Leidenschaftlich vereint: Für das Wohl der Menschen in Frankfurt
ffm. Am Donnerstag, 19. März, dem Tag des Gesundheitsamtes, geht es um
„Vielfalt für Gesundheit“. Das Motto steht für die vielen
verschiedenen Professionen, die in den Gesundheitsämtern gemeinsam
dafür arbeiten, die vielfältige Bevölkerung auf vielfältige Weise zu
unterstützen, Gesundheit chancengerecht zu fördern und Barrieren
abzubauen.
Gesundheit ist nicht für alle gleich leicht erreichbar. Das Frankfurter Gesundheitsamt investiert in Gesundheit, damit Menschen in Frankfurt gesünder leben können – unabhängig davon, wo sie herkommen, wie sie leben oder wie viel sie verdienen. Genau darum geht es: Hilfe so zu organisieren, dass sie ankommt – und soziale Unterschiede in Gesundheitschancen zu verringern. Gesundheit darf kein Zufall sein. Sie braucht Strukturen, die tragen und Menschen, die sie möglich machen.
Im Mittelpunkt stehen also Menschen mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen – und das Team Gesundheitsamt, das mit vielen Berufen und Perspektiven dafür sorgt, dass Hilfe ankommt.
Im Gesundheitsamt Frankfurt am Main vereinen sich die Talente und Leidenschaften einer Vielzahl von Fachkräften. Drei von ihnen sind Jana Bauer, Dr. Anette Christ und Toni Fehn.
„Mich begeistert, wie viele unterschiedliche Professionen hier im Frankfurter Gesundheitsamt zusammenarbeiten und wie Gesundheit in allen Bereichen (Health in All Policies) zum Teil schon gelebt wird“, sagt Jana Bauer. Die studierte Soziologin kam während der Corona-Pandemie zufällig ins Gesundheitsamt. Für sie ist klar: „Wenn wir Gesundheit ernst nehmen, müssen wir sie in den Alltag holen – dahin, wo Menschen leben.“
Dr. Anette Christ hat sich 2022 im Gesundheitsamt beworben, weil sie mit und für Menschen arbeiten will. „Jeden Tag ist es eine Freude für mich, mit meinen Kolleginnen und Kollegen die beste Gesundheitsfürsorge anzustreben. Wir wollen das evidenzbasierte Arbeiten bei uns weiter ausbauen und stärken“, sagt die Immunologin und Gesundheitswissenschaftlerin. Und sie bringt es auf einen Satz: „Gute Entscheidungen in der Gesundheitsversorgung brauchen gute Daten – und ein Team, das daraus wirksame Angebote macht.“
Toni Fehn unterstützt als Ansprechpartner bei Fragen rund um GA-Lotse, einer einheitlichen Software für die hessischen Gesundheitsämter. Er hilft Nutzerinnen und Nutzern beim Einstieg, koordiniert Rückmeldungen und vermittelt zwischen fachlichen Anforderungen und technischen Lösungen – als Schnittstelle zwischen Anwenderseite, lokaler IT und Entwicklung. „Es Freut mich, wenn ich meinen Kolleg:innen und anderen Nutzer:innen der Software ihre Arbeit erleichtern kann.“ Für ihn zeigt sich darin auch ein Grundprinzip des Amts: „Durch die Optimierung der Prozesse und Software entlasten wir die Menschen, die mit GA-Lotse arbeiten. Ihnen bleibt somit mehr Zeit für den Kontakt und die Bedürfnisse der Bürger:innen. Das ist ein echter Gewinn.“
Das Gesundheitsamt Frankfurt ist für die Menschen in der Stadt da – als Anlaufstelle rund um Bevölkerungsgesundheit – mit einem breiten Spektrum an Sprechstunden, Beratungen und Dienstleistungen. Von Prävention und Gesundheitsförderung bis zu medizinischen Untersuchungen und Unterstützungsangeboten: Die Leistungen sind so aufgebaut, dass Menschen je nach Anliegen und Lebenslage passende Hilfe und Orientierung finden können. „Unser Ziel ist nicht nur zu reagieren – sondern vorzubeugen, zu stärken und fairere Chancen auf Gesundheit zu schaffen“, erklärt Jana Bauer.
