Magistrat beschließt Gründung der Bühnenbaugesellschaft Frankfurt mbH
Stadt stellt zentrale Weiche für die Zukunft der Städtischen Bühnen
Frankfurt
ffm. Der Magistrat der Stadt Frankfurt hat die Gründung der Bühnenbaugesellschaft Frankfurt mbH beschlossen und stellt damit die nächste zentrale Weiche auf dem Weg zur Realisierung der Neubauten für die Städtischen Bühnen.
„Mit der Gründung dieser Gesellschaft gehen wir konsequent den nächsten Schritt und schaffen die organisatorische Grundlage für die Zukunft unserer Städtischen Bühnen“, erklärt Kulturdezernentin Ina Hartwig.
Bastian Bergerhoff, Stadtkämmerer und Dezernent für Finanzen, Beteiligungen und Personal, fügt hinzu: „Wir bündeln Kompetenz, Verantwortung und Risikomanagement in einer professionellen Struktur. Das ist nicht nur ein Verwaltungsakt – das ist eine strategische Entscheidung für die Umsetzung eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte unserer Stadt.“
Die neue Gesellschaft wird als hundertprozentige Tochter der Stadt Frankfurt am Main in deren Namen und auf deren Rechnung tätig sein. Eigentümerin, Investorin und Bauherrin bleibt die Stadt.
Multiprojekt braucht professionelle Strukturen und Rechtssicherheit
Die Gründung der Bühnenbaugesellschaft wird notwendig, da das Multiprojekt „Zukunft der Städtischen Bühnen“ von der Phase der Prüfung in die Phase der Umsetzung überführt wird. Das Großprojekt umfasst mehrere Teilprojekte, die alle technisch, organisatorisch, betrieblich und prozessual ineinandergreifen. Diese Teilprojekte umfassen den Rückbau der Bebauung des Sparkassenareals an der Neuen Mainzer Straße, den Neubau des Schauspielhauses an der Neuen Mainzer Straße, den Neubau des Interims-Campus an der Gutleutstraße, den Neubau eines Lager- und Logistikzentrums, den Rückbau der bestehenden Theaterdoppelanlage am Willy-Brandt-Platz – unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Abstimmungen – sowie den Neubau der Oper am Willy-Brandt-Platz mit Werkstätten.
Alle diese einzelnen Vorhaben bilden ein komplexes Gesamtsystem – ein Multiprojekt, für das es eine professionelle Projektsteuerung braucht. Die Bühnenbaugesellschaft Frankfurt mbH wird diese übergeordnete, zentrale und ämterübergreifende Rolle einnehmen und die Teilprojekte, Zeitpläne und Abstimmungsprozesse mit allen Beteiligten koordinieren. Zudem gibt sie der Stadt Rechtssicherheit als juristisch abgesicherte Bauherrinnenvertretung.
Eine solche Struktur lässt sich innerhalb der bestehenden Verwaltungsstruktur der Stadt Frankfurt nicht umsetzen. Angesichts der Vielzahl der beteiligten Akteure ist die Schaffung einer flachen Projekthierarchie mit klarer Verantwortungs- und Entscheidungskompetenz notwendig. „Dies lässt sich nur in einer aus den städtischen Strukturen herausgelösten Organisationseinheit realisieren. Diese Einheit kann als Dienstleister für die Stadt auf der Basis der getroffenen Vereinbarungen tätig werden. Das ist ein unschlagbarer Vorteil. Und da ist die GmbH als Rechtsform am geeignetsten“, sagt Beteiligungsdezernent Bergerhoff.
Innerhalb der Projekt-GmbH können so Entscheidungswege verkürzt, Steuerungsprozesse agiler ausgestaltet und Projektentwicklungs- sowie Realisierungsaufgaben effektiver und schneller umgesetzt werden. Auch andere Städte, wie zum Beispiel Stuttgart, haben sich für eine solche Projektgesellschaft zur Realisierung großer Kulturprojekte entschieden.
