende August Von April bis Ende August setzt zunächst die NRM ihre Arbeiten um. Auf rund einem Kilometer Tiefbaulänge wird das Stromnetz verstärkt. Hintergrund ist der steigende Leistungsbedarf, etwa durch Digitalisierung, Elektromobilität und die Elektrifizierung der Wärmeversorgung. Erneuert werden Mittelspannungs-, Niederspannungs- und Meldekabel sowie einzelne Stromhausanschlüsse. Zudem wird die bestehende Umspannanlage auf dem Karlplatz ersetzt. Um zusätzliche Aufgrabungen zu vermeiden, bündelt die NRM ihre Maßnahmen und erneuert parallel zwei Wasserleitungen sowie einzelne Wasser- und Gashausanschlüsse. Die SRM Straßenbeleuchtung Rhein-Main (SRM) verlegt neue Beleuchtungskabel und installiert moderne Beleuchtungsmasten für effiziente LED-Leuchten zur Verbesserung von Sicherheit und Aufenthaltsqualität. Zum Start der Arbeiten wird der Karlplatz eingehaust. Es folgen Aufbruch- und Erdarbeiten sowie vorbereitende Tiefbaumaßnahmen, darunter neue Straßenquerungen für Strom in der Karlstraße und Niddastraße, die Erneuerung der Wasserleitungen in der Karlstraße sowie Kabelarbeiten im Gehweg der Karlstraße auf der Seite des Rewe-Marktes.
Phase 2: Parallele Arbeiten mit der Stadt ab Ende August Ab Ende August werden die laufenden Netzerneuerungen mit den städtischen Bauarbeiten zeitlich koordiniert. NRM, SRM und das ASE arbeiten von diesem Zeitpunkt an parallel bis August 2027. Durch diese Abstimmung werden Synergien genutzt, Bauabläufe gebündelt und Mehrfachaufbrüche vermieden. So können Beeinträchtigungen für Anliegerinnen und Anlieger reduziert werden. Im weiteren Verlauf folgen Bauabschnitte in der Karlstraße, Hotelseite, der Niddastraße und der Moselstraße mit weiteren Kabelerneuerungen, zusätzlichen Netzanschlüssen an der neuen Umspannanlage sowie ergänzenden Straßenquerungen für Strom. Nach Abschluss der Netzarbeiten im August 2027 wird die alte Umspannanlage zurückgebaut und die Baustelleneinrichtung auf dem Karlplatz entfernt.
Maßnahmen des ASE: Neugestaltung von Sommer 2026 bis Sommer 2028
Das ASE beginnt Ende August mit der umfassenden Neugestaltung der Karlstraße sowie der grundlegenden Aufwertung des Karlplatzes. Der gesamte Bereich wird konsequent barrierefrei gestaltet. Sichere Querungen werden geschaffen, die Verkehrsflächen neu geordnet und der Raum den Anforderungen an eine gerechte, zeitgemäße und nachhaltige Mobilität entsprechend verteilt. Die Fertigstellung ist für Sommer 2028 vorgesehen.
Die Stadt Frankfurt investiert rund 7,1 Millionen Euro in die Umgestaltung ohne Arbeiten von NRM und SRM. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Bund-Länder-Programms „Stadtumbau Hessen“ und ist Teil des städtischen Investitionsprogramms „Schöneres Frankfurt“.
Hinweise zu Verkehr und Erreichbarkeit
Während der Bauzeit kann es zu verkehrlichen Beeinträchtigungen und eingeschränkten Parkmöglichkeiten kommen. Die Erreichbarkeit und Zugänglichkeit der anliegenden Gebäude bleiben gewährleistet.
Grundstückszufahrten, Flucht- und Rettungswege stehen jederzeit zur Verfügung. Geh- und Radwege bleiben durch entsprechende Verlegungen nutzbar.
Auswirkungen auf den Verkehr
Wegen den Arbeiten wird die Karlstraße von Dienstag, 7. April, bis Sommer 2028 für den Durchgangsverkehr voll gesperrt.
Umfahrungsempfehlungen
Umfahrungsempfehlungen für den Durchgangsverkehr beginnen ab Baseler Platz wie folgt:
in Richtung Höchst über Gutleutstraße und Camberger Straße in Richtung Messe/ Norden über Gutleutstraße, Hafenstraße, Güterplatz und Hohenstaufenstraße in Richtung Innenstadt über Wilhelm-Leuschner-Straße, Hofstraße, Neue Mainzer Straße, Taunustor und Taunusanlage.
