Liga Frankfurt bekommt neue Vorsitzende

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

ffm. Die Liga der Freien Wohlfahrtspflege Frankfurt am Main (Liga Frankfurt) hat eine neue Vorsitzende: Franziska Zühlsdorff, Regionalgeschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, übernimmt den Vorsitz von Markus Eisele, Theologischer Geschäftsführer des Evangelischen Regionalverbands Frankfurt und Offenbach. Der Wechsel markiert zugleich Kontinuität und Aufbruch in der sozialpolitischen Interessenvertretung der freien Träger in Frankfurt.

Die Liga Frankfurt ist der Zusammenschluss der sechs Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in der Stadt. Gemeinsam vertreten sie mehrere hundert soziale Einrichtungen und Dienste – von der Kinder- und Jugendhilfe über Pflege, Migration, Wohnungslosen- und Suchthilfe bis hin zur Sozialberatung. Ziel der Liga ist es, soziale Bedarfe sichtbar zu machen, Lösungen zu entwickeln und den Dialog mit Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft aktiv zu gestalten.

In seiner zweijährigen Amtszeit hat Markus Eisele die Liga Frankfurt als klare sozialpolitische Stimme positioniert. Zu den Schwerpunkten zählten unter anderem Stellungnahmen zur Situation im Bahnhofsviertel, zur Migrations- und Integrationspolitik, zum Fachkräftemangel im Sozialwesen sowie Formate wie der Soziale Stadtspaziergang und der erstmals durchgeführte Politische Abend.

„Soziale Arbeit hält unsere Gesellschaft zusammen. Wer sie schwächt, gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, sagt Markus Eisele. „Frankfurt ist eine soziale Stadt, weil Hilfe erreichbar, verlässlich und würdevoll organisiert ist. Die enge Zusammenarbeit der Träger mit der Stadt ist dafür eine zentrale Voraussetzung.“

Mit Franziska Zühlsdorff übernimmt eine ausgewiesene Kennerin der Frankfurter Soziallandschaft den Vorsitz. Sie kündigt an, die Rolle der Liga als Impulsgeberin weiter zu stärken. „Ein solidarisches Frankfurt braucht eine starke soziale Infrastruktur. Die Liga wird sich auch künftig dafür einsetzen, dass soziale Angebote verlässlich finanziert, fachlich weiterentwickelt und politisch ernst genommen werden“, sagt Zühlsdorff. Und weiter: „Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die Menschen – insbesondere diejenigen, deren Teilhabe gefährdet ist. Ihre Bedarfe müssen Maßstab sozialpolitischer Entscheidungen bleiben.“ Zugleich gehe es darum, die Perspektiven der freien Träger gebündelt in politische Prozesse einzubringen. „Unsere Stärke liegt in der Vielfalt der Träger und in der gemeinsamen Stimme, mit der wir soziale Themen in die Stadtgesellschaft tragen“, betont Zühlsdorff. 

„Die Mitgliederverbände der Liga sind als die Experten für die soziale Arbeit in Frankfurt wertvolle Partner für die Gestaltung einer sozialen Stadt“, stellt Axel Dornis, Vorstandsvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt Frankfurt, fest und bekräftigt auch für die Zukunft: „Daher werden wir uns auch weiterhin gemeinschaftlich mit unseren Ideen und unserem Wissen und Können dafür einsetzen, den sozialpolitischen Kurs Frankfurts zu begleiten.“

Anlässlich des Vorsitzwechsels würdigt auch Elke Voitl, Dezernentin für Soziales und Gesundheit, die Arbeit der Liga. „Gute Sozialpolitik hat alle Menschen im Blick – nicht nur diejenigen, die Unterstützung brauchen, sondern die gesamte Stadtgesellschaft. Sie schafft soziale Balance und ist damit die Grundlage für Zusammenhalt, wirtschaftliche Stärke und Lebensqualität. Wer heute klug in soziale Strukturen investiert, baut das lebenswerte Frankfurt von morgen“, sagt Voitl.

Der Vorsitz der Liga Frankfurt wechselt turnusgemäß alle zwei Jahre. Mit dem Wechsel verbindet die Liga Frankfurt den Anspruch, soziale Gerechtigkeit, Teilhabe und Menschenwürde weiterhin entschieden zu vertreten und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Frankfurt aktiv mitzugestalten.

Über die Liga Frankfurt Die Liga der Freien Wohlfahrtspflege Frankfurt am Main ist der Zusammenschluss der Wohlfahrtsverbände in Frankfurt. Die Liga besteht aus sechs verschiedenen Mitgliedsorganisationen: Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Der Paritätische, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie und die Jüdische Gemeinde. Gemeinsam bilden sie ein Bündnis zur sozial- und fachpolitischen Interessenvertretung insbesondere gegenüber der Kommunalpolitik, aber auch weiteren gesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren in der Stadt. 

Weitere Infos finden sich unter liga-frankfurt.de/ 

Kontakt für die Medien Aranka Vanessa Benazha, Liga Frankfurt, Mobil 0152/34632416 , E-Mail kommunikation@liga-frankfurt.de