Mehr bezahlbarer Mietwohnungsbau im Schönhof-Viertel: Förderung für 46 Wohnungen bewilligt

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

Stadt Frankfurt stärkt bezahlbaren Mietwohnungsbau

ffm. In Hessens größtem Neubauprojekt, dem Schönhof-Viertel in Bockenheim, haben das Land Hessen und die Stadt Frankfurt am Main die Förderung von 46 Mietwohnungen bewilligt. Das Mehrfamilienhaus an der Karoline-Veith-Straße umfasst insgesamt 148 Wohnungen und liegt direkt an der zentralen Parkanlage des Quartiers. Mit der Bewilligung können 23 Wohnungen im Förderweg 1 sowie 22 Wohnungen im Förderweg 2 im Rahmen des Frankfurter Programms für den Neubau von bezahlbaren Mietwohnungen realisiert werden.

„Bezahlbarer Wohnraum ist eine der zentralen sozialen Fragen unserer Zeit – gerade in einem wachsenden Ballungsraum wie Rhein-Main. Das Schönhof-Viertel zeigt beispielhaft, wie mit einer klaren Strategie, starken Partnern und einer verlässlichen Förderung Schritt für Schritt ein großes, lebendiges Quartier mit sozialer Mischung entstehen kann. Hier werden Wohnen, Arbeiten und Erholung sinnvoll miteinander verknüpft. Dieses Projekt ist ein Vorzeigeprojekt für den Wohnungsbau in Hessen und ich freue mich, dass wir es mit insgesamt 5,7 Millionen Euro Landesmitteln fördern können“, sagt Wohnungsbauminister Kaweh Mansoori. [Bild: Blick auf den nördlichen Teil des Schönhofviertels und die 28.000 Quadratmeter große Parkanlage, die sich nach Fertigstellung wie ein grünes Band durch das gesamte Viertel erstreckt, Copyright: NHW ] „Mit der Bewilligung der Fördermittel setzen wir das Frankfurter Programm für den Neubau von bezahlbaren Mietwohnungen konsequent fort. Es ermöglicht auch unter schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen neue geförderte Wohnungen zu schaffen und dauerhaft zu sichern. Entscheidend ist dabei nicht nur die Anzahl, sondern auch die Qualität: Im Schönhof-Viertel entstehen Wohnungen mit einem breiten Mix von Ein- bis Vier-Zimmern, Balkonen und Loggien. Bezahlbarer Wohnraum bleibt ein zentrales Ziel unserer Stadtentwicklung – auch mit Blick auf den Wirtschaftsstandort Frankfurt, der in den kommenden Jahren auf neue Fachkräfte angewiesen ist“, sagt Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen.

Die neuen geförderten Wohnungen werden im energetischen Standard Effizienzhaus 55 errichtet und vollständig barrierefrei erschlossen. Alle Wohnungen verfügen über Balkone oder Loggien. Die Einstiegsmieten liegen im Förderweg 1 bei 6,50 Euro pro Quadratmeter. Im Förderweg 2 betragen sie – je nach Einkommensstufe von 9,50 bis 11,50 Euro pro Quadratmeter. Für die geförderten Wohnungen gelten Mietpreis- und Belegungsbindungen von 40 Jahren. Der Einzug ist ab November 2025 vorgesehen.

Auch die NHW hebt die Bedeutung der Förderung hervor. „Das Schönhof-Viertel ist derzeit das größte Wohnungsbauprojekt in Hessen. Als landeseigene Wohnungsbaugesellschaft tragen wir eine besondere Verantwortung, bezahlbaren Wohnraum in großer Zahl zu schaffen und langfristig zu sichern. Die Förderung für das Baufeld F2 ist ein wichtiger Baustein dafür. Als Bestandshalterin stellen wir sicher, dass die geförderten Wohnungen dauerhaft dem Frankfurter Wohnungsmarkt zur Verfügung stehen“, erklärt Monika Fontaine-Kretschmer, NHW-Geschäftsführerin.