Kulturdezernentin Hartwig betont: „Ich bin froh, dass es gelungen ist, auch für die Gründung der Bühnenbaugesellschaft Frankfurt mbH wieder eine breite politische Mehrheit zu gewinnen. Das war bisher bei allen wichtigen Entscheidungen zu den Städtischen Bühnen der Fall und zeigt: Die Frankfurter Stadtpolitik steht weitestgehend geschlossen hinter diesem für die Stadt so wichtigen kulturellen Großprojekt.“
Kontinuität als Garant für Erfolg
Das erfahrene und hochqualifizierte Team der bisherigen Stabsstelle „Zukunft der Städtischen Bühnen“ bleiben der Stadt erhalten und bilden das Rückgrat der neuen Gesellschaft. Das Team wird von Mathias Hölzinger seit 2021 geleitet, strategisch aufgebaut und kontinuierlich weiterentwickelt. Er hat die Einheit technisch, kaufmännisch, personell, rechtlich und in der Vertretung nach außen gesamtverantwortlich erfolgreich geführt. In dieser Zeit wurde sehr Vieles erreicht und das Projekt in die Umsetzungsphase geführt.
„Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bedanken für die großartige Arbeit, die die Stabsstelle bisher geleistet hat und noch leistet. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen für die nächste Stufe: Die Institutionalisierung der Projektsteuerung und Bauherrenvertretung ist ein entscheidender Schritt, um das über Jahre aufgebaute Fachwissen dauerhaft zu sichern“, sagt Hartwig. „Umso mehr freue ich mich, dass die Kompetenz des Teams um Dr. Mathias Hölzinger bestehen bleibt.“
Final muss die Gründung der Bühnenbaugesellschaft Frankfurt mbH noch von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden. Kontakt für die Medien Mark Gellert, Pressesprecher, Dezernat für Finanzen, Beteiligungen und Personal, Telefon 069/212-46172,
Mobil 0160/5342718 ,
E-Mail mark.gellert@stadt-frankfurt.de
Hanna Immich, Pressesprecherin, Dezernat Kultur und Wissenschaft, Telefon 069/212-49232,
Mobil 0171/1769719 ,
E-Mail hanna.immich@stadt-frankfurt.de
ffm. Der Magistrat der Stadt Frankfurt hat die Gründung der Bühnenbaugesellschaft Frankfurt mbH beschlossen und stellt damit die nächste zentrale Weiche auf dem Weg zur Realisierung der Neubauten für die Städtischen Bühnen.
„Mit der Gründung dieser Gesellschaft gehen wir konsequent den nächsten Schritt und schaffen die organisatorische Grundlage für die Zukunft unserer Städtischen Bühnen“, erklärt Kulturdezernentin Ina Hartwig.
Bastian Bergerhoff, Stadtkämmerer und Dezernent für Finanzen, Beteiligungen und Personal, fügt hinzu: „Wir bündeln Kompetenz, Verantwortung und Risikomanagement in einer professionellen Struktur. Das ist nicht nur ein Verwaltungsakt – das ist eine strategische Entscheidung für die Umsetzung eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte unserer Stadt.“
Die neue Gesellschaft wird als hundertprozentige Tochter der Stadt Frankfurt am Main in deren Namen und auf deren Rechnung tätig sein. Eigentümerin, Investorin und Bauherrin bleibt die Stadt.
Multiprojekt braucht professionelle Strukturen und Rechtssicherheit
Die Gründung der Bühnenbaugesellschaft wird notwendig, da das Multiprojekt „Zukunft der Städtischen Bühnen“ von der Phase der Prüfung in die Phase der Umsetzung überführt wird. Das Großprojekt umfasst mehrere Teilprojekte, die alle technisch, organisatorisch, betrieblich und prozessual ineinandergreifen. Diese Teilprojekte umfassen den Rückbau der Bebauung des Sparkassenareals an der Neuen Mainzer Straße, den Neubau des Schauspielhauses an der Neuen Mainzer Straße, den Neubau des Interims-Campus an der Gutleutstraße, den Neubau eines Lager- und Logistikzentrums, den Rückbau der bestehenden Theaterdoppelanlage am Willy-Brandt-Platz – unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Abstimmungen – sowie den Neubau der Oper am Willy-Brandt-Platz mit Werkstätten.
