Mehr Platz für die Europäische Schule durch Erweiterungsbau in Holzmodulweise
Projekt soll durch Aufnahme in Schulbauoffensive beschleunigt werden
ffm. Der Magistrat stimmte am Freitag, 8, Mai, einer Erweiterung der Europäischen Schule am jetzigen Standort zu. „Ich freue mich sehr, dass wir endlich eine gute Perspektive für die Europäische Schule haben: einen modernen und hochwertigen Erweiterungsbau als Zwischenlösung sowie einen endgültigen Standort für den lang ersehnten Neubau der Schule“, sagt Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen. „Mit dieser Erweiterung erhält die Europäische Schule die benötigten räumlichen Kapazitäten. Die Schüler:innenzahlen steigen stetig an, nicht zuletzt durch den Neuaufbau der AMLA (Anti-Money Laundering Authority) in Frankfurt. Die Dringlichkeit hierfür ist uns daher sehr bewusst. Mit der Aufnahme des Erweiterungsbaus in unsere Schulbauoffensive können wir das Projekt erheblich beschleunigen.“
Damit löse die Stadt Frankfurt ihre Zusagen gegenüber den Partnern, EZB, Bund, Land und Europäische Schule ein, sagt Weber, und schaffe Planungssicherheit für alle Beteiligten. „Wir haben nun ein klares Ziel vor Augen und freuen uns auf die kommende Zeit der Umsetzung. Ich bedanke mich bei allen Partnern für ihre Geduld und ihr Vertrauen darin, dass die Stadt Frankfurt eine gute Lösung finden wird.“
Immer mehr Schülerinnen und Schüler besuchen die Europäische Schule, die von den Mitgliedstaaten der Europäischen Union getragen wird. Somit braucht es mehr Platz. Über die räumlichen Bedarfe der Schule diskutiert die Stadt schon seit längerem – immer verbunden mit der Frage, an welchem Standort der geplante Neubau für die Schule errichtet werden soll. Hierauf gibt es inzwischen eine Antwort: das Bundesbank-Gelände, der sogenannte „Campus Ginnheim“. Bis zum Umzug werden aber noch mehrere Jahre verstreichen. Zeit, welche die Europäische Schule nicht hat. Daher ist die Zwischenlösung erforderlich.
Die Schule soll am jetzigen Standort Praunheimer Weg 126 einen Erweiterungsbau in Holzmodulweise erhalten. Vorgesehen sind bis zu 30 zusätzliche Klassenräume sowie Räume für Naturwissenschaften, Musik, Werken, Verwaltung und Differenzierung. Auch eine Aufwärmküche und eine Mensa mit Außenbereich sind eingeplant. Die gesamte Nutzfläche wird 7627 Quadratmeter betragen. Dazu kommt, dass Flure Aufweitungen haben werden, damit sie als offene Lerncluster in das pädagogische Konzept einbezogen werden können. Die Flure sind zwar rechnerisch den rund 1000 Quadratmetern Verkehrsfläche zugeordnet, können somit aber zum großen Teil zur Nutzfläche hinzugerechnet werden.
Der Erweiterungsbau soll über den Rahmenvertrag für Holzmodule abgewickelt werden, den das Amt für Bau und Immobilien Ende 2024 geschlossen hat. Um der Europäischen Schule die zusätzlichen Räume schnellstmöglich zur Verfügung stellen zu können, soll das Projekt zudem Teil der Schulbauoffensive (SBO) werden. Es wird als 31. Projekt nachträglich in die erste Staffel mitaufgenommen. So stehen alle Beschleunigungsmöglichkeiten der SBO zur Verfügung. Dem hat der Magistrat der Stadt Frankfurt am Freitag, 8. Mai, zugestimmt. Beschlossen wurde, dass die Europäische Schule den Erweiterungsbau in Holzmodulweise erhalten soll und dass das Projekt Teil der SBO wird. Auch die Stadtverordneten müssen diesem Vorgehen noch zustimmen. Durch die Aufnahme des Projekts in die SBO ist eine Beschleunigung von bis zu einem Jahr möglich.
Der Erweiterungsbau wird von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) von der Stadt Frankfurt angemietet. Somit erhält die Stadt Mieteinnahmen, durch die die getätigten Investitionen teilweise abbezahlt werden. Nach Auszug der Europäischen Schule verbleibt der Gebäudebestand bei der Stadt und soll auch weiter für schulische Zwecke genutzt werden. „Der Erweiterungsbau wird ein hochwertiges Schulgebäude an einem zentral gelegenen Standort. Daher wollen wir diesen Schulstandort natürlich auch über die Nutzung durch die Europäische Schule hinaus erhalten“, sagt Weber.
