Mehr Parkplätze und sicherere Radstreifen

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Darmstadt

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt setzt ab dem 25. März 2026 die Arbeiten zur Neuordnung der Dieburger Straße zwischen Wolfskehlstraße und stadtauswärtiger Richtung fort. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich rund drei Wochen dauern.Im Zuge der Neuordnung wird auf die derzeit noch bestehende verschwenkte Fahrbahnführung verzichtet. Stattdessen wird künftig durchgängig Längsparken auf der Nordseite der Straße ermöglicht. Die entsprechenden Parkstände werden neu markiert. Dadurch entstehen rund 45 zusätzliche Parkplätze gegenüber dem aktuellen Bestand. Zunächst müssen aber Demarkierungsarbeiten durchgeführt werden, so dass übergangsweise kurzzeitig weniger Parkstände zur Verfügung stehen.Die Kernfahrbahnbreite wird künftig durchgehend 4,50 Meter betragen. Dadurch können die Radschutzstreifen eine Breite zwischen 1,65 und 1,90 Metern erhalten; an einer Engstelle beträgt die Breite 1,50 Meter. Zur besseren Sichtbarkeit und Sicherheit werden die Radschutzstreifen durchgehend rot eingefärbt. Zusätzlich werden sie durch Sperrflächen und Baken von den notwendigen Fahrbahnversätzen getrennt. Diese Gestaltung soll die Fahrbahn optisch verengen und so zu einer angepassten Geschwindigkeit des Kfz-Verkehrs beitragen.Mobilitätsdezernent Paul Georg Wandrey hierzu: „Wir freuen uns, dass es weitergeht und dieser beispielgebende Kompromiss jetzt endlich auf die Straße kommt. Die Lösung steht für einen echten Mobilitätsfrieden in Darmstadt: Sie bringt die unterschiedlichen Interessen im Straßenraum zusammen und zeigt, dass wir Sicherheit, Ordnung und ein gutes Miteinander nicht gegeneinander ausspielen müssen. Dieses Projekt sendet ein klares Signal weit über die Dieburger Straße hinaus.“Bereits im Dezember wurden aufgrund günstiger Witterungsbedingungen erste Markierungsarbeiten in der Flotowstraße und Wolfskehlstraße durchgeführt. Außerdem wurde am westlichen Ende der Dieburger Straße im Bereich der Einmündung Schumannstraße die Parkordnung angepasst. Dabei wurden unter anderem Trichtermarkierungen geändert und Sperrflächen neu angeordnet, um die Umsetzung der Taxibeschilderung sowie das Aufstellen der erforderlichen Verkehrszeichen im Straßenraum zu ermöglichen.