Komponistenviertel
Quelle: Hintergrundfoto Shutterstock - Chicco Dodi FC / Baustellenschild Wissenschaftsstadt Darmstadt
Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner Sitzung vom Mittwoch, 27. Mai, die Herrichtung von Verkehrsflächen und dem Entwässerungskanal inklusive Regenrückhaltebecken im Bereich des Schwarzen Wegs beschlossen. Planung, Bau und Umsetzung der Maßnahme erfolgen durch die bauverein AG. Für die Maßnahme sind die Fällung von zwei Bäumen und eine Neupflanzung vorgesehen.„Die Herrichtung moderner Verkehrsflächen und eines leistungsfähigen Entwässerungskanals mit Regenrückhaltebecken ist eine direkte Investition in die Infrastruktur unserer Stadt“, erläutert dazu Verkehrsdezernent Paul Georg Wandrey. „Zudem ist sie eine Voraussetzung für Sicherheit, Klimavorsorge und die Lebensqualität kommender Generationen.“Im Jahr 2024 wurde durch die Bauverein AG ein neues Wohngebäude (Hausnummer 22, 22A, 22B) im Schwarzen Weg errichtet. Der nördliche Teil des Schwarzen Weges war bisher mit einer ungebundenen Wegedecke hergestellt. Dies war für die bisherige Nutzung und die Baumaßnahme ausreichend. Nach Fertigstellung des Gebäudes wird der Weg für eine barrierearme Nutzung erstmalig in Asphaltbauweise mit qualifizierter Entwässerung hergestellt.Ein Teil des Schwarzen Weges befindet sich derzeit auf dem Flurstück der bauverein AG. Nach Herstellung der Verkehrsflächen und des Entwässerungskanals werden die Flurstücksgrenzen an die Gegebenheiten angepasst.Die Stadt überträgt den Ausbau der öffentlichen Verkehrsflächen, die Herstellung der öffentlichen Entwässerung und die Neupflanzung eines Baumes auf den Bauherrn.Basis hierfür ist die vom Bauherrn erstellte und von der Stadt genehmigte Ausführungsplanung. Nach Beschluss der Vorlage wird ein Bau- und Finanzierungsvertrag zwischen dem Bauherrn und der Stadt geschlossen. Die Kosten für Planung und Ausbau werden vom Bauherrn, der Bauverein AG, übernommen.Die Baumaßnahme umfasst im Einzelnen:• Die Herstellung der Fahrbahn inkl. Mulde.• Die Herstellung des Entwässerungskanals inkl. der Regenwasserrückhaltung und der erforderlichen technischen Ausrüstung.• Die Pflanzung eines Baumes.Die derzeitige unbefestigte Fahrbahn wird entsprechend ihrer Anforderung in Asphalt hergestellt. Auf Grund der schlechten Versickerungseigenschaften des anstehenden Bodens kann das Niederschlagswasser nicht vor Ort versickern. Die angrenzende, in diesem Bereich im Einschnitt befindliche Bahnanlage schließt zudem die Umsetzung einer Versickerungsanlage aus.Zur nachhaltigen Verbesserung der Entwässerung wird das anfallende Niederschlagswasser künftig über Straßenabläufe erfasst. Anschließend erfolgt die Ableitung über einen rund 220 Meter langen Regenwasserkanal.Vor der Einleitung in das bestehende System wird das Wasser zunächst in einer Regenwasserrückhaltung zwischengespeichert und anschließend gedrosselt in den weiterführenden Mischwasserkanal abgegeben. Zur Vorbehandlung wird vor der Rückhaltung ein Sedimentationsschacht angeordnet. Der Anschluss des neuen Regenwasserkanals erfolgt an einen bestehenden Schacht im Kreuzungsbereich. Die Herstellung des neuen Regenentwässerungskanals und der Regenwasserrückhaltung erfolgt in offener Bauweise.