Und genau diese Spannbreite macht das Motto des Tags des Gesundheitsamtes greifbar: „Vielfalt für Gesundheit“ ist im Frankfurter Gesundheitsamt nicht Schlagwort, sondern Alltag. Entsprechend unterschiedlich sind auch die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. Manche suchen Rat und Information, andere benötigen Unterstützung in besonders sensiblen Lebenslagen oder bei akuten gesundheitlichen Fragestellungen. Das Amt begegnet dieser Vielfalt mit Zeit für Beratung, verlässlichen Strukturen und Angeboten, die sowohl individuell helfen als auch die Gesundheit der gesamten Stadt im Blick behalten. Christ erklärt: „Wir investieren in Angebote, die Menschen entlasten – und die Lücken schließen, die sonst krank machen können“.
Im Gesundheitsamt tragen rund 300 Kolleginnen und Kollegen ihren Teil dazu bei, eine ganzheitliche Versorgung der Frankfurterinnen und Frankfurter zu gewährleisten. Sie sind unter anderem Hygienekontrolleurinnen und -kontrolleure, sozialmedizinische Assistentinnen und Assistenten oder medizinische und zahnmedizinische Fachangestellte. Gemeinsam mit den Ärztinnen und Ärzten beschreiten sie neue Wege, um die vielfältigen Anforderungen abzudecken. Dafür wurde beispielsweise eine Logopäden-Stelle geschaffen. Es wird deutlich: Moderne Gesundheitsvorsorge braucht mehr als eine Profession, sie braucht Zusammenarbeit – wie im Team des Frankfurter Gesundheitsamts.
Auch die Ärztinnen und Ärzte sind multiprofessionell aufgestellt. Sie arbeiten beispielsweise in der Kinder- und Jugendmedizin, der Abteilung Psychische Gesundheit, der Infektiologie, im Amtsärztlichen Dienst und in der Zahnmedizin. Ihre Expertise ist das Fundament, auf dem der Öffentliche Gesundheitsdienst ruht. Tag für Tag engagieren sie sich, um die Gesundheit der Frankfurterinnen und Frankfurter zu schützen und zu stärken. „Das ist Daseinsvorsorge – sichtbar und oft trotzdem im Hintergrund“, verdeutlicht Bauer.
Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Sozialpädagoginnen und -pädagogen, Psychologinnen und Psychologen, Technische Angestellte, Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Büroangestellte beispielsweise in der Verwaltung arbeiten Hand in Hand. Jeder von ihnen trägt durch seine persönliche Perspektive und einzigartige Expertise zu einer erfolgreichen Umsetzung der Funktionen des Gesundheitsamtes bei. „Die Vielfalt in all unseren Abteilungen macht uns wirksam und stark“, betont Fehn.
In einer Welt, die von komplexen Krisen geprägt ist, spielt der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) eine tragende Rolle. Hier werden nicht nur Krankheiten bekämpft, sondern auch Veränderungsprozesse gesteuert sowie präventive Maßnahmen entwickelt und umgesetzt, um die Gesundheit der Frankfurter Bevölkerung zu sichern. Für die kommenden Generationen ist es von entscheidender Bedeutung, dass multiprofessionelle Fachkräfte im ÖGD zusammenarbeiten, um Synergien zu schaffen und gemeinsame Ziele zu erreichen. Interdisziplinäres Denken und Handeln müssen nicht nur gefördert, sondern strukturell verankert und gelebt werden. „Wenn wir heute investieren, schützt das morgen – und stärkt diejenigen, die sonst durchs Raster fallen“, sagt Anette Christ. Und Jana Bauer ergänzt: „Die Multiprofessionalität muss auch bei uns weiter ausgebaut und gestärkt werden. Nur dann kann der ÖGD attraktiv, ganzheitlich und wirkungsvoll sein, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.“
Schließlich muss auch die junge Generation einbezogen und ihre Perspektiven und Ideen müssen gewürdigt werden. Das Gesundheitsamt Frankfurt ist ein Beispiel dafür, wie eine vielfältige und engagierte Gemeinschaft die Gesundheit einer ganzen Stadt fördern und schützen kann. „Für mich ist es ein Ort des Zusammenkommens, des Lernens und des Wandels. Es ist ein Ort, an dem auch die Zukunft für uns alle geschmiedet wird“, sagt Christ. „Ich lerne immer noch regelmäßig Neues über unser vielfältiges Amt“, schließt Fehn ab.
Wer einen Blick hinter die Kulissen erleben möchte, kann das Gesundheitsamt Frankfurt kennenlernen – etwa unter frankfurt.de/gesundheitsamt
oder frankfurt.de/ga-imagebroschuere sowie
bei Veranstaltungen, aber auch durch die Social Media Kanäle unter
Facebook ,
Instagram ,
WhatsApp und
LinkedIn . Ein Praktikum,
Praktisches Jahr oder eine Famulatur sind auch ein guter Weg dafür.