Fußgängerinnen und Fußgänger werden auf beiden Seiten entlang der Baustelle geführt.
Zusätzlich wird der Linksabbieger in die Poststraße in Höhe der Straße Am Hauptbahnhof voll gesperrt.
Änderungen bei Buslinien 64, N11, 59
Wegen der Sperrung der Karlstraße gibt es Änderungen bei mehreren Buslinien:
Für die Linie 64 Westhafen – Ginnheim entfällt die Haltestelle Hauptbahnhof/Karlstraße. Die Busse stoppen stattdessen an der Nachtbushaltestelle Platz der Republik der Linien N4/N16 in der Düsseldorfer Straße in Höhe der Niddastraße. Die Nachtbuslinie N11 Fechenheim – Höchst hält in Richtung Höchst zusätzlich an der Haltestelle Hauptbahnhof/Fernbusterminal. Die N11-Haltestelle Güterplatz in Richtung Höchst wird um die Ecke in die Hafenstraße verlegt, die N11-Haltestelle Platz der Republik entfällt. Aufgrund der verlängerten Fahrzeit der N11 kommt es auch bei den Nachtfahrten der Linie 59 Höchst – Unterliederbach in den Nächten Sonntag/Montag bis Donnerstag/Freitag zu Anpassungen des Fahrplans im Minutenbereich, da beide Linien miteinander verknüpft sind.
Weitere aktuelle Verkehrsinformationen finden sich unter mainziel.de.
Eine Darstellung der Umfahrungsempfehlungen für die Vollsperrung Karlstraße steht als PDF-Dokument zur Verfügung.
Download Umfahrungsempfehlungen, Copyright: Straßenverkehrsamt Frankfurt am Main
ffm. Die Stadt Frankfurt am Main startet die Modernisierung der Infrastruktur im Zentrum des Bahnhofsviertels – im Bereich Karlplatz, Karlstraße sowie in Teilen der Niddastraße und Moselstraße. Dabei kombiniert die Stadt die zwingend notwendigen Erneuerungsarbeiten der Versorgungsleitungen und des Straßenraums mit einer Neugestaltung. Sie verbessert die Sicherheit im Verkehrsraum, Barrierefreiheit im Fußverkehr, die Radverkehrsverbindung sowie Parkmöglichkeiten für den Wirtschaftsverkehr. Außerdem machen neue Bäume, Sitzmöglichkeiten und LED-Beleuchtung den Bereich attraktiver und erhöhen das Sicherheitsgefühl, besonders am Karlplatz.
Die Netzdienste Rhein-Main (NRM), eine Tochter der Mainova, beginnt am Dienstag, 7. April, mit umfassenden Modernisierungsarbeiten an den Energie- und Wasserleitungen. Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) startet ab Ende August mit der Neugestaltung der Karlstraße und der Aufwertung des Karlplatzes.
Maßnahmen von NRM und SRM von April bis August 2027
Phase 1: Netzerneuerung von April bis Ende August Von April bis Ende August setzt zunächst die NRM ihre Arbeiten um. Auf rund einem Kilometer Tiefbaulänge wird das Stromnetz verstärkt. Hintergrund ist der steigende Leistungsbedarf, etwa durch Digitalisierung, Elektromobilität und die Elektrifizierung der Wärmeversorgung. Erneuert werden Mittelspannungs-, Niederspannungs- und Meldekabel sowie einzelne Stromhausanschlüsse. Zudem wird die bestehende Umspannanlage auf dem Karlplatz ersetzt. Um zusätzliche Aufgrabungen zu vermeiden, bündelt die NRM ihre Maßnahmen und erneuert parallel zwei Wasserleitungen sowie einzelne Wasser- und Gashausanschlüsse. Die SRM Straßenbeleuchtung Rhein-Main (SRM) verlegt neue Beleuchtungskabel und installiert moderne Beleuchtungsmasten für effiziente LED-Leuchten zur Verbesserung von Sicherheit und Aufenthaltsqualität. Zum Start der Arbeiten wird der Karlplatz eingehaust. Es folgen Aufbruch- und Erdarbeiten sowie vorbereitende Tiefbaumaßnahmen, darunter neue Straßenquerungen für Strom in der Karlstraße und Niddastraße, die Erneuerung der Wasserleitungen in der Karlstraße sowie Kabelarbeiten im Gehweg der Karlstraße auf der Seite des Rewe-Marktes.
