Leuchten für einen freien Iran

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

Bürgermeisterin Eskandari-Grünberg ruft zur Lichterkette für die Freiheitsbewegung im Iran auf

ffm. Unter dem Motto „#Frankfurt Lights for Iran“ steht eine Lichterkette am Samstag, 24. Januar, zu der Bürgermeisterin und Diversitätsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg aufruft. Sie startet um 17.30 Uhr an der Nordseite des Eisernen Stegs mit einem Lichterlauf zu den Gedenkbäumen an der Schönen Aussicht zwischen Alter Brücke und Ignatz-Bubis-Brücke. Die Bäume wurden im September 2023 zur Erinnerung an die Opfer des Mullah-Regimes gepflanzt.

Dort beginnt gegen 18 Uhr die Veranstaltung mit der Rede von Eskandari-Grünberg. Anschließend werden der Publizist Michel Friedman, die Kreisvorsitzende der Frankfurter Grünen, Tara Moradi, die Stadtverordneten Sylvia Kunze von der SPD, Christina Ringer von der CDU, Michael Müller von den Linken, Jutta Ditfurth von ÖkoLinX, der FDP-Landesvorsitzende Thorsten Lieb, Maral Koohestanian von Volt, KAV-Vorsitzender Jumas Medow und Simone Hoffmann vom Vorstand der Jüdischen Gemeinde reden.

„Der Wunsch für diese Lichterkette ist aus vielen Teilen der Stadtgesellschaft an mich herangetragen worden“, sagt Eskandari-Grünberg. „Es geht darum, mit den Lichtern an die vielen Toten zu erinnern. Was sich derzeit im Iran abspielt, ist schockierend. Schätzungen sprechen von 18.000 getöteten Menschen. Menschen, die ermordet wurden, weil sie Freiheit forderten. Im Grunde gibt es jetzt nur zwei Wege: Entweder wir unterstützen die Menschen im Iran in ihrem Kampf für Freiheit und Demokratie oder wir schauen weg. Und dann werden die Verbrechen weitergehen. Wir dürfen sie nicht allein lassen.“

Die Veranstaltung wird musikalisch von dem Künstler Alireza begleitet. Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, für den Lichterlauf Mobiltelefone, Kerzen oder andere Lampen mitzubringen.