„Kommt rein, fragt nach, macht euch ein Bild – und arbeitet mit uns
daran, dass Gesundheit in unserer Stadt für alle Menschen erreichbar
wird“, laden Jana Bauer, Dr. Anette Christ und Toni Fehn ein.
Foto
Sie arbeiten im Frankfurter Gesundheitsamt (v.l.): Toni Fehn, Anette Christ und Jana Bauer, Copyright: Gesundheitsamt Frankfurt am Main
Gesundheit ist nicht für alle gleich leicht erreichbar. Das Frankfurter Gesundheitsamt investiert in Gesundheit, damit Menschen in Frankfurt gesünder leben können – unabhängig davon, wo sie herkommen, wie sie leben oder wie viel sie verdienen. Genau darum geht es: Hilfe so zu organisieren, dass sie ankommt – und soziale Unterschiede in Gesundheitschancen zu verringern. Gesundheit darf kein Zufall sein. Sie braucht Strukturen, die tragen und Menschen, die sie möglich machen.
Im Mittelpunkt stehen also Menschen mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen – und das Team Gesundheitsamt, das mit vielen Berufen und Perspektiven dafür sorgt, dass Hilfe ankommt.
Im Gesundheitsamt Frankfurt am Main vereinen sich die Talente und Leidenschaften einer Vielzahl von Fachkräften. Drei von ihnen sind Jana Bauer, Dr. Anette Christ und Toni Fehn.
„Mich begeistert, wie viele unterschiedliche Professionen hier im Frankfurter Gesundheitsamt zusammenarbeiten und wie Gesundheit in allen Bereichen (Health in All Policies) zum Teil schon gelebt wird“, sagt Jana Bauer. Die studierte Soziologin kam während der Corona-Pandemie zufällig ins Gesundheitsamt. Für sie ist klar: „Wenn wir Gesundheit ernst nehmen, müssen wir sie in den Alltag holen – dahin, wo Menschen leben.“
Dr. Anette Christ hat sich 2022 im Gesundheitsamt beworben, weil sie mit und für Menschen arbeiten will. „Jeden Tag ist es eine Freude für mich, mit meinen Kolleginnen und Kollegen die beste Gesundheitsfürsorge anzustreben. Wir wollen das evidenzbasierte Arbeiten bei uns weiter ausbauen und stärken“, sagt die Immunologin und Gesundheitswissenschaftlerin. Und sie bringt es auf einen Satz: „Gute Entscheidungen in der Gesundheitsversorgung brauchen gute Daten – und ein Team, das daraus wirksame Angebote macht.“
Toni Fehn unterstützt als Ansprechpartner bei Fragen rund um GA-Lotse, einer einheitlichen Software für die hessischen Gesundheitsämter. Er hilft Nutzerinnen und Nutzern beim Einstieg, koordiniert Rückmeldungen und vermittelt zwischen fachlichen Anforderungen und technischen Lösungen – als Schnittstelle zwischen Anwenderseite, lokaler IT und Entwicklung. „Es Freut mich, wenn ich meinen Kolleg:innen und anderen Nutzer:innen der Software ihre Arbeit erleichtern kann.“ Für ihn zeigt sich darin auch ein Grundprinzip des Amts: „Durch die Optimierung der Prozesse und Software entlasten wir die Menschen, die mit GA-Lotse arbeiten. Ihnen bleibt somit mehr Zeit für den Kontakt und die Bedürfnisse der Bürger:innen. Das ist ein echter Gewinn.“
Das Gesundheitsamt Frankfurt ist für die Menschen in der Stadt da – als Anlaufstelle rund um Bevölkerungsgesundheit – mit einem breiten Spektrum an Sprechstunden, Beratungen und Dienstleistungen. Von Prävention und Gesundheitsförderung bis zu medizinischen Untersuchungen und Unterstützungsangeboten: Die Leistungen sind so aufgebaut, dass Menschen je nach Anliegen und Lebenslage passende Hilfe und Orientierung finden können. „Unser Ziel ist nicht nur zu reagieren – sondern vorzubeugen, zu stärken und fairere Chancen auf Gesundheit zu schaffen“, erklärt Jana Bauer.
