Mähroboter nachts ausschalten

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Aschaffenburg

Bild: © Symbolbild -KI-generiert (ChatGPT/ObenAI), 2026 Wer glaubt, das der heimische Garten nachts zur Ruhe kommt, der irrt. Igel, Amphibien und zahlreiche Insekten sind vor allem in der Dämmerung und nachts auf Nahrungssuche unterwegs. Werden in dieser Zeit automatische Mähroboter betrieben, kann das für viele Tiere – insbesondere für Igel – tödlich enden. Igel sind besonders gefährdet, da sie bei Gefahr nicht versuchen zu fliehen, sondern sich zusammenrollen. Während dieses Strategie gegen natürliche Feinde wirksam sein kann, bietet sie gegenüber rotierenden Messern eines Mähroboters keinen Schutz. Viele Mähroboter erkennen Igel nicht oder erst sehr spät als Hindernis. Dabei ist der Schutz von Igeln denkbar einfach und lässt sich ohne großen Aufwand umsetzen. Es geht nicht darum, vollständig auf Mähroboter zu verzichten, sondern sie möglichst tierfreundlich zu betreiben. Die wichtigste Regel: Mähroboter sollten ausschließlich tagsüber betrieben werden - also nicht in der Dämmerung, nachts, oder früh morgens im Dunkeln. Viele Geräte lassen sich zeitgenau programmieren und können so auf eine Nutzung während der Tagesstunden eingestellt werden. Weitere wirksame Maßnahmen:

Vor dem Start einen Blick in Hecken, Laubhaufen und unter Sträucher werfen. Laubhaufen, Holzstapel oder eine „wilde Ecke“ bieten Schutz. Randbereiche können ausgespart oder als „No-Go-Zone“ für den Mähroboter eingestellt werden. Seltener mähen und kleine Inseln stehen lassen. Kleine Bereiche mit höherem Gras oder Wildblumen bieten wertvolle Nahrung und Rückzugsmöglichkeiten nicht nur für Igel, sondern auch für Insekten und Vögel.

Mit diesen einfachen Maßnahmen lässt sich Tierleid vermeiden und die Artenvielfalt im Siedlungsraum stärken. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Stadt Aschaffenburg.