Projektorganisation und Quartiersentwicklung

Das Schönhof-Viertel wird von der Nassauischen Heimstätte und Instone Real Estate gemeinsam entwickelt. Insgesamt entstehen über 2000 Wohnungen, davon realisiert die Nassauische Heimstätte 1300 Wohnungen mit einer Förderquote von 47 Prozent. Neben dem Wohnungsbau umfasst das Quartier eine Hybrid-Grundschule mit Sporthalle, fünf Kitas, Einzelhandels- und Gewerbeflächen sowie einen Quartiersplatz als zentralen Treffpunkt. Eine rund 28.000 Quadratmeter große Parkanlage bildet ein grünes Band durch das gesamte Viertel. Für das Schönhof-Viertel wird eine Quartiers-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) in Gold angestrebt.

Hintergrundinformationen Schönhof-Viertel – Baufeld F2 Projekt Schönhof-Viertel – Überblick

Standort: Frankfurt-Bockenheim, ehemals gewerblich genutzte Flächen Gesamtquartier: über 2000 Wohnungen, Hybrid-Grundschule mit Sporthalle, fünf Kitas, Einzelhandels- und Gewerbeflächen, Quartiersplatz, circa 28.000 Quadratmeter Parkanlage Entwicklung: Nassauische Heimstätte | Wohnstadt und Instone Real Estate NHW-Anteil: 1300 Wohnungen, davon 614 gefördert (Förderquote 47 Prozent) Nachhaltigkeit: angestrebte Quartierszertifizierung DGNB Gold

Baufeld F2 – Kennzahlen

148 Wohnungen insgesamt, davon 46 öffentlich gefördert (23 Förderweg 1, 22 Förderweg 2) Förderquote: circa 30 Prozent Wohnungsgrößen: Ein- bis Vier Zimmer, circa 42 bis 112 Quadratmeter Alle Wohnungen mit Balkon oder Loggia Energiestandard: Effizienzhaus 55 Vollständig barrierefrei erschlossen Einzug: ab November 2025 Tiefgaragenstellplätze: 74 Stellplätze

Einstiegsmieten (gefördert)

Förderweg 1: 6,50 Euro pro Quadratmeter Förderweg 2: Einkommensstufe 1: 9,50 Euro pro Quadratmeter, Einkommensstufe 2: 10,50 Euro pro Quadratmeter, Einkommensstufe 3: 11,50 Euro pro Quadratmeter Mietpreis- und Belegungsbindung: 40 Jahre

Fördermittel (gerundete Angaben)

Landesbaudarlehen: cairca 3,9 Millionen Euro Landeszuschuss: circa 1,6 Millionen Euro Programm „Großer Frankfurter Bogen“: circa 0,23 Millionen Euro Städtisches Darlehen (Förderweg 2): circa 4,7 Millionen Euro Städtische Baukostenzuschüsse: Förderweg 1: circa 0,52 Millionen Euro, Förderweg 2: circa 1,66 Millionen Euro Zuschüsse zum Mietertrag (einmalig): Förderweg 1: circa 3,7 Millionen Euro, Förderweg 2: circa 3,8 Millionen Euro

Fotos

Blick auf die Wohnbebauung der Nassauischen Heimstätte an der Karoline-Veith-Straße mit insgesamt 148 Wohnungen direkt am zentralen Park des neuen Quartiers (nach Fertigstellung), Copyright: NHW 

Blick auf den nördlichen Teil des Schönhofviertels und die 28.000 Quadratmeter große Parkanlage, die sich nach Fertigstellung wie ein grünes Band durch das gesamte Viertel erstreckt, Copyright: NHW 

Kontakt für die Medien Sebastian Tokarz, Referent für Öffentlichkeitsarbeit, Dezernat für Planen und Wohnen, Telefon 069/212-71055 , E-Mail presse.dezernat03@stadt-frankfurt.de