Und genau diese Spannbreite macht das Motto des Tags des Gesundheitsamtes greifbar: „Vielfalt für Gesundheit“ ist im Frankfurter Gesundheitsamt nicht Schlagwort, sondern Alltag. Entsprechend unterschiedlich sind auch die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. Manche suchen Rat und Information, andere benötigen Unterstützung in besonders sensiblen Lebenslagen oder bei akuten gesundheitlichen Fragestellungen. Das Amt begegnet dieser Vielfalt mit Zeit für Beratung, verlässlichen Strukturen und Angeboten, die sowohl individuell helfen als auch die Gesundheit der gesamten Stadt im Blick behalten. Christ erklärt: „Wir investieren in Angebote, die Menschen entlasten – und die Lücken schließen, die sonst krank machen können“.
Im Gesundheitsamt tragen rund 300 Kolleginnen und Kollegen ihren Teil dazu bei, eine ganzheitliche Versorgung der Frankfurterinnen und Frankfurter zu gewährleisten. Sie sind unter anderem Hygienekontrolleurinnen und -kontrolleure, sozialmedizinische Assistentinnen und Assistenten oder medizinische und zahnmedizinische Fachangestellte. Gemeinsam mit den Ärztinnen und Ärzten beschreiten sie neue Wege, um die vielfältigen Anforderungen abzudecken. Dafür wurde beispielsweise eine Logopäden-Stelle geschaffen. Es wird deutlich: Moderne Gesundheitsvorsorge braucht mehr als eine Profession, sie braucht Zusammenarbeit – wie im Team des Frankfurter Gesundheitsamts.
Auch die Ärztinnen und Ärzte sind multiprofessionell aufgestellt. Sie arbeiten beispielsweise in der Kinder- und Jugendmedizin, der Abteilung Psychische Gesundheit, der Infektiologie, im Amtsärztlichen Dienst und in der Zahnmedizin. Ihre Expertise ist das Fundament, auf dem der Öffentliche Gesundheitsdienst ruht. Tag für Tag engagieren sie sich, um die Gesundheit der Frankfurterinnen und Frankfurter zu schützen und zu stärken. „Das ist Daseinsvorsorge – sichtbar und oft trotzdem im Hintergrund“, verdeutlicht Bauer.
Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Sozialpädagoginnen und -pädagogen, Psychologinnen und Psychologen, Technische Angestellte, Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Büroangestellte beispielsweise in der Verwaltung arbeiten Hand in Hand. Jeder von ihnen trägt durch seine persönliche Perspektive und einzigartige Expertise zu einer erfolgreichen Umsetzung der Funktionen des Gesundheitsamtes bei. „Die Vielfalt in all unseren Abteilungen macht uns wirksam und stark“, betont Fehn.
In einer Welt, die von komplexen Krisen geprägt ist, spielt der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) eine tragende Rolle. Hier werden nicht nur Krankheiten bekämpft, sondern auch Veränderungsprozesse gesteuert sowie präventive Maßnahmen entwickelt und umgesetzt, um die Gesundheit der Frankfurter Bevölkerung zu sichern. Für die kommenden Generationen ist es von entscheidender Bedeutung, dass multiprofessionelle Fachkräfte im ÖGD zusammenarbeiten, um Synergien zu schaffen und gemeinsame Ziele zu erreichen. Interdisziplinäres Denken und Handeln müssen nicht nur gefördert, sondern strukturell verankert und gelebt werden. „Wenn wir heute investieren, schützt das morgen – und stärkt diejenigen, die sonst durchs Raster fallen“, sagt Anette Christ. Und Jana Bauer ergänzt: „Die Multiprofessionalität muss auch bei uns weiter ausgebaut und gestärkt werden. Nur dann kann der ÖGD attraktiv, ganzheitlich und wirkungsvoll sein, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.“
Schließlich muss auch die junge Generation einbezogen und ihre Perspektiven und Ideen müssen gewürdigt werden. Das Gesundheitsamt Frankfurt ist ein Beispiel dafür, wie eine vielfältige und engagierte Gemeinschaft die Gesundheit einer ganzen Stadt fördern und schützen kann. „Für mich ist es ein Ort des Zusammenkommens, des Lernens und des Wandels. Es ist ein Ort, an dem auch die Zukunft für uns alle geschmiedet wird“, sagt Christ. „Ich lerne immer noch regelmäßig Neues über unser vielfältiges Amt“, schließt Fehn ab.
Wer einen Blick hinter die Kulissen erleben möchte, kann das Gesundheitsamt Frankfurt kennenlernen – etwa unter frankfurt.de/gesundheitsamt
Foto
Sie arbeiten im Frankfurter Gesundheitsamt (v.l.): Toni Fehn, Anette Christ und Jana Bauer, Copyright: Gesundheitsamt Frankfurt am Main