Leitender Direktor des Archäologischen Museums erhält den „13. Noemvri“-Preis der Stadt Skopje

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

ffm. Der Leitende Direktor des Archäologischen Museums Frankfurt, Wolfgang David, wurde mit dem renommierten „13 Noemvri“-Preis 2025 der Stadt Skopje ausgezeichnet. Die feierliche Verleihung fand im Haus der Nationaloper und des Balletts statt. Der Preis würdigt besondere Leistungen in den Bereichen Kultur, Wissenschaft und Kunst und zählt zu den bedeutendsten Ehrungen der Republik Nordmazedonien.

Die Auszeichnung wird jährlich anlässlich der Befreiung Skopjes von der Deutschen Besatzung am 13. November 1944 verliehen. Für das Jahr 2025 hatte das Museum der Stadt Skopje Wolfgang David offiziell nominiert. Die Jury folgte diesem Vorschlag einstimmig. Es ist das erste Mal, dass ein Deutscher diesen Preis erhält.

In der Begründung hebt das Museum der Stadt Skopje insbesondere Wolfgang Davids Engagement für die Vermittlung der nordmazedonischen Archäologie und Kultur in Frankfurt und in Deutschland hervor. Sein fortdauernder Einsatz für internationale Zusammenarbeit sowie die Förderung des kulturellen Austausches seien maßgeblich für die Entscheidung gewesen.

Panče Velkov, Direktor des Museums der Stadt Skopje, übermittelte die Nachricht offiziell und betonte die Freude, David zu diesem Anlass in Skopje begrüßen zu dürfen.

Frankfurts Kulturdezernentin Ina Hartwig freut sich sehr über die Würdigung: „Ich gratuliere Dr. David sehr herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung. Sie zeigt, dass das Archäologische Museum es versteht, sich auch international gut zu vernetzen und zusammenzuarbeiten. Durch diese gezielten Kooperationen und den erfolgreichen Austausch entstehen neue Perspektiven, die das Museum und damit die gesamte Stadt Frankfurt bereichern. Wie wichtig es ist, sich über die eigenen Stadt- und Landgrenzen hinausblickend für eine lebendige, internationale Kulturlandschaft zu engagieren, kann nicht hoch genug geschätzt werden. Solche Initiativen stärken nicht nur den kulturellen Dialog, sondern schaffen auch nachhaltige Brücken zwischen Menschen und Institutionen.“

Wolfgang David sagt: „Diese Auszeichnung empfinde ich als große Ehre, Mich berührt besonders, dass ich 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges als erster Deutscher diesen Preis erhalte.“

Die enge Zusammenarbeit zwischen dem Archäologischen Museum Frankfurt und dem Museum der Stadt Skopje spiegelt sich auch in der Ausstellung „Die dunkle Seite Roms. Das Massengrab von Scupi“ wider, die bis zum 31. August in Frankfurt zu sehen war und mehr als 25.000 Besucherinnen und Besucher anzog. Sie präsentierte die außergewöhnlichen Ergebnisse der interdisziplinären Forschung an einem Massengrab aus der römischen Stadt Scupi und eröffnete neue Perspektiven auf die brutalen Mechanismen römischer Machtpolitik. Die Auszeichnung Wolfgang Davids unterstreicht die Bedeutung dieser Kooperation und bestätigt den hohen Stellenwert, den die wissenschaftliche und museale Arbeit des Archäologischen Museums Frankfurt international genießt.

Pressebilder stehen unter ebox21  zur Verfügung. Die Fotos sind von Aleksandar Lahtov.

Kontakt für die Medien Holger Kieburg, Öffentlichkeitsarbeit und Wissenschaftskommunikation, Archäologisches Museum Frankfurt, Telefon 069/212-36747 , E-Mail holger.kieburg@stadt-frankfurt.de