Mehr Schutz bei Starkregen: Bauarbeiten in der Dörpfeldstraße in Eckenheim beginnen

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

ffm. Ab Dienstag, 7. April, führt die Stadt Frankfurt zum Schutz vor Starkregenereignissen eine Fahrbahnanhebung im Einmündungsbereich der Dörpfeldstraße in den Marbachweg durch. Die Arbeiten betreffen einen etwa zehn Meter langen Abschnitt und werden unter Vollsperrung durchgeführt. Rund zwölf Arbeitstage sind für die Umsetzung dieser Verkehrssicherungsmaßnahme vorgesehen.

Verkehrssicherheit durch gezielte Lenkung des Regenwassers

Indem der Bereich der Einmündung um etwa zehn bis 15 Zentimeter angehoben wird, kann das Wasser in der Abflussrinne des Marbachwegs verbleiben und in das dortige Kanalsystem abfließen. Die Sinkkästen der Dörpfeldstraße und die der dahinterliegenden Porthstraße, die bei starken Regenfällen teilweise überbeansprucht waren, werden dadurch entlastet.

Bauablauf und Anpassungen

Im ersten Schritt wird die bestehende Asphaltdecke der Fahrbahn abgefräst und zurückgebaut. Anschließend wird die Asphalttragschicht neu aufgebaut. Angrenzende Geh- und Radwege werden ebenfalls angepasst, um einen niveaugleichen Übergang im Einmündungsbereich zu gewährleisten. Im Zuge der Baumaßnahme wird das taktile Leitsystem für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen auf den aktuellen Stand gebracht. Umgesetzt wird das Projekt vom Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE).

Verkehrsführung während der Bauzeit

Während der Bauzeit ist die Dörpfeldstraße im Bereich der Einmündung zum Marbachweg voll gesperrt. Eine Zu- und Ausfahrt über den Marbachweg ist in dieser Zeit nicht möglich. Die Erreichbarkeit des Wohngebiets bleibt jedoch gewährleistet: Die Zufahrt erfolgt über die Porthstraße von der Eckenheimer Landstraße, die Ausfahrt über die Casparistraße. Die Stadt bittet alle Anwohnerinnen und Anwohner sowie Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen.

Einordnung der Maßnahme

Bei der Fahrbahnanhebung handelt es sich um eine punktuelle Maßnahme zur Verbesserung des Überflutungsschutzes bei Starkregen. Das ASE beobachtet den Sicherungseffekt fortlaufend, evaluiert und passt bei Bedarf an. Ein vollständiger Schutz vor extremen Wetterereignissen kann jedoch nicht gewährleistet werden.