Mainz trauert um ehemaligen Bürgermeister und Baudezernenten Herbert Heidel
Herbert Heidel, geboren am 11. Oktober 1932 im rheinhessischen Sörgenloch, absolvierte Ausbildungen im Kfz-Handwerk, im kaufmännischen Bereich und im Betriebsmanagement und gründete später ein eigenes Autohaus. Politisch geprägt durch seinen Großvater, einen engagierten Anhänger der Zentrumspartei, begann Heidel sein kommunales Engagement in der Mainzer Neustadt. 1969 zog er in den Stadtrat ein. 1977 wurde er Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion, 1985 übernahm er als Bürgermeister die Verantwortung für die Ressorts Bauen, Planen und Sport.
Oberbürgermeister Nino Haase erinnerte in der heutigen Stadtratssitzung: „Herbert Heidel war ein Demokrat durch und durch. Über ein Vierteljahrhundert hinweg stellte er seine Kraft und Erfahrung in den Dienst unserer Stadt, suchte stets den Dialog und arbeitete konstruktiv mit allen demokratischen Partnerinnen und Partnern zusammen. Sein Handeln war von Verantwortungsbewusstsein, Verlässlichkeit und dem festen Willen geprägt, tragfähige Kompromisse zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger zu erreichen. Für sein Engagement für das Gemeinwohl wurde er mit der Gutenberg-Büste und dem Ehrenring der Stadt ausgezeichnet.“
In enger Zusammenarbeit mit den sozialdemokratischen Oberbürgermeistern Jockel Fuchs und Herman-Hartmut Weyel trug Herbert Heidel zu zentralen Weichenstellungen für die positive Entwicklung der Landeshauptstadt bei. In seine Amtszeit fielen unter anderem, die Umwandlung des ehemaligen Brauereigeländes am Kästrich, der US-Army-Liegenschaften Martin-Luther-King-Siedlung und Lee Barracks in Wohngebiete, das Entstehen und Erweitern von Gewerbegebieten in Gonsenheim und Hechtsheim, neue Sportanlagen und die Modernisierung des Bruchwegstadions. Unter ihm als Baudezernent wurden die Haifa-Alle und der Mombacher Kreisel gebaut und das Pariser Tor umgestaltet.
Nach seiner Amtszeit setzte sich Herbert Heidel als Sprecher des „Kuratoriums zur Förderung eines jüdischen Gemeindezentrums in Mainz“ maßgeblich für den Bau und die Finanzierung der Neuen Synagoge in der Hindenburgstraße ein, die im Jahr 2010 eröffnet wurde. Privat blieb Heidel ein leidenschaftlicher Fußballfan und gab seine Begeisterung für Mainz 05 an seinen Sohn Christian weiter.
Die Landeshauptstadt Mainz wird Herbert Heidel stets ein ehrendes Andenken bewahren. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Ehefrau, seiner gesamten Familie und allen Angehörigen.
Oberbürgermeister Nino Haase erinnerte in der heutigen Stadtratssitzung: „Herbert Heidel war ein Demokrat durch und durch. Über ein Vierteljahrhundert hinweg stellte er seine Kraft und Erfahrung in den Dienst unserer Stadt, suchte stets den Dialog und arbeitete konstruktiv mit allen demokratischen Partnerinnen und Partnern zusammen. Sein Handeln war von Verantwortungsbewusstsein, Verlässlichkeit und dem festen Willen geprägt, tragfähige Kompromisse zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger zu erreichen. Für sein Engagement für das Gemeinwohl wurde er mit der Gutenberg-Büste und dem Ehrenring der Stadt ausgezeichnet.“
In enger Zusammenarbeit mit den sozialdemokratischen Oberbürgermeistern Jockel Fuchs und Herman-Hartmut Weyel trug Herbert Heidel zu zentralen Weichenstellungen für die positive Entwicklung der Landeshauptstadt bei. In seine Amtszeit fielen unter anderem, die Umwandlung des ehemaligen Brauereigeländes am Kästrich, der US-Army-Liegenschaften Martin-Luther-King-Siedlung und Lee Barracks in Wohngebiete, das Entstehen und Erweitern von Gewerbegebieten in Gonsenheim und Hechtsheim, neue Sportanlagen und die Modernisierung des Bruchwegstadions. Unter ihm als Baudezernent wurden die Haifa-Alle und der Mombacher Kreisel gebaut und das Pariser Tor umgestaltet.
Nach seiner Amtszeit setzte sich Herbert Heidel als Sprecher des „Kuratoriums zur Förderung eines jüdischen Gemeindezentrums in Mainz“ maßgeblich für den Bau und die Finanzierung der Neuen Synagoge in der Hindenburgstraße ein, die im Jahr 2010 eröffnet wurde. Privat blieb Heidel ein leidenschaftlicher Fußballfan und gab seine Begeisterung für Mainz 05 an seinen Sohn Christian weiter.
Die Landeshauptstadt Mainz wird Herbert Heidel stets ein ehrendes Andenken bewahren. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Ehefrau, seiner gesamten Familie und allen Angehörigen.