Kinderrechte im Stadtteil: Erfolgreiche Ausstellung in den Sommerferien am Riedberg
ffm. Über die gesamten Sommerferien war die Wanderausstellung „Kinder
haben Rechte!“ im Familienzentrum Billabong am Riedberg zu sehen.
„Wir sind alle gleich. Das heißt kein Kind darf wegen des Aussehens
oder der Herkunft diskriminiert werden“, erklärte Finn, elf Jahre,
seinen Eltern und Geschwistern den Inhalt der gleichnamigen Station der
Wanderausstellung. Finn war eines von circa 350 Kindern, die die
Ausstellung besucht haben, und er war an einem besonderen Highlight des
Ausstellungszeitraums beteiligt: Im Rahmen des Ferienprogramms haben
sich Kinder über mehrere Tage intensiv mit den Kinderrechten
beschäftigt und am Ende der Woche jeweils ihre Eltern selbstständig
durch die Ausstellung geleitet.
In der sechswöchigen Ausstellungsphase wurden rund 30 Führungen für Kinder und auch für Erwachsenengruppen durchgeführt. Geleitet wurden diese von erfahrenen Guides, die schon in der Ausstellungszeit im Jungen Museum von März 2025 bis Februar 2026 dabei waren. Das Frankfurter Kinderbüro hat die Ausstellung gemeinsam mit den Kolleginnen des Museums entwickelt und bringt sie nun als Wanderausstellung direkt in die Stadtteile.
„Für uns ist es eine zentrale Aufgabe, die Kinderrechte im gesamten Stadtgebiet bekannt und erlebbar zu machen. Nach dem sehr erfolgreichen Ausstellungszeitraum im Jungen Museum geht es uns nun darum die Ausstellung wandern zu lassen. Der Auftakt am Riedberg war überaus erfolgreich, wir sind sehr zufrieden und wir freuen uns auf mehr“, sagte Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen.
Neben den vielen jungen Besucherinnen und Besuchern war die Ausstellung auch für Erwachsene am Riedberg eine besondere Gelegenheit, mit den Kinderrechten in Kontakt zu kommen. 140 Erwachsene haben die Ausstellung besucht. Das Frankfurter Kinderbüro schulte das hauptberufliche Team des Familienzentrums und auch Ehrenamtliche zu den Kinderrechten und der Ausstellung. Einer von ihnen war Christian Kretschmer. Er führte an mehreren Nachmittagen durch die Ausstellung, unter anderem auch eine Gruppe von Seniorinnen und Senioren. „Ich habe erlebt, dass viele ältere Menschen vor allem aus ihrer Rolle als Großeltern und im Rückblick auf ihre eigene Kindheit auf die Kinderrechte schauen“, sagte Kretschmer.
„Es war für uns eine intensive und auch einzigartige Zeit“, sagte Anja Hohmann, Leiterin des Familienzentrums, zum Abschluss der Ausstellung. „So viel Trubel und schöne Gespräche. So viel Wissen zu den Kinderrechten, das wir nun hier aufgebaut haben. Denn alle Kinder haben Kinderrechte. Und besonders wichtig: Aus diesen Rechten ergeben sich keine Pflichten für Kinder. Das ist ein gängiger Irrglaube, der auch in der Ausstellungszeit immer wieder aufgeklärt wurde. So hatte ich mir das erhofft und ich bin sehr glücklich, dass wir dieses tolle Projekt gemeinsam mit dem Kinderbüro umgesetzt haben.“
Besonders beliebt bei den Besucherinnen und Besuchern war die Station „Lass‘ es dir gutgehen“. Hier wurde zu viert über Dinge verhandelt, die für Kinder wichtig sind, um ein gutes Leben führen zu können. Die Diskussionen wurden immer mit viel Emotion und Ernsthaftigkeit geführt. Liebevolle Eltern, ein gutes Zuhause, Spielsachen, Freizeit und Bildung und eine saubere Umwelt wurden dabei am häufigsten gewählt.
Dass das Thema einer sauberen Umwelt die Kinder am Riedberg besonders stark bewegt, konnte man an den vielen Plakaten erkennen, die sie an der Station „Sag Deine Meinung!“ erstellten. Auch an Eva Bieber, Kinderbeauftragte für den Riedberg, wurden hier viele Briefe geschrieben. „Eine intakte Natur mit vielen Bäumen ist den Kindern sehr wichtig. Aber auch Freizeitangebote im Freien etwa für Skateboards oder Rollschuhe sind den Kindern ein großes Anliegen. Außerdem ist vielen Kindern im Stadtteil durch die Ausstellung bewusst geworden, dass sie eigene Rechte haben, wie viele der Briefe zeigen. Damit war die Ausstellung ein großer Erfolg“, sagte Bieber.
„Raus aus dem Museum, rein in die Stadtteile. Es freut mich sehr, dass die Ausstellung am Riedberg so großen Anklang fand. Mit dem Familienzentrum Billabong hatten wir einen hervorragenden Partner. Wir freuen uns, dass die Ausstellung nun weiter durch Frankfurt wandert“, sagte Weber zum Abschluss der Ausstellungszeit.
Anfragen zur Ausleihe können an das Frankfurter Kinderbüro per E-Mail an kinderrechteausstellung@stadt-frankfurt.de
geschickt werden.