Alle diese einzelnen Vorhaben bilden ein komplexes Gesamtsystem – ein Multiprojekt, für das es eine professionelle Projektsteuerung braucht. Die Bühnenbaugesellschaft Frankfurt mbH wird diese übergeordnete, zentrale und ämterübergreifende Rolle einnehmen und die Teilprojekte, Zeitpläne und Abstimmungsprozesse mit allen Beteiligten koordinieren. Zudem gibt sie der Stadt Rechtssicherheit als juristisch abgesicherte Bauherrinnenvertretung.
Eine solche Struktur lässt sich innerhalb der bestehenden Verwaltungsstruktur der Stadt Frankfurt nicht umsetzen. Angesichts der Vielzahl der beteiligten Akteure ist die Schaffung einer flachen Projekthierarchie mit klarer Verantwortungs- und Entscheidungskompetenz notwendig. „Dies lässt sich nur in einer aus den städtischen Strukturen herausgelösten Organisationseinheit realisieren. Diese Einheit kann als Dienstleister für die Stadt auf der Basis der getroffenen Vereinbarungen tätig werden. Das ist ein unschlagbarer Vorteil. Und da ist die GmbH als Rechtsform am geeignetsten“, sagt Beteiligungsdezernent Bergerhoff.
Innerhalb der Projekt-GmbH können so Entscheidungswege verkürzt, Steuerungsprozesse agiler ausgestaltet und Projektentwicklungs- sowie Realisierungsaufgaben effektiver und schneller umgesetzt werden. Auch andere Städte, wie zum Beispiel Stuttgart, haben sich für eine solche Projektgesellschaft zur Realisierung großer Kulturprojekte entschieden.
Kulturdezernentin Hartwig betont: „Ich bin froh, dass es gelungen ist, auch für die Gründung der Bühnenbaugesellschaft Frankfurt mbH wieder eine breite politische Mehrheit zu gewinnen. Das war bisher bei allen wichtigen Entscheidungen zu den Städtischen Bühnen der Fall und zeigt: Die Frankfurter Stadtpolitik steht weitestgehend geschlossen hinter diesem für die Stadt so wichtigen kulturellen Großprojekt.“
Kontinuität als Garant für Erfolg
Das erfahrene und hochqualifizierte Team der bisherigen Stabsstelle „Zukunft der Städtischen Bühnen“ bleiben der Stadt erhalten und bilden das Rückgrat der neuen Gesellschaft. Das Team wird von Mathias Hölzinger seit 2021 geleitet, strategisch aufgebaut und kontinuierlich weiterentwickelt. Er hat die Einheit technisch, kaufmännisch, personell, rechtlich und in der Vertretung nach außen gesamtverantwortlich erfolgreich geführt. In dieser Zeit wurde sehr Vieles erreicht und das Projekt in die Umsetzungsphase geführt.
„Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bedanken für die großartige Arbeit, die die Stabsstelle bisher geleistet hat und noch leistet. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen für die nächste Stufe: Die Institutionalisierung der Projektsteuerung und Bauherrenvertretung ist ein entscheidender Schritt, um das über Jahre aufgebaute Fachwissen dauerhaft zu sichern“, sagt Hartwig. „Umso mehr freue ich mich, dass die Kompetenz des Teams um Dr. Mathias Hölzinger bestehen bleibt.“
Final muss die Gründung der Bühnenbaugesellschaft Frankfurt mbH noch von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden. Kontakt für die Medien Mark Gellert, Pressesprecher, Dezernat für Finanzen, Beteiligungen und Personal, Telefon 069/212-46172
Hanna Immich, Pressesprecherin, Dezernat Kultur und Wissenschaft, Telefon 069/212-49232