Mehr Barrierefreiheit, mehr Teilhabe
90 Prozent der öffentlichen städtischen Gebäude sind bereits
barrierefrei zugänglich
ffm. Die Stadt Frankfurt analysiert ihre öffentlichen Gebäude, um deren Barrierefreiheit weiter zu verbessern. Ziel ist die selbstverständliche Teilhabe an öffentlichen Angeboten auch für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen. Die Arbeit zeigt Früchte: Beim barrierefreien Umbau der Gebäude ist die Stadt spürbar vorangekommen.
Eine Analyse der Stabsstelle Inklusion im Dezernat für Diversität, Antidiskriminierung und gesellschaftlichen Zusammenhalt von Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg ergab, dass bereits 90 Prozent von 380 untersuchten städtischen Liegenschaften barrierefrei zugänglich sind. Für 38 städtische Gebäude wird jetzt geprüft, ob auch sie barrierefrei umgebaut werden können.
Eskandari-Grünberg sagt: „Unser Ziel ist, dass möglichst alle städtisch genutzten Gebäude barrierefrei werden, denn öffentliche Angebote sind für alle da. Auch Menschen mit Behinderungen sollen selbstverständlich teilnehmen können. Dazu haben wir ein Förderprogramm mit einem Volumen von knapp einer Million Euro pro Jahr aufgelegt.“ [Bild: Ein Beispiel für die gelungene Verbesserung der Barrierefreiheit in einem öffentlichen Gebäude ist das Blindenleitsystem im Historischen Museum, Copyright: #visitfrankfurt, Foto: Andi Weiland]
Die Barrierefreiheit der 38 in Prüfung befindlichen Gebäude ist sehr
unterschiedlich. Die Zugänglichkeit zu Gebäuden für Menschen mit
Beeinträchtigungen wird in fünf Kategorien eingeteilt: von völliger
über eingeschränkte bis hin zu nicht vorhandener Barrierefreiheit. Das
Ziel ist, jedes Gebäude um mindestens eine Stufe zu verbessern.
Bei einigen sind weitere Verbesserungen der Barrierefreiheit durchaus erreichbar, bei anderen wird es baulich oder wegen Denkmalschutz sehr schwierig. Ein gutes Beispiel für Ersteres ist der Bolongaropalast. Nach der laufenden Sanierung werden das Porzellanmuseum und die Verwaltungsstelle Höchst barrierefrei erreichbar sein. Der Denkmalschutz hatte jedoch auf Aufwand und Dauer des Umbaus erhebliche Auswirkungen.
Bei sieben der 38 Gebäude stellen Architektur und Denkmalschutz große Herausforderungen dar. Dazu zählen etwa alte Villen, wie sie das Weltkulturenmuseum nutzt. Ziel ist aber, auch diese Gebäude weitestmöglich barrierefrei zu entwickeln, damit alle Menschen an öffentlichen Angeboten teilnehmen können. Die Stabsstelle Inklusion berät mit den zuständigen Ämtern und städtischen Einrichtungen Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit dieser Gebäude.
Weitere Informationen Auf der Website der Stabsstelle Inklusion unter frankfurt-inklusiv.de gibt es für
5400 Orte in Frankfurt Informationen zur Barrierefreiheit. Die Orte
wurden exakt vermessen, um Menschen mit Behinderungen genaue
Informationen zur Verfügung zu stellen.
Foto
Ein Beispiel für die gelungene Verbesserung der Barrierefreiheit in einem öffentlichen Gebäude ist das Blindenleitsystem im Historischen Museum, Copyright: #visitfrankfurt, Foto: Andi Weiland
ffm. Die Stadt Frankfurt analysiert ihre öffentlichen Gebäude, um deren Barrierefreiheit weiter zu verbessern. Ziel ist die selbstverständliche Teilhabe an öffentlichen Angeboten auch für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen. Die Arbeit zeigt Früchte: Beim barrierefreien Umbau der Gebäude ist die Stadt spürbar vorangekommen.
Eine Analyse der Stabsstelle Inklusion im Dezernat für Diversität, Antidiskriminierung und gesellschaftlichen Zusammenhalt von Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg ergab, dass bereits 90 Prozent von 380 untersuchten städtischen Liegenschaften barrierefrei zugänglich sind. Für 38 städtische Gebäude wird jetzt geprüft, ob auch sie barrierefrei umgebaut werden können.
Eskandari-Grünberg sagt: „Unser Ziel ist, dass möglichst alle städtisch genutzten Gebäude barrierefrei werden, denn öffentliche Angebote sind für alle da. Auch Menschen mit Behinderungen sollen selbstverständlich teilnehmen können. Dazu haben wir ein Förderprogramm mit einem Volumen von knapp einer Million Euro pro Jahr aufgelegt.“ [Bild: Ein Beispiel für die gelungene Verbesserung der Barrierefreiheit in einem öffentlichen Gebäude ist das Blindenleitsystem im Historischen Museum, Copyright: #visitfrankfurt, Foto: Andi Weiland
Bei einigen sind weitere Verbesserungen der Barrierefreiheit durchaus erreichbar, bei anderen wird es baulich oder wegen Denkmalschutz sehr schwierig. Ein gutes Beispiel für Ersteres ist der Bolongaropalast. Nach der laufenden Sanierung werden das Porzellanmuseum und die Verwaltungsstelle Höchst barrierefrei erreichbar sein. Der Denkmalschutz hatte jedoch auf Aufwand und Dauer des Umbaus erhebliche Auswirkungen.
Bei sieben der 38 Gebäude stellen Architektur und Denkmalschutz große Herausforderungen dar. Dazu zählen etwa alte Villen, wie sie das Weltkulturenmuseum nutzt. Ziel ist aber, auch diese Gebäude weitestmöglich barrierefrei zu entwickeln, damit alle Menschen an öffentlichen Angeboten teilnehmen können. Die Stabsstelle Inklusion berät mit den zuständigen Ämtern und städtischen Einrichtungen Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit dieser Gebäude.
Weitere Informationen Auf der Website der Stabsstelle Inklusion unter frankfurt-inklusiv.de
Foto
Ein Beispiel für die gelungene Verbesserung der Barrierefreiheit in einem öffentlichen Gebäude ist das Blindenleitsystem im Historischen Museum, Copyright: #visitfrankfurt, Foto: Andi Weiland