Fotos Die Wanderausstellung „Kinder haben Rechte!“ war im Familienzentrum Billabong am Riedberg zu sehen, Copyright: Tatiana Vdovenko
Die Ausstellung war für Erwachsene und Kinder interessant, Copyright: Tatiana Vdovenko
Im Rahmen des Ferienprogramms haben sich Kinder über mehrere Tage intensiv mit den Kinderrechten beschäftigt, Copyright: Tatiana Vdovenko
Nach dem Riedberg wandert die Ausstellung in andere Frankfurter Stadtteile, Copyright: Tatiana Vdovenko
Kinder haben Rechte, Copyright: Tatiana Vdovenko
Kontakt für die Medien Nicolo Mikulic und Kerstin Koch, Team Kinderrechteausstellung, Frankfurter Kinderbüro, Telefon 069/212-39001,
E-Mail
kinderrechteausstellung@stadt-frankfurt.de
In der sechswöchigen Ausstellungsphase wurden rund 30 Führungen für Kinder und auch für Erwachsenengruppen durchgeführt. Geleitet wurden diese von erfahrenen Guides, die schon in der Ausstellungszeit im Jungen Museum von März 2025 bis Februar 2026 dabei waren. Das Frankfurter Kinderbüro hat die Ausstellung gemeinsam mit den Kolleginnen des Museums entwickelt und bringt sie nun als Wanderausstellung direkt in die Stadtteile.
„Für uns ist es eine zentrale Aufgabe, die Kinderrechte im gesamten Stadtgebiet bekannt und erlebbar zu machen. Nach dem sehr erfolgreichen Ausstellungszeitraum im Jungen Museum geht es uns nun darum die Ausstellung wandern zu lassen. Der Auftakt am Riedberg war überaus erfolgreich, wir sind sehr zufrieden und wir freuen uns auf mehr“, sagte Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen.
Neben den vielen jungen Besucherinnen und Besuchern war die Ausstellung auch für Erwachsene am Riedberg eine besondere Gelegenheit, mit den Kinderrechten in Kontakt zu kommen. 140 Erwachsene haben die Ausstellung besucht. Das Frankfurter Kinderbüro schulte das hauptberufliche Team des Familienzentrums und auch Ehrenamtliche zu den Kinderrechten und der Ausstellung. Einer von ihnen war Christian Kretschmer. Er führte an mehreren Nachmittagen durch die Ausstellung, unter anderem auch eine Gruppe von Seniorinnen und Senioren. „Ich habe erlebt, dass viele ältere Menschen vor allem aus ihrer Rolle als Großeltern und im Rückblick auf ihre eigene Kindheit auf die Kinderrechte schauen“, sagte Kretschmer.
„Es war für uns eine intensive und auch einzigartige Zeit“, sagte Anja Hohmann, Leiterin des Familienzentrums, zum Abschluss der Ausstellung. „So viel Trubel und schöne Gespräche. So viel Wissen zu den Kinderrechten, das wir nun hier aufgebaut haben. Denn alle Kinder haben Kinderrechte. Und besonders wichtig: Aus diesen Rechten ergeben sich keine Pflichten für Kinder. Das ist ein gängiger Irrglaube, der auch in der Ausstellungszeit immer wieder aufgeklärt wurde. So hatte ich mir das erhofft und ich bin sehr glücklich, dass wir dieses tolle Projekt gemeinsam mit dem Kinderbüro umgesetzt haben.“
Besonders beliebt bei den Besucherinnen und Besuchern war die Station „Lass‘ es dir gutgehen“. Hier wurde zu viert über Dinge verhandelt, die für Kinder wichtig sind, um ein gutes Leben führen zu können. Die Diskussionen wurden immer mit viel Emotion und Ernsthaftigkeit geführt. Liebevolle Eltern, ein gutes Zuhause, Spielsachen, Freizeit und Bildung und eine saubere Umwelt wurden dabei am häufigsten gewählt.
Dass das Thema einer sauberen Umwelt die Kinder am Riedberg besonders stark bewegt, konnte man an den vielen Plakaten erkennen, die sie an der Station „Sag Deine Meinung!“ erstellten. Auch an Eva Bieber, Kinderbeauftragte für den Riedberg, wurden hier viele Briefe geschrieben. „Eine intakte Natur mit vielen Bäumen ist den Kindern sehr wichtig. Aber auch Freizeitangebote im Freien etwa für Skateboards oder Rollschuhe sind den Kindern ein großes Anliegen. Außerdem ist vielen Kindern im Stadtteil durch die Ausstellung bewusst geworden, dass sie eigene Rechte haben, wie viele der Briefe zeigen. Damit war die Ausstellung ein großer Erfolg“, sagte Bieber.
„Raus aus dem Museum, rein in die Stadtteile. Es freut mich sehr, dass die Ausstellung am Riedberg so großen Anklang fand. Mit dem Familienzentrum Billabong hatten wir einen hervorragenden Partner. Wir freuen uns, dass die Ausstellung nun weiter durch Frankfurt wandert“, sagte Weber zum Abschluss der Ausstellungszeit.
Anfragen zur Ausleihe können an das Frankfurter Kinderbüro per E-Mail an kinderrechteausstellung@stadt-frankfurt.de
Fotos Die Wanderausstellung „Kinder haben Rechte!“ war im Familienzentrum Billabong am Riedberg zu sehen, Copyright: Tatiana Vdovenko
Die Ausstellung war für Erwachsene und Kinder interessant, Copyright: Tatiana Vdovenko
Im Rahmen des Ferienprogramms haben sich Kinder über mehrere Tage intensiv mit den Kinderrechten beschäftigt, Copyright: Tatiana Vdovenko
Nach dem Riedberg wandert die Ausstellung in andere Frankfurter Stadtteile, Copyright: Tatiana Vdovenko
Kinder haben Rechte, Copyright: Tatiana Vdovenko
Kontakt für die Medien Nicolo Mikulic und Kerstin Koch, Team Kinderrechteausstellung, Frankfurter Kinderbüro, Telefon 069/212-39001