Kontakt für die Medien Christina Čurin, Pressesprecherin, Dezernat für Bildung, Immobilien und Neues Bauen, Telefon 069/212-43334,
E-Mail christina.curin@stadt-frankfurt.de
ffm. Der Magistrat stimmte am Freitag, 8, Mai, einer Erweiterung der Europäischen Schule am jetzigen Standort zu. „Ich freue mich sehr, dass wir endlich eine gute Perspektive für die Europäische Schule haben: einen modernen und hochwertigen Erweiterungsbau als Zwischenlösung sowie einen endgültigen Standort für den lang ersehnten Neubau der Schule“, sagt Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen. „Mit dieser Erweiterung erhält die Europäische Schule die benötigten räumlichen Kapazitäten. Die Schüler:innenzahlen steigen stetig an, nicht zuletzt durch den Neuaufbau der AMLA (Anti-Money Laundering Authority) in Frankfurt. Die Dringlichkeit hierfür ist uns daher sehr bewusst. Mit der Aufnahme des Erweiterungsbaus in unsere Schulbauoffensive können wir das Projekt erheblich beschleunigen.“
Damit löse die Stadt Frankfurt ihre Zusagen gegenüber den Partnern, EZB, Bund, Land und Europäische Schule ein, sagt Weber, und schaffe Planungssicherheit für alle Beteiligten. „Wir haben nun ein klares Ziel vor Augen und freuen uns auf die kommende Zeit der Umsetzung. Ich bedanke mich bei allen Partnern für ihre Geduld und ihr Vertrauen darin, dass die Stadt Frankfurt eine gute Lösung finden wird.“
Immer mehr Schülerinnen und Schüler besuchen die Europäische Schule, die von den Mitgliedstaaten der Europäischen Union getragen wird. Somit braucht es mehr Platz. Über die räumlichen Bedarfe der Schule diskutiert die Stadt schon seit längerem – immer verbunden mit der Frage, an welchem Standort der geplante Neubau für die Schule errichtet werden soll. Hierauf gibt es inzwischen eine Antwort: das Bundesbank-Gelände, der sogenannte „Campus Ginnheim“. Bis zum Umzug werden aber noch mehrere Jahre verstreichen. Zeit, welche die Europäische Schule nicht hat. Daher ist die Zwischenlösung erforderlich.
Die Schule soll am jetzigen Standort Praunheimer Weg 126 einen Erweiterungsbau in Holzmodulweise erhalten. Vorgesehen sind bis zu 30 zusätzliche Klassenräume sowie Räume für Naturwissenschaften, Musik, Werken, Verwaltung und Differenzierung. Auch eine Aufwärmküche und eine Mensa mit Außenbereich sind eingeplant. Die gesamte Nutzfläche wird 7627 Quadratmeter betragen. Dazu kommt, dass Flure Aufweitungen haben werden, damit sie als offene Lerncluster in das pädagogische Konzept einbezogen werden können. Die Flure sind zwar rechnerisch den rund 1000 Quadratmetern Verkehrsfläche zugeordnet, können somit aber zum großen Teil zur Nutzfläche hinzugerechnet werden.
Der Erweiterungsbau soll über den Rahmenvertrag für Holzmodule abgewickelt werden, den das Amt für Bau und Immobilien Ende 2024 geschlossen hat. Um der Europäischen Schule die zusätzlichen Räume schnellstmöglich zur Verfügung stellen zu können, soll das Projekt zudem Teil der Schulbauoffensive (SBO) werden. Es wird als 31. Projekt nachträglich in die erste Staffel mitaufgenommen. So stehen alle Beschleunigungsmöglichkeiten der SBO zur Verfügung. Dem hat der Magistrat der Stadt Frankfurt am Freitag, 8. Mai, zugestimmt. Beschlossen wurde, dass die Europäische Schule den Erweiterungsbau in Holzmodulweise erhalten soll und dass das Projekt Teil der SBO wird. Auch die Stadtverordneten müssen diesem Vorgehen noch zustimmen. Durch die Aufnahme des Projekts in die SBO ist eine Beschleunigung von bis zu einem Jahr möglich.
Der Erweiterungsbau wird von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) von der Stadt Frankfurt angemietet. Somit erhält die Stadt Mieteinnahmen, durch die die getätigten Investitionen teilweise abbezahlt werden. Nach Auszug der Europäischen Schule verbleibt der Gebäudebestand bei der Stadt und soll auch weiter für schulische Zwecke genutzt werden. „Der Erweiterungsbau wird ein hochwertiges Schulgebäude an einem zentral gelegenen Standort. Daher wollen wir diesen Schulstandort natürlich auch über die Nutzung durch die Europäische Schule hinaus erhalten“, sagt Weber.
Kontakt für die Medien Christina Čurin, Pressesprecherin, Dezernat für Bildung, Immobilien und Neues Bauen, Telefon 069/212-43334