Magistrat macht Bahn frei für den „Gesamtverkehrsplan Schiene Frankfurt am Main 2035+“

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

Stadtrat Siefert: „Wertvolle Strategie zur Verbesserung der Mobilität in unserer dynamisch wachsenden Stadt“

ffm. Der Magistrat der Stadt Frankfurt hat in seiner Sitzung am Freitag, 5. Dezember, den „Gesamtverkehrsplan Schiene Frankfurt am Main 2035+“ (GVP-Schiene) beschlossen. Mit diesem Plan legt die Stadt fest, wie sich der schienengebundene ÖPNV bis 2035 weiterentwickeln soll.

Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert sagt: „Ich freue mich, dass der GVP-Schiene heute vom Magistrat beschlossen wurde. Mit dem GVP-Schiene liegt eine wertvolle Strategie zur Verbesserung der Mobilität in unserer dynamisch wachsenden Stadt vor. Er stärkt den ÖPNV als Rückgrat der stadtverträglichen Mobilität und sorgt dafür, dass Frankfurt auch in Zukunft gut erreichbar bleibt.“

Der GVP-Schiene ist ein Gemeinschaftswerk unter der Federführung des Amtes für Straßenbau und Erschließung. Erarbeitet wurde der Plan von Intraplan Consult GmbH und Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft, begleitet vom RheinMain Verkehrsverbund (RMV), der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF), der Lokalen Nahverkehrsgesellschaft traffiQ, dem Straßenverkehrsamt und dem Stadtplanungsamt.

Der GVP-Schiene konkretisiert die im Masterplan Mobilität formulierten Ziele für die Erreichbarkeit der Stadt und den Modal Split bis 2035. Der Modal Split ist die Verteilung der von Personen im Alltagsverkehr zurückgelegten Wege auf die einzelnen Verkehrsträger. Ziel ist es, das ÖPNV-System zukunftsfähig aufzustellen und seine Leistungsfähigkeit und Attraktivität weiter zu erhöhen. Grundlage dafür ist eine umfassende Analyse der Stärken und Schwächen des aktuellen ÖPNV.

Insgesamt wurden 56 Schienenmaßnahmen nach einschlägigen Kriterien geprüft und mit vereinfachten Nutzen-Kosten-Berechnungen hinsichtlich ihrer Realisierungswürdigkeit bewertet. Auf dieser Basis empfiehlt der GVP-Schiene 23 Maßnahmen, die einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Ziele der Stadt leisten und Aussicht auf Förderwürdigkeit nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) haben.

Im nächsten Schritt wird der Mobilitätsausschuss und die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Frankfurt die Magistratsvorlage GVP-Schiene im Januar beraten. Stimmen die Stadtverordneten der Vorlage zu, können die empfohlenen Maßnahmen weiter auf ihre konkrete Machbarkeit untersucht werden.

Kontakt für die Medien Wiebke Lang, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Dezernat für Mobilität, Telefon 069/212-31482 , E-Mail wiebke.lang@stadt-frankfurt.de