Phase 2: Parallele Arbeiten mit der Stadt ab Ende August Ab Ende August werden die laufenden Netzerneuerungen mit den städtischen Bauarbeiten zeitlich koordiniert. NRM, SRM und das ASE arbeiten von diesem Zeitpunkt an parallel bis August 2027. Durch diese Abstimmung werden Synergien genutzt, Bauabläufe gebündelt und Mehrfachaufbrüche vermieden. So können Beeinträchtigungen für Anliegerinnen und Anlieger reduziert werden. Im weiteren Verlauf folgen Bauabschnitte in der Karlstraße, Hotelseite, der Niddastraße und der Moselstraße mit weiteren Kabelerneuerungen, zusätzlichen Netzanschlüssen an der neuen Umspannanlage sowie ergänzenden Straßenquerungen für Strom. Nach Abschluss der Netzarbeiten im August 2027 wird die alte Umspannanlage zurückgebaut und die Baustelleneinrichtung auf dem Karlplatz entfernt.
Maßnahmen des ASE: Neugestaltung von Sommer 2026 bis Sommer 2028
Das ASE beginnt Ende August mit der umfassenden Neugestaltung der Karlstraße sowie der grundlegenden Aufwertung des Karlplatzes. Der gesamte Bereich wird konsequent barrierefrei gestaltet. Sichere Querungen werden geschaffen, die Verkehrsflächen neu geordnet und der Raum den Anforderungen an eine gerechte, zeitgemäße und nachhaltige Mobilität entsprechend verteilt. Die Fertigstellung ist für Sommer 2028 vorgesehen.
Die Stadt Frankfurt investiert rund 7,1 Millionen Euro in die Umgestaltung ohne Arbeiten von NRM und SRM. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Bund-Länder-Programms „Stadtumbau Hessen“ und ist Teil des städtischen Investitionsprogramms „Schöneres Frankfurt“.
Hinweise zu Verkehr und Erreichbarkeit
Während der Bauzeit kann es zu verkehrlichen Beeinträchtigungen und eingeschränkten Parkmöglichkeiten kommen. Die Erreichbarkeit und Zugänglichkeit der anliegenden Gebäude bleiben gewährleistet.
Grundstückszufahrten, Flucht- und Rettungswege stehen jederzeit zur Verfügung. Geh- und Radwege bleiben durch entsprechende Verlegungen nutzbar.
Auswirkungen auf den Verkehr
Wegen den Arbeiten wird die Karlstraße von Dienstag, 7. April, bis Sommer 2028 für den Durchgangsverkehr voll gesperrt.
Umfahrungsempfehlungen
Umfahrungsempfehlungen für den Durchgangsverkehr beginnen ab Baseler Platz wie folgt:
in Richtung Höchst über Gutleutstraße und Camberger Straße in Richtung Messe/ Norden über Gutleutstraße, Hafenstraße, Güterplatz und Hohenstaufenstraße in Richtung Innenstadt über Wilhelm-Leuschner-Straße, Hofstraße, Neue Mainzer Straße, Taunustor und Taunusanlage.
Fußgängerinnen und Fußgänger werden auf beiden Seiten entlang der Baustelle geführt.
Zusätzlich wird der Linksabbieger in die Poststraße in Höhe der Straße Am Hauptbahnhof voll gesperrt.
Änderungen bei Buslinien 64, N11, 59
Wegen der Sperrung der Karlstraße gibt es Änderungen bei mehreren Buslinien:
Für die Linie 64 Westhafen – Ginnheim entfällt die Haltestelle Hauptbahnhof/Karlstraße. Die Busse stoppen stattdessen an der Nachtbushaltestelle Platz der Republik der Linien N4/N16 in der Düsseldorfer Straße in Höhe der Niddastraße. Die Nachtbuslinie N11 Fechenheim – Höchst hält in Richtung Höchst zusätzlich an der Haltestelle Hauptbahnhof/Fernbusterminal. Die N11-Haltestelle Güterplatz in Richtung Höchst wird um die Ecke in die Hafenstraße verlegt, die N11-Haltestelle Platz der Republik entfällt. Aufgrund der verlängerten Fahrzeit der N11 kommt es auch bei den Nachtfahrten der Linie 59 Höchst – Unterliederbach in den Nächten Sonntag/Montag bis Donnerstag/Freitag zu Anpassungen des Fahrplans im Minutenbereich, da beide Linien miteinander verknüpft sind.
Weitere aktuelle Verkehrsinformationen finden sich unter mainziel.de
Eine Darstellung der Umfahrungsempfehlungen für die Vollsperrung Karlstraße steht als PDF-Dokument zur Verfügung.
Download Umfahrungsempfehlungen, Copyright: Straßenverkehrsamt Frankfurt am Main